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In direkter Nachbarschaft zum Neusser Hbf. wurde die Kirche St. Marien im neugotischen Stil nach Plänen von Regierungsbaumeister Julius Busch 1902 konsekriert. Im 2. Weltkrieg stark zerstört, wurde sie durch Diözesanbaumeister Wilhelm Weyres 1947/50 in etwas vereinfachter Form wiederaufgebaut. Die Buntglasfenster, nämlich im Chor 1953 von Walter Benner, in den Seitenschiffen unten 1975 von Paul Wegmann, vor allem aber die 1985 und 1992 von Prof. Emil Wachter entworfenen 21 weiteren Fenster vorzugsweise in nuancierten Blautönen machen die Kirche zu einem Highlight moderner Glaskunst und ihrer Entwicklung. Der Referent Msgr. Wilfried Korfmacher wird sowohl die künstlerischen als auch die religiös- interpretierten Inhalte erläutern, insbesondere die der beiden Querhausfenster mit den Themen Genesis bzw. Apokalypse.
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