Die Gehry-Bauten sind ein junges, aber besonders wichtiges Baudenkmal in Düsseldorf. Sie stehen sinnbildlich für die dynamischen 1990er Jahre, für Globalisierung, neue Medien und individuellen Ausdruck – und das weit über die Stadt hinaus, für ganz Nordrhein-Westfalen. Solcher Architektur hat man damals zugetraut, die Wahrnehmung von Städten zu verändern und Modernisierungsprozesse mit anzustoßen. Der von Frank Gehry mit hervorgebrachte Architekturstil des Dekonstruktivismus ist zwar einerseits bereits Architekturgeschichte, aber andererseits passt diese Architektur, die Blicke auf sich zieht, auch noch in unsere heutige, stark von visuellen Medien geprägte Zeit.
Als Rheinischer Verein fordern wir daher, dass auf eine Auflösung des Sanierungsstaus hingearbeitet wird und dass die Stadt Düsseldorf für einen ansprechenden öffentlichen Raum im Bereich Neuer Zollhof/Am Handelshafen Sorge trägt.
Unser Vorstandsmitglied Alexander Kleinschrodt hat bereits am 14.10.2026 in der Lokalzeit aus Düsseldorf im WDR auf die Problematik hingewiesen, nachfolgend finden Sie den Beitrag: Fassade bröckelt, Sanierung offen.
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