Werden Sie gemeinsam mit uns aktiv für Baukultur, Denkmalpflege und Kulturlandschaft!

Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Das Einzugsgebiet des Regionalverbandes Cochem-Zell umfasst den Landkreis Cochem-Zell rechts und links der Mosel zwischen Pünderich im Süden und Moselkern im Norden und Ulmen im Westen sowie Blankenrath im Osten mit 90 Kleinstädten und Dörfern und nur 62.000 Einwohnern. Der Regionalverband hat rund 100 Mitglieder.

Veranstaltungen

Auskünfte zu den Exkursionen:
Gerhard Schommers, (06542) 222 85


Freitag, 19. Oktober 2018

Exkursion nach Senheim
Treffpunkt: 16.00 Uhr, Platz vor dem Gemeindehaus – ehemalige Schule, Senheim
Teilnahme: kostenfrei
Referent: Christoph Anders
Anmeldung: erbeten bei Gerhard Schommers, Tel.: (06542) 222 85, E-Mail: info@schommers-wein.de
Gäste sind herzlich willkommen


Senheim vor 1963

Senheim vor 1963

Moselgemeinde Senheim
Zu einem Besuch der Moselgemeinde Senheim lädt der Regionalverband Cochem-Zell des Rheinischen Vereins ein. Nach einem Rundgang durch den zwischen Dorf und Hafen gelegenen Teil des Skulpturenparks geht es durch den alten Ortskern zur Pfarrkirche St. Katharina mit ihrer wertvollen Ausstattung, insbesondere dem Altargemälde von Januarius Zick. Ein Höhepunkt des Rundgangs ist der Besuch der Vogtei, eines mittelalterlichen Wohnturms. Die Vogtei ist das Atelier des Senheimer Künstlers Christoph Anders; das Gebäude ist sechs Stockwerke hoch. Beim Dorfbrand von 1839 blieben nur die Vogtei, die Pfarrkirche und wenige Privatbauten vom Feuer verschont. Senheim erhielt beim Wiederaufbau eine vollkommen neue Straßenstruktur, die sich deshalb heute von der der meisten Moseldörfer unterscheidet.


Rheinischer Verein hat auch 2018 ein interessantes Veranstaltungsprogramm

Kulturvereine haben es heutzutage schwer. Aber der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz kann zu jeder Veranstaltung zwischen 30 und 60 Teilnehmer begrüßen. Nicht nur Mitglieder nehmen teil. Jedermann ist herzlich willkommen um zu schauen und zu hören. So wird das Ziel des Vereins, unser reiches kulturelles Erbe der Bevölkerung nahe zu bringen, erreicht.

Für 2018 hat der Vorstand wiederum ein interessantes Programm zusammengestellt das hier nur kurz vorgestellt wird. Sehr rechtzeitig vor den jeweiligen Terminen wird die Öffentlichkeit über alle Einzelheiten informiert.

Start des Jahresprogramms ist der 4. Mai 2018 mit einem Besuch des Moseldorfes Briedern an der Mosel Nach Ahrweiler geht es am 15. Juni 2018 zur Römervilla in Ahrweiler. Erst 1980 wurde dieses einzigartige Denkmal bei Straßenbauarbeiten entdeckt. Dass der großzügige Gutshof aus dem 2. bis 3. Jahrhundert mit seinen bestens erhaltenen Mauern und wertvollen Malereien so gut erhalten ist „verdankt“ man einem Erdrutsch vor Jahrhunderten der so die Anlage geschützt hat.

An die Römerzeit wird auch am 13. Juli 2018 erinnert durch einen Besuch des Römerbergwerks Meurin in Kretz bei Mendig. Es ist das größte Tuffstein-Abbaugebiet aus römischer Zeit nördlich der Alpen. Die große Anlage ist überdacht und zeigt den mühevollen Abbau der Tuffsteine in römischer Zeit und gibt auch einen Einblick in den Untertage-Abbau.

