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Der Rheinische Verein besucht Reil
Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz lädt zu einem Besuch der Moselgemeinde Reil ein. Klemens Burg als kompetenter Kenner seines Heimatdorfes erwartet uns am Freitag, 18. September um 16 Uhr unterhalb der Moselbrücke. Dort gibt es reichlich kostenfreie Parkplätze
2008 konnte Reil bereits sein tausend-jähriges Bestehen feiern. Wenn man durch Reil geht, sieht man den ehemaligen Reichtum des Dorfes in Form repräsentativer Bürgerhäuser – aber auch die vielen Neu- und Anbauten bezeugen den Fleiß und den Erfolg der heutigen Bürger des Dorfes mit etwas mehr als tausend Einwohnern.
Reil zeigt sich als Wein- und Urlaubsort. Nicht weniger als neun Restaurants haben die Reiler Gäste zur Auswahl, dazu kommen fünf Straußwirtschaften. Die Reiler Hotellerie genügt allen Ansprüchen der heutigen Urlauber.
Eine Besonderheit ist die ehemalige Struktur der Reiler Kirchengemeinde. Eine Pfarrkirche gab es bis etwa 1845 nur auf der rechten Moselseite – im früheren Ortsteil „Reilkirch“ von dem es heute nur noch wenige Spuren gibt. Wer zur Messe wollte, musste mit einem Kahn, einer Fähre, übersetzen. Auch der Friedhof befand sich auf der anderen Moselseite. Die Reiler Brücke wurde erst 1951 gebaut.
Nach einem Besuch der gepflegten großräumigen Pfarrkirche folgt ein Gang durch den historischen Ortskern und entlang der beeindruckenden Moselfront.
Eingeladen nach Reil ist jedermann/Frau, nicht nur die Vereinsmitglieder. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich.
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