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Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Veranstaltungen

Samstag, den 22.8.2020

Rundgang
Treffpunkt: 14.30 Uhr, Haus Dürffenthal, 53909 Zülpich
Referent: Helmut Limper
Rundgang von etwa einer Stunde mit Einblicken in die Geschichte von Haus Dürffenthal und der Burgen im Kreis Euskirchen Gesamtdauer ca. zweieinhalb Stunden.
Parkmöglichkeiten vorhanden
Bitte um Anmeldung unter: iris.hofmann-kastner@lvr.de, Tel.: 02252/83806-0

Die Wasserburg Haus Dürffenthal liegt umrahmt von einem alten Baumbestand in einer weiten Tallage unterhalb der Ortschaft Ülpenich. Der älteste erhaltene Teil stammt aus dem Ende des 13. Jh. Erster Besitzer und Erbauer war ein Adelsgeschlecht das sich nach dem Sitz "von Dürffenthal" nannte. Die "von Dürffenthal" waren einflussreiche Lehnsleute der Grafen von Jülich. Die dem schließlich ausgestorbenen Geschlecht von Dürffenthal nachfolgende Familie "der Berg von Blens" hielten den Besitz bis zum Einmarsch der Franzosen in ihrer Hand. Die mit der Säkularisation einhergehende Enteignung des Adels zwang den letzten "von Berg zu Blens" 1818 zum Verkauf an die Vorfahren der jetzigen Eigentümer.
Die zweiteilige Burg wird über eine großzügige Vorburg, zum großen Teil in Fachwerk errichtet, betreten. Von dem ursprünglich äußeren und inneren Grabenring ist der innere noch teilweise erhalten.

Anschließend besteht noch die Möglichkeit zu Kaffee und Kuchen.


13. November 2020

Vortrag
Treffpunkt: 19.00 Uhr, Vortragssaal der Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur Zülpich
Referent: Prof. Dr. Heinz Günter Horn
Begrenzte Teilnehmerzahl
Anmeldung erforderlich: Tel.: (02252) 83806-0 oder E-Mail: iris.hofmann-kastner@lvr.de

Ein ewiges Haus - Altes und Neues zur römischen Grabkammer in Köln-Weiden
Die römische Grabkammer in Köln-Weiden, von der Mitte des 2. bis etwa Mitte 4. Jh. Bestattungsplatz einer reichen Gutsherrenfamilie, wurde 1843 entdeckt, kurz danach schon mit einem Schutzbau versehen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Besondere: Sie war lediglich eingestürzt, ansonsten samt einem Großteil ihres antiken Inventars noch weitgehend erhalten. Ein "Jahrhundertfund" also. Auch heute zählt das Weidener Römergrab noch zu den bedeutendsten Grabanlagen aus römischer Zeit nördlich der Alpen. Selbst in Rom hätte sie vermutlich einen "Baedecker-Stern". Das einzigartige Bodendenkmal lag in den letzten Jahrzehnten in einer Art Dornröschenschlaf. Kaum einer nahm Notiz von ihm. Seit Juli 2019 ist es wieder begehbar und kann besichtigt werden.
Der Vortrag befasst sich mit der geradezu abenteuerlichen Entdeckungsgeschichte der Grabkammer, ihrer Wiederherstellung, ihrem Schutz und ihrer frühen Inwertsetzung durch die preußische Denkmalpflege, die besonders mit dem Namen Ernst Friedrich Zwirners, des ersten Kölner Dombaumeisters, verbunden ist. Weiter würdigt er sie als ein herausragendes Beispiel römischer Grabkunst und Bestattungskultur, befasst sich mit der Symbolsprache, dem Totenkult und dem Jenseitsglauben der Römer vor allem in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum. Zugleich verdeutlicht er, wie sehr sich in der Welt der Toten die der Lebenden widerspiegelt. Insofern geht es in dem Vortrag auch um ein bedeutendes Zeugnis römischen Alltags und römischer Geschichte im Rheinland, das in dieser auch erlebbaren Form hierzulande und weit darüber hinaus seinesgleichen sucht.“


Abgesagt

Vortrag
Treffpunkt:
19.00 Uhr in den Römerthermen Zülpich

Museum der Badekultur Ein "alter" Römer erzählt über die edlen Steine der Antike.
Amüsant und trotzdem faktenreich führt Frank Kellner als "echter" Römer, entsprechendes Outfit inklusive, die Besucher in die Welt der Edelsteine zur Zeit der Römer. Der Mann fällt auf. Nicht allein wegen seines handgewebten Gewandes und seinen ledernen Sandalen, wie sie sonst nur in Filmen zu sehen sind. Seine Finger ziert typisch römisches Geschmeide und seinen Berufsstand bezeichnet er selbst als "mangones gemmarum". Kurzum: Lucius Caecilius Iucundus ist ein waschechter römischer Edelsteinhändler. Und er erzählt am 03.04. über die "edlen Steine" der Antike. Kein Frontalvortrag, sondern ein interaktives Erleben sind seine Beiträge- gespickt mit vielen Anekdoten. So erfährt man einiges über den "Adamas", den König der Steine, heute Diamant genannt. Oder warum Steine heute in Karat gewogen werden oder wann der Siegelring des Papstes so bedeutsam ist und nach dem Ponitfikat "unbrauchbar" gemacht werden muss. Seit 20 Jahren schlüpft Frank Kellner in die Rolles des Römers. Er ist kein unbekannter und stand beispielsweise noch jüngst für den Römerkanal-Wanderweg vor der Kamera und ist auch für das LVR Amt für Bodendenkmalpflege seit Jahrzehnten ehrenamtlich aktiv. "Geschichte begreifen" ist mein oberste Maxime. Meine Besucher sollen bei mir auch Objekte in die Hand nehmen können. Wie fühlt sich ein römischer Siegelring an, wie schwer ist ein echter großer Rubin und wie sieht ein roher, einkarätiger Diamant aus“, so Frank Kellner.