Auf den Hunsrück geht es am 14. September 2018. Der „Hunsrück-Dom“, das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift Ravengiersburg wird besucht und unter fachkundiger Führung besichtigt.

Auch die nähere Heimat hat viel zu bieten. Der 19. Oktober 2018 ist der Termin einer Kunst-Exkursion mit Christoph Anders in Senheim. Wir starten im Skulpturenpark zwischen Hafen und Dorf, erfahren die Neuplanung und den Wiederaufbau des Dorfes nach dem verheerenden Brand von 1839, besuchen die Pfarrkirche mit dem wertvollen Barockaltar von Januarius Zick und schließen den Rundgang im Wohnturm „Alte Vogtei“ ab der schon im 13. Jahrhundert entstanden ist.

Weitere Veranstaltungen, dazu gehören interessante Vorträge, sind in Vorbereitung. Gerhard Schommers


RV Cochem Zell

Liebe Mitglieder des Rheinischen Vereins,

knapp 25 Mitglieder folgten unserer Einladung zur gestrigen Mitgliederversammlung in Pommern. Wenn man hört wie gering die Teilnahme an solchen Versammlungen bei anderen Vereinen ist, so können wir zufrieden sein.

Zufrieden ist der Vorstand auch mit der Beteiligung an unseren Veranstaltungen. Zu den Exkursionen in 2017 nach Boppard, Beuren, Schalkenmehren, Sponheim, Fankel und zu den Nehrener Römergräbern kamen über 200 Mitglieder und Gäste. Auch das ist ein gutes Ergebnis.

Zentraler Punkt der Mitgliederversammlung war die Neuwahl des Vorstandes. Die Herren Alfons Friderichs, Manfred Dietzen und Josef Klinkner standen aus persönlichen Gründen für eine Neuwahl nicht mehr zur Verfügung. Alfons Friderichs war über dreißig Jahre im Vorstand erfolgreich tätig, Manfred Dietzen seit 2001 und Josef Klinkner seit 2014. Neben dem Dank für die geleistete Arbeit wurde den Herren ein kleines Geschenk überreicht. Die Herren werden dem Verein als Mitglieder erhalten bleiben.

Dieter Rumpenhorst ist seit 2005 Vorsitzender des Regionalverbandes Cochem-Zell . Aus gesundheitlichen Gründen hat Dieter Rumpenhorst dieses Amt auf der gestrigen Veranstaltung niedergelegt. Der Rheinische Verein ist auf Grund seiner vielfältigen Aktivitäten im Kreis eine hoch angesehene Institution. Dazu hat Dieter Rumpenhorst wesentlich beigetragen. Dafür danken wir ganz herzlich.

Die von Alfons Friderichs geleitete Neuwahl brachte folgendes einstimmige Ergebnis:

Vorsitzender des Regionalverbandes: Gerhard Schommers, St. Aldegund.
Sein Stellvertreter ist Franz Josef Wendling, Bullay.
Als Beisitzer wurden gewählt: Holger Haupt, Cochem, Bernhard Kaufmann, Moselkern, Norbert Krötz-Christoffel, Ediger-Eller, Werner Okfen, Kaisersesch, Dieter Rumpenhorst, Karden, Wolfgang Wolpert, Ediger-Eller.

Für das kommende Jahr 2018 sind folgende Exkursionen geplant: Die Gemeinde Briedern an der Mosel, Besuch der Römervilla Ahrweiler, Besichtigung des Römerbergwerks Meurin in Kretz bei Mendig, Besuch des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts Ravengiersburg - (Hunsrück-Dom genannt) sowie zum Abschluss im Herbst 2018 eine Kunst-Exkursion mit Christoph Anders in Senheim. Sobald die Termine und Details fest liegen informieren wir Sie.

Wie bisher erhalten alle Mitglieder jeweils rechtzeitig vor den Terminen eine persönliche Einladung. Die Presse wird über unsere Termine ebenfalls berichten.

