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Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Veranstaltungen


Alle Veranstaltungen des RVDL sind bis einschließlich August abgesagt.


Abgesagt

Diskussion
Treffpunkt: 17.00 Uhr, Seniorenresidenz am Laurentiusplatz, Auer Schulstr. 12, Wuppertal
Referent: Heiko Schnickmann

Diskussion zum Text von Ingrid Bauert-Keetman: Johann Keetman ist unvergessen. Ein Elberfelder Bankier stiftet in Nambia
Afrikanische Geschichte ist auch Teil der Wuppertaler Regionalgeschichte. Die in Namibia gelegene Stadt Keetmanshoop trägt den Namen eines Elberfelder Bankiers, der mit einer Stiftung von 3000 Talern die Gründung dieser Stadt, die dem Kirchenkreis Wuppertal bis heute durch eine kirchliche Partnerschaft verbunden ist, veranlasste. Was waren seine Gründe und Vorstellungen, als er dort eine kleine Missionsstation finanziert? Mit ihrem Text klärt Ingrid Bauert-Keetman ein wenig darüber auf. Grundlage der Veranstaltung ist ihr Text aus der Heimatkundlichen Monats-Beilage zum General-Anzeiger der Stadt Wuppertal vom Dezember 1966.


Abgesagt

Vortrag
Treffpunkt: 19.00 Uhr, Zentrum Immanuel, Obendiek-Saal, Normannenstr. 24, Wuppertal
Referent: Dieter Klein

Ein Elberfelder in der Südsee. Martin Voigt als Postagent, Fotograf und Kunstsammler in Deutsch-Neuguinea 1902 bis 1906
Martin Voigt (1878–1952) kam nach Deutsch-Neuguinea im Jahre 1902 als Kaiserlicher Postagent. In dieser Eigenschaft sorgte er erstmals dafür, dass einheimische Melanesier im Postdienst eingestellt wurden. Dies ermöglichte ihm, einen besonders engen Kontakt zu seinen Untergebenen herzustellen. Von ihnen sprach er stets positiv. Als Leiter des Postdienstes kam er in die unterschiedlichsten Gegenden der Südsee- Kolonie. So hatte er u.a. Kontakt zu Missionar Wilhelm Diehl von der Rheinischen Mission aus Barmen, der neben seiner missionarischen Tätigkeit auch eine Poststation führte. Als engagierter Fotograf dokumentierte Voigt das deutsche koloniale Leben seiner Wirkungskreise in der Hauptstadt und den Provinzen. Aber er hielt im Bild ebenso die Sitten und Bräuche der verschiedensten Ureinwohner Neuguineas fest. Martin Voigt schrieb ständig an seinen Bruder und seine Mutter, die ab 1903 in Wuppertal-Elberfeld wohnten. Mit seinen Mitteilungen öffnet er einen spannenden Blick in die kolonialen Verhältnisse. Nach Elberfeld kehrte er zunächst zurück, als er nach wiederholten schweren Malariaanfällen die Südsee verlassen musste. Der Referent Dieter Klein hat den erhaltenen Nachlass erworben, ausgewertet und stellt uns in seinem Vortrag diese seltenen Dokumente vor.


Abgesagt

Führung
Treffpunkt: 14.00 Uhr, Bushaltestelle Barmer Anlagen, Untere Lichtenplatzer Str. 100, Wuppertal
Referent: Klaus-Günther Conrads
Kooperation mit der Bredt-Gesellschaft und dem Barmer Verschönerungsverein

Führung durch die Barmer Anlagen bis zur Bredt-Höhe
Im Rahmen des Familien- und Kinderfestes des Barmer Verschönerungsvereins findet anlässlich des 125. Todestages von Wilhelm August Bredt (1817–1895), dem ersten Oberbürgermeister der Stadt Barmen (1855–1879) und Vorstandsmitglied des Barmer Verschönerungsvereins, diese Führung statt. Eine weitere Station wird die Wegnerhöhe sein, die nach dem Nachfolger Bredts Friedrich Wilhelm Wegner (1836–1898), benannt ist. Er war Oberbürgermeister von Barmen von 1879 bis 1898.


Abgesagt

Führung
Treffpunkt: 15.00 Uhr, Bleicherbrunnen am Wupperfelder Markt
Kooperation mit dem Bergischen Geschichtsverein Wuppertal

Von den Bleichern zu Bünger – Oberbarmer Wirtschaftsgeschichte
Oberbarmen war im 18. Jh. die reichste Region im Kirchspiel Schwelm. Mit dem Geld kam der Wunsch nach Eigenständigkeit. Damals wurden die Grundlagen für die bedeutenden Firmen des 19. Jh. gelegt. Damit einher gingen gesellschaftliche Veränderungen, die wir uns bei der Führung anhand von Gebäuden und Denkmälern ansehen wollen.


Abgesagt

Führung
Treffpunkt: 15.00 Uhr, Bhf. Velbert-Langenberg (Erreichbar mit der S9 vom Hbf. Wuppertal)
Referent: Dipl.-Ing. Hans Colsman
Kooperation mit der Bredt-Gesellschaft

Führung durch Velbert-Langenberg
Der kleine Ort Langenberg zählte Anfang des 20. Jh. zu den „Weltplätzen der Industrie“. Vor allem durch die Seidenweberei in Heimarbeit entwickelte sich Langenberg zu einem der wohlhabendsten Orte in Preußen. Die Unternehmervillen und ihre Gärten aus mehreren Generationen sind bis heute ortsbildprägend, ebenso die kulturellen, sozialen und kirchlichen Gebäude aus dieser Blütezeit. Bei der Führung durch den Ortskern wird die Entwicklung Langenbergs mit Schwerpunkt auf dem 19. Jh. erläutert, und einige der Villen vorgestellt, u. a. Colsman-Bredt. Die vielfältigen Bezüge zum Wuppertal werden besonders angesprochen.

Anschließend besteht die Möglichkeit zu einem Zusammensein, z. B. in der Villa Au, bei schönem Wetter Biergarten


Vorstand

Vorsitzender
Heiko Schnickmann
schnickmann@itigefo.de

stellv. Vorsitzender
Jörg Scheidt
joergscheidt@gmx.de


Kontakt

Heiko Schnickmann
schnickmann@itigefo.de

Dr. Karl-Peter Wiemer