Hexenturm Walberberg © HOWI - Horsch, Willy, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Hexenturm Walberberg © HOWI - Horsch, Willy, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Geführte Besichtigung des Hexenturms in Bornheim-Walberberg und Besichtigungsmöglichkeit der Pfarrkirche St. Walburga
Samstag, 29. August 2026
14:50 - 16:00 Uhr

Treffpunkt:

Vor der Apsis der Kirche St. Walburga/Friedhof, Walburgisstraße 24, 53332 Bornheim-Walberberg

ÖPNV:

bitte beachten Sie die Hinweise zum ÖPNV im Veranstaltungstext
begrenzt
Pro Person 5 Euro für die Führung - zahlbar vor Ort
Anmeldung bis 22.08.2026 bei Alexander Hess per E-Mail unter: hess.rheinischerverein@gmx.de

Führung Hexenturm in Bornheim-Walberberg am 29.8.2026

Auf einem abfallenden Gelände unweit der mittelalterlichen Kirche St. Walburga und dem Dorffriedhof erhebt sich als weitsichtbare Landmarke der sogenannte Hexenturm in Walberberg. Der mittelalterliche Turm aus dem 12./13. Jahrhundert hat nach neusten Untersuchungen eine Höhe von 18,3 m bei fünf Geschossen und ist der Rest einer wohl größeren gräflichen Burg. Im frühen 19. Jahrhundert erhielt der Turm den Namen Hexenturm. Der Förderkreis Historisches Walberberg führt uns durch das Walberberger Wahrzeichen. Dauer etwa 1 Stunde.

Referenten: Historischer Verein Walberberg

Nach der Turmbesichtigung haben wir die Möglichkeit, die Pfarrkirche St. Walburga zu besichtigen, wo Alexander Hess, RVDL Ihnen eine kurze Einführung zur Bau- und Kirchengeschichte gibt. Die ehemalige Klosterkirche der Zisterzienserinnen entstand als Saalkirche spätestens in den 1020er-Jahren, wohl als Eigenkirche der Adelsfamilie der benachbarten Burg. Unter Erzbischof Anno II. von Köln gelangten zu Beginn der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts die Reliquien der Heiligen Walburga nach Köln und schließlich in die Kirche in Berg. Als Folgen dessen änderte sich der Name des Ortes über Walburgisberg (1118: „Mons Sanctae Walburgis“) zu Walberberg, wie auch das unbekannte ursprüngliche Patrozinium der Kirche nun auf die Heilige Walburga überging. 1197 wurde in Walberberg das zweite Zisterzienserinnenkloster im Erzbistum Köln gegründet, was umfangreiche Baumaßnahmen zur Folge hatte. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg erfolgte 1945–48 die Wiederherstellung der Kirche, wobei man den durch die Jesuiten errichteten hölzernen Chorturm erst 1962 durch den schlichten Turm am nördlichen Seitenschiff ersetzte.

Als Ausklang der Veranstaltung ist nach einem Gang durch Walberberg der Besuch eines Eiscafés im Nachbarort angedacht.

ÖPNV:

Bitte beachten Sie, dass die Stadtbahnlinie 18 ab 10. August 2026 baustellenbedingt zwischen Köln, Klettenbergpark und Bonn Hbf durch die Buslinie 118 ersetzt wird und sich Fahrtzeit verändert.

Buslinie 118 bis „Schwadorf“ und um 14:22 Uhr Buslinie 745 bis Haltestelle Walberberg "Walburgisstraße" oder Buslinie 118 bis „Walberberg“ und Fußweg.

Vor der Kirche sind wenige Parkplätze vorhanden.

Versandkosten und Versandinformationen

Wir berechnen:
je nach Größe und Gewicht der Sendung mindestens 2,60 € bis maximal
4,99 € inkl. Verpackungsmaterial.

Bei Bestellungen größerer Mengen kontaktieren Sie uns bitte vorab unter: rheinischer-verein@lvr.de

Schatzmeister

Rudolf Conrads

Bankkaufmann, Dipl.-Betriebswirt, Dipl.-Volkswirt

Thematische Schwerpunkte

  • Finanzen des RVDL
  • Leitung der Marianne von Waldthausen Geächtnis-Stiftung
  • Pflege / Inwertsetzung der RVDL-Burgen
  • Weiterentwicklung der Verzahnung des Gesamtvereins mit den Regionalverbänden
  • Kreativer Partner für die Vorstände der Regionalverbände

Regionale Verantwortung

  • Schatzmeister im Freundeskreis der Burg Stahlberg e.V.
  • Schatzmeister im Freundeskreis der Burg Virneburg e.V.
  • Vorstandsmitglied im RVDL Regionalverband  Köln
  • Beiratsmitglied im RVDL Regionalverband Rhein/Mosel/Lahn
  • Vorsitzender des Beirats der Stiftung Lahn-Marmor-Museum

Kontakt

rudolf.conrads(at)rheinischer-verein.org