Die Mitgliederversammlung fand einen interessanten Abschluss mit dem Vortrag von Dieter Rumpenhorst zum Thema „Römische Gläser, Luxusware – leicht zerbrechlich“. Der Vorstand dankt allen Mitgliedern für die Treue zum Verein und die Teilnahme an unseren Veranstaltungen. Wir werden unsere Arbeit im Sinne der Zielsetzung des Rheinischen Vereins aktiv fortführen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Schommers
Vorsitzender des Regionalverbandes


Vorstand

Gerhard Schommers
Vorsitzender

Franz Josef Wendling
stellv. Vorsitzender

Holger Haupt
Beisitzer

Bernhard Kaufmann
Beisitzer

Norbert Krötz-Christoffel
Beisitzer

Werner Okfen
Beisitzer

Dipl.-Ing. Dieter Rumpenhorst (†)
Beisitzer

Wolfgang Wolpert
Beisitzer


Kontakt

Gerhard Schommers - Vorsitzender
Im Bungert 3
56858 St. Aldegund
Tel. (06542) 22285

Franz Josef Wendling - stellv. Vorsitzender
Auf Schiels 16
56859 Bullay
(06542) 901641


Aktuelles

2016

November 2016
Nicolaus Cusanus - von der Mosel an den Tiber (PDF, 1,06 MB)
Ein Bericht von Heinz Kugel

Oktober 2016
Der Rheinische Verein besuchte Kaisersesch (PDF, 764 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

September 2016
Rheinischer Verein besuchte die "Fraukirch" in der Pellenz (PDF, 353 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers


Anders mit Anders
Der Rheinische Verein besuchte Senheim

Die Straßenstruktur von Senheim ist völlig „anders“ als die anderer Dörfer entlang der Mosel. Wieso das so ist und vieles mehr erläuterte der Künstler Christoph Anders beim Besuch des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz beim Gang durch Senheim mit fast fünfzig Teilnehmern.


Senheim

Aber zunächst wurde der im Gelände zwischen Dorf und Hafen gelegene Teil des Skulpturenparks besucht mit Werken von Christoph Anders und befreundeter Künstlerkollegen. Zum Skulpturenpark gehören weitere Kunstwerke in den Senheimer Weinbergen und auch am Senhalser Moselweg Im August 1839 fiel fast das gesamte Dorf einem Brand zum Opfer. Beim Neuaufbau wurden die ehemals verwinkelten Gassen durch schnurgerade der Kirche zustrebende Straßen, unterbrochen von geraden Querstraßen, ersetzt, so dass quadratische oder rechteckige „Quartiere“ entstanden um so bei einem möglichen neuen Brand das Übergreifen des Feuers zu verhindern. Bei Wiederaufbau ging durch breitere Straßen und großzügigere Bebauung rund ein Drittel der Wohnfläche verloren. Da eine ganze Reihe Familien mehrheitlich von der Landwirtwirtschaft auf der Hunsrückhöhe lebten erfolgte eine Umsiedlung in die Nähe von Äckern und Feldern und damit die Gründung von Moritzheim, benannt nach dem damaligen Landrat Moritz der die Umsiedlung maßgeblich beeinflusst hatte.


Senheim

Nach dem Brand wurden die Straßen gepflastert, vor fast 180 Jahren schon eine Besonderheit. Die „Fahrbahnen“ pflasterte man mit Mayener Basalt und die Ränder, insbesondere die Hofeinfahrten und Kellerzugänge, mit Moselkies den man kostenlos am Moselufer „ernten“ konnte Da und dort in Senheim findet man noch die schön gepflasterten und gegliederten Moselkies-Flächen. „Prachtstück“ war dabei die Straße „Altmai“ die augenblicklich dem „Modernisierungswahn“ zum Opfer fällt. Wasser und Abwasserleitungen müssen erneuert werden und der zukünftige Straßenbelag wird Betonpflaster mit Basalt an den Rändern sein. Die einzigartigen und ein Alleinstellungsmerkmal darstellenden Moselkiesflächen verschwinden. Schade! Der Besuch der Pfarrkirche „St. Katharina“ mit dem wertvollen Barockaltar von Januarius Zick und anderen wertvollen Ausstattungstücken war das nächste Ziel bevor der Weg vorbei am „Senheimer Park“ zur „Vogtei“, einem Wohnturm aus der Staufferzeit, führte. Die Vogtei hat Christoph Anders zu einem Haus der Kunst umgewandelt. Ein Besuch ist sehr zu empfehlen und nach Absprache mit Christoph Anders möglich.

