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Denkmalschutz und Rekonstruktion stehen in Gegensatz zueinander. Denn Wesenskern des Denkmals ist die Originalsubstanz. Geht diese in großen Teilen verloren, ist der Denkmalstatus gefährdet. Dennoch kommt kaum ein Denkmal ohne behutsame Rekonstruktion aus - sei es, um Kriegs- oder Sturmschäden zu beheben oder um die ursprüngliche Gestalt wieder ablesbar zu machen.
Kölns Denkmäler, etwa die großen Romanischen Kirchen, haben bereits im 19. Jhd. erhebliche Veränderungen erfahren, oft in Zusammenhang mit dem aufkommenden Bewusstsein ihrer Schutzwürdigkeit. Eine weitere Zäsur bilden die massiven Zerstörungen im 2. Weltkrieg. Beim Wiederaufbau mussten unter Zeitdruck weitreichende architektonische und gestalterische Entscheidungen getroffen werden.
In der jüngsten Zeit haben prominente Fälle wie der Frankfurter Römer und die Dresdener Frauenkirche die Wahrnehmung von Rekonstruktion am Denkmal geprägt. In Köln stehen mit den Fischmarkt-Giebelhäusern und der Bastei zwei stadtbildprägende Gebäude in der Debatte. Welche Möglichkeiten einer denkmalgerechten Rekonstruktion es gibt und welche Regeln dabei zu beachten sind, wird in der Podiumsdiskussion mit fünf Expert*innen ausgelotet.
Dr. Thomas Werner, Stadtkonservator Köln
Dr. Ulrich Krings, Stadtkonservator a.D. Köln
Prof. Dr. Petra Sophia Zimmermann, TH Köln
Sarah Hutt, Bauingenieurin und Restauratorin Köln
Matthias Meusch, Verein Stadtbild Deutschland Köln
Martin Lehrer M.A., RVDL Köln
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