Treffpunkt:
ÖPNV:
Was charakterisiert eine Stahlarbeitersiedlung besser als die Straßenbezeichnungen „Zum Eisenhammer“, „Schmelzergang“ oder „Formerweg“? Neben der Erwerbsbeschäftigung erinnern „Am Feierabend“ und „Freizeitanger“ an den schöneren Teil des Siedlerlebens. Demgegenüber rufen „Reichsstraße“, „Heimatplan“ und „Arbeitsfrieden“ Kernbegriffe einer unseligen deutschen Epoche auf, in der diese Ansiedlung dörflichen Charakters zwischen 1936 und 1941 entstand. Dieses interessante Zeitzeugnis nationalsozialistischer „Kultur“ droht von aktuellen, kapitalistischen Funktionsansprüchen überformt, in seiner städtebaulichen und architektonischen Unverwechselbarkeit verloren zu gehen.
Referent
Martin Struck war zwischen 2001 und 2023 Diözesanbaumeister im Erzbistum Köln. Als Architekt und Denkmalpfleger interessieren ihn neben Sakralbauten des 20. Jahrhunderts auch andere zeitgleich entstandene Bauwerke, deren originalgetreuer Bestand aus den unterschiedlichsten Gründen gefährdet erscheint.
Unser Verlag
Versandkosten und Versandinformationen
Wir berechnen:
je nach Größe und Gewicht der Sendung mindestens 2,60 € bis maximal
4,99 € inkl. Verpackungsmaterial.
Bei Bestellungen größerer Mengen kontaktieren Sie uns bitte vorab unter: rheinischer-verein@lvr.de
Bankkaufmann, Dipl.-Betriebswirt, Dipl.-Volkswirt
Thematische Schwerpunkte
Regionale Verantwortung
Kontakt
rudolf.conrads(at)rheinischer-verein.org