Gerhard Schommers


Der „Hunsrückdom Ravengiersburg“ ist eine Reise wert

Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Cochem-Zell hatte zu einem Besuch des „Hunsrückdoms“ Ravengiersburg eingeladen. Wer die vierspurige Autostraße aus Richtung Kirchberg verlässt und rund sechs km durch beschauliche Hunsrückdörfer fährt sieht unten im Tal des Simmerbachs auf einem Felsplateau eine mächtige Klosteranlage mit einer beeindruckenden Kirche liegen. Ursprung ist die Klostergründung im Jahr 1074 durch Graf Berthold von Ravengiersburg und seiner Frau Hedwig. Da die Ehe kinderlos blieb verwendeten sie ihr ganzes Vermögen zum Bau eines Klosters und einer Kirche die bis heute dem hl. Christophorus geweiht ist. Augustiner-Chorherren belebten Kloster und Kirche. Beeindruckend ist der romanisch anmutende Doppelturm mit einem mächtigen Westwerk.


Hunsrückdom Ravengiersburg

Hunsrückdom Ravengiersburg

Ravengiersburg erlebte eine sehr wechselvolle Geschichte. Der heutige Kirchenbau soll die dritte Kirche seit der Klostergründung im 11. Jahrhundert sein. Kriege zerstörten die Klosteranlage, im Rahmen der Reformation wurde die gesamte Anlage der evangelischen Kirche zugesprochen., Allerdings gingen die nur noch als Ruinen vorhandenen Gebäude in der „Kauber Kirchenteilung“ 1706 wieder in den Besitz der Katholiken. Die Augustiner übernahmen anschließend die gesamte Anlage und bauten sie in der heutigen Form wieder auf. Barocke Formen und Ausstattung beherrschen Langhaus und die riesige Apsis im Kircheninnern. Der „Dom“ ist heute Pfarrkirche der Gemeinde Ravengiersburg mit weniger als vierhundert Einwohnern, davon rund je die Hälfte katholisch oder evangelisch. . Die Klostergebäude stehen – obwohl in offensichtlich gutem Zustand – leer und man sucht nach einem Nutzungskonzept für die weitläufigen Räumlichkeiten. Man kann die kleine Gemeinde Ravengiersburg nur loben dass sie es über die Zeit geschafft hat die Klosteranlage in gutem Zustand zu erhalten.
Gerhard Schommers


Ravengiersburg

Ravengiersburg, Foto: Monika u. Klaus Wendt


Rheinischer Verein besuchte die Kreuzkapelle über Ediger

Zu einer Vortragsveranstaltung mit Wolfgang Wolpert hatte der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Cochem-Zell, eingeladen. Referent Wolfgang Wolpert kennt wie kein anderer dank seiner Jahrzehnte langen Forschungen die Geschichte seines Heimatortes und seiner vielfältigen historischen Stätten. In einer kleinen Broschüre aus dem Jahr 1988 zum 500jährigen Bestehen der Kreuzkapelle wird eine Urkunde vom 20. März 1488 zitiert: „Weil die Edigerer ein Kreuz von 15 Fuß Höhe (Höhe des Kreuzes Christi) in einer Entfernung von 1064 Doppelschritten (Länge des Kreuzweges Christi) vom Dorfe errichten wollen erhalten sie, wenn sie das Leiden Christi andächtig verehren, mindestens ein Glaubensbekenntnis und mehrere Vaterunser sprechen ….. einen Nachlass von Sündenfolgen“.


