Treffpunkt:
ÖPNV:
Nach Rheinverlagerungen wurde Anno 1456 ein Teil der Erft über die sog. Obererft abgeleitet, um die Mühlen am Neusser Stadtgraben zuverlässig mit Wasser zu versorgen.1794 besetzten französische Truppen das linksseitige Rheinland und führten zahlreiche Reformen ein, u.a. das metrische System mit Meter, Kilogramm und Liter, industrielle Fertigungsmethoden, sowie Straßen- bzw. Wasserwegebau. Ab 1804 wurde der “Grand Canal du Nord“ als Verbindung vom Rhein zur Maas durch den Ingenieur Aimable Hageau geplant, um auf Napoleons Geheiß die holländischen Zölle zu umgehen. Dabei wurde die Obererft zwar angezapft, aber durch raffinierte technische Vorkehrungen war die Wasser-Bereitstellung sowohl für die Mühlenbetriebe am Rand der Stadt als auch für die Treidel-Schiffahrt auf dem Kanal stets gewährleistet. 1808 begannen die Erdarbeiten und innerhalb von 2 Jahren waren bereits große Teile des insgesamt 53 km langen, 22 m breiten und 2,6 m tiefen Kanalbetts fertiggestellt, als das holländische Gebiet Frankreich zugeschlagen wurde – und der Kanal damit überflüssig wurde.
Stationen unseres Spaziergangs sind Napoleonswehr, -brücke und was vom Nordkanal unterwegs zu sehen ist, Empellement und Epanchoir sowie das Kanalwärterhaus. Dabei streifen wir auch ein bezauberndes Feuchtbiotop.
Wegstrecke:
ca. 8 km meist durch Wald
Referent:
Helmut Friedrichs, Vorstandsmitglied des RVDL-Regionalverbandes Düsseldorf/Mettmann/Neuss
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je nach Größe und Gewicht der Sendung mindestens 2,60 € bis maximal
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