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Seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass nicht nur die politische Kultur, sondern auch andere öffentliche Diskurse mehr und mehr einer Verrohung unterliegen. Auch im Diskurs über Architektur und Denkmalpflege ist dies im Umgangston und der Verwendung von Begrifflichkeiten zu beobachten. Ein aktueller Anlass ist die Diskussion und Berichterstattung um den Teil-Neubau der ehemaligen Stapelhäuser am Fischmarkt in Köln.
Die öffentliche Debatte über die Weiterentwicklung der Städte braucht ausgewiesene Fachkompetenz und benötigt die Unterstützung sowie das Verantwortungsbewusstsein der freien Presse. Nur so kann der polemischen Vereinfachung von komplexen Fragestellungen begegnet werden – etwa, wenn der Begriff „Stadtbild“ zur Diskreditierung fachlicher Diskurse vereinnahmt wird.
Ein offener Brief appelliert an alle Akteurinnen und Akteure, die geltenden Verantwortlichkeiten und Regeln zu akzeptieren und respektvoll zusammenzuarbeiten. Auch der Vorsitzende Tobias Flessenkemper hat den Brief für den Rheinischen Verein mit unterzeichnet.
Den Brief lesen Sie hier im pdf-Format.
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