Ediger Kreuzkapelle

Ediger Kreuzkapelle, Foto: Gemeinde Ediger-Eller

Zur Zeit der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert erbauten die Gläubigen zunächst eine kleine Kapelle die später erweitert wurde. 1707 wurde der große Erweiterungsbau – das heutige Schiff – vollendet. Die Kapelle hat eine sehr reiche Ausstattung. Aus der Zeit um 1500 stammt eine lebensgroße Kreuzigungsgruppe von starker Ausdruckskraft. Auf dem nördlichen Seitenaltar ist im Hochrelief die Kreuzabnahme mit Grablegung dargestellt. Dieses Werk stammt aus der Hoffmann-Schule. Das weltweit bekannte Relief „Christus in der Kelter“ wurde von Hans Ruprecht Hoffmann selbst geschaffen.


Ediger

Ediger Chr.i.d.K., Foto: Karl-Heinz Heimes

Diese 100 x 90 cm große Skulptur aus der Zeit um 1600 zeigt im rechten Winkel ein zweites Thema, den hl. Hilarius, Kirchenpatron von Eller. Das Werk stand wohl ursprünglich in der Stubener Kreuzkapelle. Mit einem dritten Bild diente es als Aufbewahrungsstätte der nun in Limburg sich befindenden Staurothek (Heiligkreuz-Reliquie) die Ritter Heinrich von Ulmen seiner Schwester Irmgard, der Oberin des Klosters, geschenkt hatte. Das über der Kelter angebrachte Wappen weist die Familie von Schönenberg-Nickenich, zu der der Kurfürst Johann VII. gehörte, als Stifter aus.


Ediger Altarraum

Ediger Altarraum, Foto: Matthias Schnitzler

Im 19. Jahrhundert erhielt das Steinwerk seinen Platz als Kanzel in der Edigerer Kreuzkapelle. Der Besuch dieses Heiligtums wurde als stille Gebetsstätte noch bereichert durch einen 1762 errichteten Kreuzweg. Er beginnt bei der Pfarrkirche in Ediger und hat eine 15. Station auf der die Kaiserin Helena das Zeichen des Heils in den Händen hält. Der Gang zur Kapelle auf dem zu den ältesten in Deutschland gehörenden Weg lohnt sich. Er ist auch als Bestandteil des Kulturweges der Religionen gut gekennzeichnet. Durch die Tür an der Südseite hat man Zutritt zur Kapelle. Der Altarraum ist durch einen hölzernen „Lettner“ vom an die hundert Plätze umfassenden Kirchenraum getrennt; jedoch sind alle Kunstwerke gut sichtbar. Ein Besuch der Kapelle zur stillen Einkehr ist den steilen Aufstieg wert. Gerhard Schommers


Ediger 2018 Gruppe

Ediger 2018, Foto: Matthias Schnitzler


Der Rheinische Verein besuchte das „Römerbergwerk Meurin“

Mitten in der „Bimsgegend“ zwischen Kruft und Plaidt, nahe am Dorf Kretz, liegt das „Römerbergwerk Meurin“ das der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Cochem-Zell, besuchte.. Schon in den 1950er Jahren wurde unter einer Humusschicht von etwa einem Meter und einer Bimsschicht von rund fünf Metern ein mehrere Meter starke Tuff-Schicht entdeckt, entstanden beim Ausbruch des Laacher-See-Vulkans vor etwa 13.000 Jahren. In der Tuff-Schicht fand man Öffnungen und Stufen die in große Stollen hinab führten. Dort hatten römische Legionäre und sicher auch Sklaven im „Untertagebau“ die für den Bau von Häusern, Palästen, Heiligtümern, Grabstätten leicht bearbeitbaren Tuff in großen Blöcken abgebaut. Die römischen Ingenieure sorgten dafür, dass eine genügend starke „Bodenplatte“ aus Tuff auf dem weichen Untergrund stehen blieb, ebenso wie eine etwa fünfzig Zentimeter starker „Deckenplatte“. Man ließ in kurzen Abständen „Stützsäulen“ stehen um so die von Bims und Humus bedeckte Tuffschicht stabil zu halten.


