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Im Museum P26 der Universität Bonn (Poststraße 26) läuft gegenwärtig eine Ausstellung, deren Fragestellung sehr ungewöhnlich ist (oder sagen wir: von vielen Forschern vermieden wird): Wie geht man um mit den Lücken, welche in unserer Kenntnis der Geschichte einzelner Orte und Institutionen klaffen, zumal die Lücken oft größer sind als die Zeiträume über die wir in irgendeiner Weise schlaglichtartig und oft genug einseitig informiert sind?
Thematisiert wird dies in der Ausstellung anhand von Schwarzrheindorf und Vilich:
https://www.khi.uni-bonn.de/de/forschung/projekte/mut-zur-luecke
Aus diesem Anlass haben wir für Samstag, 13. Juni folgende Exkursion geplant:
Treffen in Vilich um 12.00 Uhr zum gemeinsamen Mittagessen im Mexikanischen Lokal Taco Zocalo, Adelheidisstraße 5 (einfache und preiswerte Küche). Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß zur Kirche St. Peter, wo uns Pfarrer Michael Dörr zu einer Führung begrüßt. (Aus Gründen der Sicherheit ist die reich ausgestattete Kirche sonst nur zu den Gottesdienstzeiten geöffnet).
Um 16.00 Uhr übernimmt Dr. Hanna Jacobs, die Initiatorin und Co-Kuratorin der Ausstellung, die Führung im P26. Der Eintritt kostet pro Person 2,50 Euro; bitte passend bereithalten. Das Ende der Veranstaltung ist spätestens um 18.00 Uhr, da dann das Museum schließt.
Im historischen Zentrum von Vilich gibt es nur wenige PKW-Parkplätze. Wir empfehlen die Anreise mit der Straßenbahn bis zur Station „Vilich“. Beispielsweise ab U-Bahn-Station Bonn Hauptbahnhof mit der Linie 66: 11.27 Uhr Abfahrt, Fahrdauer ca. 10 Minuten, von da zu Fuß bequem zum Lokal in der Adelheidisstraße 5. Rückfahrt nach Bonn Hauptbahnhof: 15.30 ab Station „Vilich“ zum Hbf, von dort in fünf Minuten zum P26, Poststraße 26.
Der Besuch der Vilicher Kirche ist unbeschränkt und erfordert keine Anmeldung.
Wer am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen möchten und / oder zur Führung ins P26 kommen möchte, teile es bitte mit unter info@atelier-arslonga.de. Sie erhalten Antwort, ob genügend Tische und Plätze frei sind.
Die Veranstaltung wird organisiert und begleitet durch unser Vorstandsmitglied Marcus Mrass.
P.S.: Kein Ausstellungsvorhaben ist ohne Risiken für die Leihgaben. Wir sammeln freiwillige Spenden für die Behebung eines im Vorfeld der Ausleihe eingetretenen Schadens an einem merowingerzeitlichen Trinkgefäß. Der außergewöhnlich schöne Glasbecher stammt aus Schwarzrheindorf und muss durch eine Glasrestauratorin in Teilen neu zusammengesetzt werden, nachdem die alte Klebung nicht länger hielt.
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