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Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Veranstaltungen


Samstag, 4. April 2020

Frühjahrsexkursion
Treffpunkt
: 10.30 Uhr am Eingang der Hardenburg Parken auf dem Parkplatz am Hotel-Restaurant Waldschlöss’l und gegenüber möglich, von dort ca. 10 Minuten Fußweg
Navi: Bad Dürkheim, 67098, Kaiserslauterer Straße 393
Führung: Dr. Günther Stanzl
Kosten: 3,--Euro
Anmeldung bei Dr. Günther Stanzl, E-Mail: stanzl2002@aol.com Tel.: 06131 507 529, oder bei Hartmut Fischer, E-Mail: hartmut.fischer@gmx.net, Tel.: 06131 73 773


Hardenburg

Foto: Wikipedia

Spannender als eine schnöde Ruine: Die Hardenburg bei Bad Dürkheim
Burg, Schloss oder Festung? In der Fachwelt hat man sich auf den Begriff „Festes Schloss“ geeinigt. Als solches gehört die Hardenburg zu den größten Anlagen ihrer Art in Rheinland- Pfalz. Sie erstreckt sich im Isenbachtal westlich von Bad Dürkheim terrassenförmig auf einem Bergsporn des Haardtgebirges. 1214 als Höhenburg des bedeutenden Grafengeschlechts der Leininger gegründet, wurde sie im 14. und 15. Jh. zum Residenzschloss ausgebaut und um gärtnerische Anlagen sowie einen Turnierplatz erweitert. Im 16.Jh. galt die Hardenburg mit ihren Mauern sowie den mächtigen Bollwerken und Geschütztürmen als modernste Festungsanlage in der Pfalz, ihre prächtigen Wohntrakte und Saalbauten als standesgemäßes Wohnschloss für das Haus Leiningen. Die beeindruckenden Ruinen und beachtliche archäologische Funde aus dem 16. und 17. Jh. zeugen noch heute von der seinerzeit hochgerühmten Wohnkultur ihrer Bewohner. Seit den 1970er Jahren archäologisch und baugeschichtlich untersucht sowie sukzessive instandgesetzt, erhielt die Hardenburg in jüngerer Zeit in einem der Geschütztürme auch noch ein modernes Besucherzentrum mit einem Schauraum zur Geschichte und zu den bauhistorischen Forschungen. Die Hardenburg gilt seit den Bauuntersuchungen als einziges Habitat der seit dem 19. Jh. in der Pfalz für ausgestorben gehaltene Zweifarbenfledermaus und anderer Arten der Roten Liste.


Tätigkeitsbericht 2019

Tätigkeitsbericht (PDF, 311 KB)


Rathaus Mainz


Zeitungsausschnitt

AZ 27.11.2017

Brief RVDL an Rathaus Mainz (PDF, 263 KB)


Plätzchen-Aktion

Studenten haben eine Initiative „Freunde des Mainzer Rathauses“ gegründet und Plätzchen in Formen von Bauteilen des Rathauses an die Stadtratsmitglieder verteilt.


Plätzchenaktion vor dem Rathaus Mainz

Vorstand

Hartmut Fischer
Vorsitzender

Klaus Bierbaum

Horst Maurer

Adam J. Schmitt

Dr. Günther Stanzl


Kontakt

Klaus Bierbaum
Untere Zahlbacher Straße 21
55131 Mainz
Tel. (06131) 669 25 0 und 0171 75 00 756
E-Mail:

Hartmut Fischer
Rembrandtstraße 56
Tel. (06131) 737 73 und 0151 55 57 33 17
E-Mail:

Adam J. Schmitt
Münzthaler Grund 10
55413 Weiler
Tel. (06721) 99 32 82
E-Mail:

Dr. Günther Stanzl
An den Frankengräbern 13
55129 Mainz
Tel. (06131) 50 75 29
E-Mail:

Horst Maurer
Niehuisweg 2a
55413 Oberdiebach
Tel. 06743 - 2355
E-Mail:


Aktuelles

06. August 2015

Stellungnahme des RVDL, RV Mainz, zu Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm im Bereich der Hohen Wurzel

Stellungnahme des RV Mainz (PDF, 218 KB)

Der Regionalverband Mainz spricht sich gegen den erwogenen Hotelstandort unmittelbar neben dem Kurfürstlichen Schloss aus

Pressemitteilungen (April 2015)