Meurin

Im Jahr 1998 startete die Freilegung der Stollenanlage unter Leitung des Amtes für Vor- und Frühgeschichte Koblenz. Ein Teil der Stollen war beim Abbau der Bimsschicht eingestürzt, Größere Teile der Stellenanlage blieben erhalten und zeigen den Besuchern anschaulich wie zur Römerzeit in reiner Handarbeit das wertvolle Baumaterial gewonnen wurde. Um die wertvolle Anlage vor Klimaeinflüssen zu schützen wurde diese von einer riesigen Stahlhalle überdacht. Das Römerbergwerk Meurin ist heute Teil des Vulkanparks Eifel mit Sehenswürdigkeiten wie der Geysir in Andernach, die Terra Vulcania Mayen, Lava-Dome und Lavakeller in Mendig. Im Außengelände des Römerbergwerks sind zahlreiche Funde ausgestellt aber auch Rekonstruktionen eines römischen Krans mit Flaschenzug, Steinmetzwerkstätten mit Modellen von römischen Steinsägen, einer „Drehbank“ für Steinsäulen, verschiedene Arten von Getreide- und Ölmühlen, Modelle von römischen Heizanlagen. Ein Besuch ist sehr zu empfehlen.
Informationen erhält man bei der Vulkanpark GmbH Plaidt, 02632 98 75 0, oder www.vulkanschule.de.
Gerhard Schommers


Der Rheinische Verein besucht Ahrweiler

„Römervilla Ahrweiler“ ist eine Reise wert.
Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Cochem-Zell, hatte zu einem Besuch der „Römervilla“ in Bad-Neuenahr-Ahrweiler eingeladen. Und trotz der Anfahrt von bis zu 90 km fanden sich zwanzig Teilnehmer zu einer geführten Besichtigung ein. Wegen ihres hervorragenden Erhaltungszustandes gehört die Römervilla am Silberberg ahr-aufwärts von Ahrweiler zu den interessantesten römerzeitlichen Baudenkmälern nördlich der Alpen. Das riesige 1.000 m2 große Herrenhaus entstand in der 2. Hälfte des 1. Jahrhunderts. Wegen der Germaneneinfälle über den nahen Rhein wurde das Haus später verlassen und diente vorübergehend als Herberge, im 4. Jahrhundert als Metallschmelzerwerkstatt. Nachdem im 5. Jahrhundert ein Hangrutsch Haus und Umfeld verschüttet hatte entstand auf der Fläche im 7. und 8. Jahrhundert ein frühchristliches Gräberfeld.


Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler


Der Bestand der Villa geriet in Vergessenheit und erst bei Straßenbauarbeiten im Jahr 1980 wurde die Villa wieder entdeckt und bis 1991 von den Landesarchäologen der Generaldirektion Kulturelles Erbe aus Koblenz ausgegraben. Der Hangrutsch diente als „Zeitkapsel“ die die Jahrhunderte überdauerte. Der Besucher kann deshalb heute durch die antiken Räume gehen und unzählige Details aus einer lange vergangenen Epoche entdecken. Das Bad, die Küche, die Fußbodenheizung und sogar ein aus Originalteilen wieder errichtetes Deckengewölbe sind nur einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten des von einer riesigen Holz-Konstruktion überdachen Museums. Das Fazit der Besucher war eindeutig: die lange Anfahrt hat sich gelohnt!
Informationen zur „Römervilla“ findet man unter www.museum-roemervilla.de

Text: Gerhard Schommers


Der Rheinische Verein besucht Bremm


Bremm

Foto: Gerhard Schommers

Bremm ist „fit“ für die Zukunft
Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz hatte zu einem Besuch der Moselgemeinde Bremm eingeladen. Es war eine gemeinsame Veranstaltung der Regionalverbände Eifel und Cochem-Zell. Die Vorsitzende des Regionalverbandes Eifel, Dr. Sibylle Bauer und Gerhard Schommers für die Region Cochem-Zell konnten über fünfzig Teilnehmer begrüßen.

