Treffpunkt:
Führung zum Tag des offenen Denkmals®
Das katholische Gemeindezentrum Maria im Tann wurde 1975/76 nach Plänen von Hubert Olion für den neuen Stadtteil Preuswald erbaut. Die Konzeption entspricht dem Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils, d.h. Verzicht auf Monumentalität zugunsten menschlichen Miteinanders. Es ist eine Anordnung flach gedeckter, kubischer Bauteile in Klinker mit Schauseite zur Reimser Straße. Um das Foyer gruppieren sich Kirche, Sitzungs- und Seminarräume, Küche und Jugendtreff. Der Kirchentrakt ist durch seine größere Höhe erkennbar. Charakteristisch das Fassadenkreuz (Joseph Krautwald 1979). Altarraum vom Saal durch eine Schiebewand abtrennbar.
Ausstattung: Altar, Ambo, Kreuzstele, Osterleuchter und Sakramentshäuschen (Krautwald 1976-79) reich dekoriert mit biblischen Szenen und Motiven; Marienfigur mit Christuskind (Krautwald 1976); abstrakte Farbfenster (Siegfried Haas 1976); Marienaltarbild aus der ehemaligen Kinderheimkirche Maria im Tann (Luise Westermayer 1930); Taufbecken aus der Kirche Heilig Geist, Aachen (Kunstgewerbeschule Aachen 1930).
Das Bauwerk ist von Schließung und Abbruch bedroht.
Referent: Dr. Thomas Kreft
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