Hotelstandort unakzeptabel
Als einen „städtebaulichen Jahrhundertfehler“ bezeichnet der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (RV) den neuerdings erwogenen Hotelstandort unmittelbar neben dem Kurfürstlichen Schloss. „Dieser Vorschlag lässt jeglichen Respekt vermissen gegenüber einem so hochrangigen Bauwerk wie der einstigen Kurfürstenresidenz“, meint Dr. Günther Stanzl, denkmalfachlicher Sprecher des RV-Regionalverbandes Mainz. Erschreckend sei auch der Grad an Geschichtsvergessenheit, der darin zum Ausdruck komme: „Die Platzwahl lässt völlig außer Acht, dass Schlossbauten im wahrsten Sinne des Wortes Freiraum brauchen, um ihren ursprünglichen Charakter als bauliche Besonderheit nicht zu verlieren. Ein solcher Freiraum, nämlich das Areal des früheren Schlossgartens, darf nicht ökonomischem Kalkül geopfert werden.“
Nach Ansicht des Rheinischen Vereins könnte es sich bei dem jüngsten Standortvorschlag allerdings auch um ein Ablenkungsmanöver handeln, um „eine Betonierung des Ernst-Ludwig-Platzes“ als das kleinere Übel erscheinen zu lassen.

Die Martinsburg nicht vergessen
Den Überlegungen zu einer Neunutzung des Schloss-Rheinflügels sollte eine umfassende Bauforschung vorausgehen. Ziel muss sein, mehr über die Martinsburg zu erfahren. Zu dieser Forderung sieht sich der Rhei-nische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz nach seiner letzten Veranstaltung im Erthaler Hof veranlasst. Der Historiker Dr. Ralph Melville hatte dort eindrucksvoll dargelegt, wie viel Substanz des Schloss-Vorgängerbaus noch im Rheinflügel sichtbar ist und wo sie vermutet werden darf: „Die Martinsburg-Zeugnisse zu lokalisieren und wieder erkennbar zu machen würde neue Einblicke in die Schlossge-schichte erlauben.“
Dr. Melville präsentierte die einzig erhaltene Darstellung des Burginneren – auch für Fachleute eine Sensation. Am Beispiel des Martinsburg-Fensters im Rheinflügel verdeutlichte er, dass dessen im Laufe seiner sukzessiven Verlängerung eingetretene Verschränkung mit der Martinsburg noch viele Fragen aufwerfe. Der Auszug des Römisch-Germanischen Zentralmuseums biete die Gelegenheit, hierauf Antworten zu finden.
Nach den Ausführungen von Prof. Dr. Matthias Müller auf der gleichen Veranstaltung besitzen Vorgängerbauten von Schlössern grundsätzlich eine für die Herrschaftsgeschichte herausragende Bedeutung. Die Entwicklung einer Residenz barocken Zuschnitts aus den Anfängen einer Burg sei nämlich in Europa keine Ausnahme, sondern, wie das Beispiel Wien zeige, durchaus häufig, erklärte der Kunsthistoriker. Man habe damals bewusst die Vorgängerbauten nicht restlos beseitigt, sondern Teile als wesentliche Bedeutungsträger auch dann erhalten, wenn dies zu baulich-konstruktiven Friktionen zu führen drohte. Just dies gelte auch für die Mainzer Martinsburg. Sie sei über Jahrhunderte von den Erzbischöfen und dem Domkapitel erhalten worden und stünde sicher noch heute, wenn sie Napoleon nicht hätte abreißen lassen. Dr. Melville empfahl, neben dem rheinseitigen Schlossgraben Erkundungs-grabungen durchzuführen: „Vielleicht geben sie Aufschluss über den bisher nur ungenau vorliegenden Grundriss des alten Isenburg-Baus.“

Zeitungsartikel zum Thema:
Artikel vom 16.04.2015_1 (JPG, 422 KB)
Artikel vom 16.04.2015_2 (JPG, 243 KB)
Artikel vom 17.04.2015 (JPG, 140 KB)
Artikel vom 28.04.2015 (JPG, 57 KB)
Karrikatur (JPG, 101 KB)
Artikel vom 15.05.2015 (JPG, 316 KB)

Neues Ludwigsstraßen-Forum und Gesamtkonzept für Gutenbergplatz gefordert

Artikel aus der Allgemeinen Zeitung Mainz vom 22.05.2015 (JPG, 399 KB)