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Das Fort X am Neusser Wall in der nördliche Kölner Neustadt wurde 1819–1825 erbaut und zählt zu den ältesten und am vollständigsten erhaltenen Kölner Festungsbauten der Preußenzeit. Der Kölner Bevölkerung ist es wegen seines Rosengartens auf dem Wall auch als Rosenfort bekannt. Bereits vor über 10 Jahren beschloss der Stadtrat die Sanierung des Baudenkmals. Die Finanzmittel wurden im Haushalt bereitgestellt. Jedoch unterblieb die notwendige Sanierung. Nach jüngsten Aussagen seitens der Stadt Köln ist eine Nutzung des „grünen Forts“, etwa als kultureller Veranstaltungsort, wegen des störenden Lärms nicht mit dem Landschaftsschutz des Inneren Grüngürtels vereinbar. Im Vorgriff auf die geplante Sanierung hatte man das Dach teilweise von seiner Erdauflage befreit, weswegen das Dach des Kernwerks undicht ist und die Substanz des Gebäudes stark angegriffen wird. Die Nutzung der Räumlichkeiten ist folglich stark eingeschränkt und eine Besichtigung des Forts wird nur beschränkt erlaubt. Eine baldige Sanierung ist daher dringend erforderlich. Nur durch eine sinnvolle Nutzung kann das in seinem Bestand gefährdete Baudenkmal auf die Dauer erhalten werden.
Referentin
Dr. Henriette Meynen, RVDL Köln

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