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„Buntstift“: Schornstein Kraftwerk Chemnitz-Nord, farbliche Gestaltung Daniel Buren, Bauzeit 1979-84. © Thomas Schleper, RVDL 10/25Veranstaltung des Fördervereins im Kraftwerk Ermen & Engels, Engelskirchen, Engels-Platz 2.
Der farbenfrohe, einstmals höchste Schornstein Europas, genannt „Buntstift“, und der monumentale Bronzeschädel von Karl Karx, genannt „Nischel“, waren die Ausrufezeichen von vormals Karl-Marx-Stadt. Zuletzt waren sie zugkräftige Werbeträger der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Ein bilderreicher Vortrag beschreibt den Beitrag der Industriekultur zum vergangenen Kulturjahr in Chemnitz. Von „Hammer und Sichel“ zu „Buntstift“ und „Nischel“: Die Stadt, die schon einmal sächsisches Manchester genannt wurde, macht nicht zum ersten Mal eine große Transformation durch. Ein Schelm, wer hier nicht auch an den Industriepionier und Strukturwandler Friedrich Engels sen., an seinen sozialistischen Sohn und an die Industriekultur im Bergischen Land denkt, zu der schließlich das LVR-Industriemuseum in Engelskirchen zählt. Sein erster Leiter, Prof. Dr. Thomas Schleper, gibt im Auftrag der Freunde und Förderer des LVR-Industriemuseums die Eindrücke seines Besuchs in Chemnitz im vergangenen Oktober wieder – nicht ohne Blick auf den aktuellen Stand der Industriekultur in Deutschland. Schleper besuchte die Stadt als RVDL-Delegierter des Bundesverband Industriekultur Deutschland e.V.
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