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Die schwierigen ersten Jahre der preußischen Herrschaft über das Rheinland und den Anfang der modernen Denkmalpflege veranschaulicht der Vortrag von Dr. Falko Neininger am Beispiel der Schwarzrheindorfer Doppelkirche.
Wem verdanken wir die Rettung der Doppelkirche von 1151, die infolge der französischen Besetzung Bonns 1794 und der ab 1803 säkularisierten Kirchengüter verfiel? Der preußische Baumeister Schinkel wurde genannt. Der Baukunst-Dozent Hundeshagen von der neuen Preußen-Universität in Bonn wurde 1967 durch einen Straßennamen nahe der Doppelkirche geehrt. Unser Referent lenkt den Blick auf den preußischen Staatskanzler und Reformer Karl August von Hardenberg. Dr. Falko Neininger, der in Bonn Schule und Universität besucht hat, ist Referatsleiter im brandenburgischen Landeshauptarchiv in Potsdam. Zum 850-Jahr-Jubiläum der Kirche erschien in den Bonner Geschichtsblättern das Ergebnis seines Forschens in preußischen Akten, wie der Staat sie am 14.9.1818 verkaufte und zum Abriss freigab, nach Protesten aber auf Anordnung Hardenbergs zurückkaufte, als „geschätztes Denkmal“ sicherte und kirchlicher Nutzung übergab.
Veranstalter: Veranstaltungsformat „Beueler Beiträge“ in Kooperation mit Potsdam-Club Bonn e. V.
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