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Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Veranstaltungen


Samstag, 16. Februar 2019

Besichtigung
Treffpunkt: 10.00 Uhr, Eingangshalle Museum am Dom, Trier, Windstraße
Referenten: Stefan Schu, Dr. Karl-August Heise
Kosten: 2,- € und Eintritt


Der Bering

Der Bering von St. Maximin vor den Zerstörungen von 1674, Skizze: Heise Architektur und Städtebau

Die Krypta von St. Maximin – ein Spaziergang vom Museum am Dom zur Reichsabtei
Die Ostkrypta von St. Maximin mit den Gräbern der ersten Trierer Bischöfe, darunter sehr wahrscheinlich der hl. Maximin, wurde 1917 von Kutzbach freigelegt. Er stieß dabei auf ein außerordentlich gut erhaltenes karolingisches Wandgemälde. Dieser einmalige Fund gelangte nach mancherlei Irrfahrten ins Trierer Museum am Dom. Hier wurde das Gemälde in eine originalgetreue Nachbildung der Grabkapelle eingefügt. In einem ersten Takt wird uns der stellv. Museumsleiter Stefan Schu dieses Exponat erläutern. Im zweiten Takt geht es dann zum eigentlichen Fundort an der Reichsabtei. Dr. Karl-August Heise wird die Veranstaltung mit einer Einweisung in die aktuelle städtebauliche Situation von St. Maximin abrunden.


Samstag, 16. Februar 2019

Führung
Treffpunkt: 15.00 Uhr, Röntgenmuseum, Schwelmer Str. 41, 42897 Remscheid
Führung: Linda Kessler
Kosten: 5,- € pro Person
Anmeldung: E-Mail: schnickmann@itigefo.de

Lennep vom Mittelalter bis zur Kaiserzeit
Lennep ist mit 25.440 Einwohnern (Stand 2008) der zweitgrößte Stadtbezirk Remscheids. Als Mitglied der Hanse und preußische Kreisstadt war Lennep lange Zeit eine der wichtigsten Städte des Bergischen Landes. Heute noch besitzt Lennep eine in der Grundstruktur mittelalterliche Altstadt, die zu den ausgewählten 35 historischen Stadtkernen Nordrhein-Westfalens zählt. 116 Häuser des Stadtkerns, darunter viele Bauwerke des „Bergischen Barocks“, die nach dem Stadtbrand von 1746 entstanden, stehen unter Denkmalschutz.


Freitag, 15. März 2019

Vortrag
Treffpunkt: 19.00 Uhr, Stadtteilzentrum Wiki, Westkotter Str. 198, 42277 Wuppertal
Referent: Prof. Dr. Jürgen G. Nagel

Über die Erhaltung und Inbesitznahme altertümlicher Bauten – Die Ruinen von Kilwa Kisiwani und der Denkmalschutzgedanke im deutschen Kolonialismus
Entdeckung und Erforschung, Inbesitznahme, Erhaltung und Restaurierung – so die Leitbegriffe im Titel einer Akte, die im Nationalarchiv von Tansania aufbewahrt wird. Sie enthält Unterlagen zum Umgang der deutschen Kolonialmacht mit „altertümlichen Bauten und Ruinen“, vornehmlich den Ruinen von Kilwa Kisiwani. Der Titel der Akte ist seit der Kolonialzeit unverändert. Seine Begriffe kombinieren koloniales Besitzstreben mit wissenschaftlichem Forscherdrang und Denkmalschutzgedanken. Eine Gewichtung suggerieren sie als solche nicht. Dass koloniale Inbesitznahme und wissenschaftliche Forschung häufig Hand in Hand gingen, dürfte nicht überraschen. Fraglich bleibt, ob im deutschen Kolonialreich tatsächlich bereits so etwas wie Denkmalschutz diskutiert wurde. Die Ruinen – oder Baudenkmäler – von Kilwa Kisiwani, einer kleinen Insel vor der südlichen Küste Deutsch-Ostafrikas, bieten hierfür ein anschauliches Studienobjekt.


Vorstand

Dr. Karl August Heise
Vorsitzender

Anette Köhler

Dr. Albrecht Wien

Dr. Georg Breitner

Michael Berens


Kontakt

Dr. Karl August Heise
Remigiusstraße 16
54292 Trier
Tel.: (0651) 251 16