Die aktuelle Ausgabe der „Rheinischen Heimatpflege“ (4/2025) widmet sich ganz der Industriekultur – nicht nur im Rheinland, sondern weit darüber hinaus. Der Blick reicht sogar bis über den Polarkreis, wo eine ganze Stadt umziehen muss, nämlich das vom Erzabbau geprägte nordschwedische Kiruna.
Das Themenheft entstand im Nachgang zur Jahresversammlung des RVDL am 14. Juni 2025 auf Zeche Zollverein in Essen. Dort wurde diskutiert, wie sich Industriekultur in Zeiten tiefgreifender ökologischer und wirtschaftlicher Transformation erinnern, erhalten und weiterentwickeln lässt.
Walter Hauser, Direktor des LVR-Industriemuseums und Präsident von ERIH, fragt in seinem Beitrag: „Quo vadis Industriekultur?“ Wohin kann die Reise gehen? Seine Antwort: Wir müssen raus aus unseren Blasen, über den Tellerrand blicken und uns mehr öffnen für Verbündete.
Thomas Schleper befasst sich eingehend mit dem momentan allgegenwärtigen Begriff „Anthropozän“, der – wenn auch nicht allgemein anerkannt – ein Erdzeitalter beschreibt, in dem der Mensch zur dominierenden Kraft auf dem Planeten geworden ist.
Rasmus Radach, Ralf Liptau und Saskia Gericke vom LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland wollen mit ihrer Bilderstrecke zu Denkmalen der Industrie und Technik eine öffentliche Debatte anregen. Welche Bauten und Strukturen von heute sollen die Denkmäler von morgen sein?
Im Fall von Frimmersdorf II ist das bereits entschieden: Das stillgelegte Kraftwerk, einst eines der größten der Welt, ist gerade in die Denkmalliste der Stadt Grevenbroich aufgenommen worden. Hier soll ein Digital- und Innovationsstandort entstehen, inklusive Denkmalpfad.
Das Titelbild der „Rheinischen Heimatpflege“ zeigt übrigens „Tiger & Turtle – Magic Mountain“ in Duisburg (Foto: Martin Gantenberg). Die begehbare Skulptur des Künstlerduos Heike Mutter und Ulrich Genth wurde 2011 auf der Schlackenhalde Heinrich-Hildebrand-Höhe errichtet. Als Landmarke und Aussichtspunkt ist sie Teil der Route Industriekultur.
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