Abgesagt

Führung
Treffpunkt: 15.00 Uhr, Foyer der Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur, Andreas-Broicher-Platz 1, 53909 Zülpich
Dauer: etwa 1 Std.
Referentin: Stefanie Niers M.A.

Führung durch die Ausstellung „Geheimnisse römischer Schmucksteine …“
Schmucksteine wurden im Römischen Reich nicht nur als Körperschmuck getragen, sondern auch zu Propagandazwecken genutzt. Es gab große Prunkedelsteine, welche die Herrscherfamilien im Kreise von Gottheiten zeigten. Sie sollten den Machtanspruch des Herrscherhauses demonstrieren und festigen. Gerhard Schmidt aus Idar-Oberstein hat diese kostbare Gattung römischer Hofkunst an den weltweit verteilten Originalen untersucht und als professioneller Gemmenschneider die Fertigungstechnik experimentell erforscht. Neben originalen römischen Schmucksteinen aus dem privaten Bereich sind Nachschnitte der antiken Prunkkameen zu sehen – ein Überblick, der allein mit Originalen unmöglich wäre.


Abgesagt

Vortrag
Treffpunkt: 19.00 Uhr, Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur, Vortragssaal, Eingang über Quirinusplatz, 53909 Zülpich
Referentin: Dr. Monika Herzog

Ein Streifzug durch die Denkmallandschaft im Kreis Euskirchen
Anhand aktueller Beispiele aus dem Tätigkeitsbereich des LVR-Amtes für Denkmalpflege im Rheinland wird die facetten- und oft spannungsreiche Arbeit im täglichen Umgang mit dem Denkmalbestand veranschaulicht. Die vorgestellten Bauten decken einen Zeitraum vom Mittelalter bis ins 20.Jh. ab und umfassen die verschiedensten Nutzungsvarianten. Auch Themen wie Denkmalbereiche, Flächendenkmale oder Raumwirkung in der Kulturlandschaft werden im Zusammenhang mit den Beispielen angesprochen.


Abgesagt

Führung
Treffpunkt: 15.00 Uhr, vor der Kirche, Kirchstr. 15, 53909 Zülpich-Sinzenich
Dauer: etwa 1 Std.
Referentin: Stefanie Niers M.A.

Führung durch St. Kunibert in Zülpich-Sinzenich
Die Kirche steht auf den Fundamenten eines römischen Landhauses, welches dem Sentinius gehörte. Nach einer ruhigen Zeit unter römischer Verwaltung nahmen rund 400 Jahre später Franken und Alemannen das Gebiet in Besitz. Die erste bekannte Erwähnung des Ortes Sinzenich findet sich in einer Urkunde von Otto I. aus dem Jahre 948. In dieser Zeit wurde Sinzenich ein Fronhof, der ab 1084 dem Stift St. Kunibert und spätestens ab 1241 dem Stift St. Maria im Kapitol in Köln gehörte. Schon 1031 hatte Sinzenich eine eigene Kirche, die im Laufe ihrer wechselvollen Geschichte unter verschiedenen Obrigkeiten vergrößert, verschönert und ausgeschmückt wurde. Sie ist als eines der ältesten Bauwerke im Rheinland mit unschätzbaren historischen und künstlerischen Werten ausgestattet und gibt immer wieder neue geschichtliche Funde frei.


Vorstand

Dr. Iris Hofmann-Kastner
Vorsitzende

Angelika Kalscheuer
Stellvertretende Vorsitzende

Annette Grundmeier

Günter Kaiser

Hans-Helmut Wiskirchen


Beirat

Dr. Antonius Jürgens

Helmut Limper

Octavia Zanger


Kontakt

Dr. Iris Hofmann-Kastner (Vorsitzende)
Zülpich
Tel. 02252 / 838060
iris.hofmann-kastner[at]lvr.de

Angelika Kalscheuer (stellv. Vorsitzende)
Zülpich
Tel. 02252 / 836252
angelika-gerd-kalscheuer[at]web.de

Annette Grundmeier
Zülpich-Wichterich
annette.grundmeier7[at]gmail.com

Günter Kaiser
Bonn
Tel. 0172-4306010

Hans-Helmut Wiskirchen
Euskirchen
Tel. 02251 / 53040
hans-helmut.wiskirchen[at]gmx.de