Bürgermeisterin Gisela Heib stellte ihre Gemeinde vor die in den letzten Jahrzehnten umfangreiche Maßnahmen zur Zukunftssicherung mit viel Mut und Energie erfolgreich durchgeführt hat. Und der Erfolg ist augenscheinlich.

Die großen Bremmer Weinbergsflächen wurden durch mehrere Stufen der Flurbereinigung arrondiert um sie für die Winzer wirtschaftlich bearbeitbar zu machen. Das Calmont-Projekt und der damit verbundene Calmont-Klettersteig sind touristische Highlights und führten zu umfangreichen Wieder-Bepflanzungen dieses steilsten Weinbergs Europas.


Bremm

Foto: Gerhard Schommers

Eine ganz besondere Leistung ist die Dorferneuerung verbunden mit einer konsequenten Neuordnung und Neugestaltung des Dorfes selbst. Verbunden damit war auch die Ausweisung von über hundert Baugrundstücken die heute schon alle bebaut sind. Die Schaffung weiteren Baulandes oberhalb der Umgehungsstraße Richtung Beuren war notwendig. Dabei haben die vielen Neubauten nicht zu Leerständen im alten Ortskern geführt.

Heinz Berg, über zehn Jahre Bremmer Bürgermeister, führte dann voller Stolz durch seine Gemeinde die den Fleiß und Erfolg der Bremmer Bürger durch gepflegte Hausgrundstücke und schönen Vorgärten zeigen. Hartmut Schmitt, Geodät i.R. beim ehemaligen Kulturamt Mayen, leitete seinerzeit die jahrelangen Maßnahmen zur Neugestaltung des Dorfes. Um das Dorf für den innerörtlichen Verkehr durchlässiger zu machen, neue Freiflächen mit viel Grün zu schaffen und zum Beispiel auch bei Hochwasser alle Häuser sicher verlassen zu können wurden Querverbindungen geschaffen. Dafür mussten zahlreiche ältere Häuser, Wirtschaftsgebäude und auch eine Schreinerei Platz machen. Durch geschickten Grundstückstausch oder andere Entschädigungsmaßnahmen wurden die steckten Ziele erreicht ohne auch nur ein einziges Mal die Gerichte zu bemühen. Die Bremmer Bürger zogen ganz einfach mit, um so auch die Lebensqualität im Dorf zu steigern.

Oberhalb der Kirche war der geeignete Platz um einige Bremmer Sehenswürdigkeiten zu beschreiben – was Bärbel Oster-Franzen sehr kenntnisreich übernahm: die Klosterruine Stuben mit ihrer wechselvollen Geschichte, die aus dem 15. Jahrhundert stammende Pfarrkirche mit ihrem romanischen Turm. Es schloss sich ein Besuch der Pfarrkirche an die mit ihrem Sternengewölbe und der wertvollen Ausstattung immer einen Besuch wert ist.

Viele Stufen bergab ging es dann in den alten Ortskern um unter anderem das „Storchenhaus“ aus dem 17. Jahrhundert zu sehen sowie weitere historische Bauten an der Moselfront. Vorbei am ehemaligen Zehnthaus ging es zurück zum Calmont-Forum wo die Kulturwissenschaftlerin Christin Theisen über ihre zur Zeit laufende Studie zur Kulturlandschaft Mosel berichtete. Diese Studie ist Teil einer vom Rheinischen Verein mit dem Verein Welt-Kulturerbe Moseltal e.V. in Vorbereitung befindlichen „Moselkonferenz“ im Jahr 2019. Nach zwei Stunden in brütender Hitze konnten sich die Teilnehmer auf dem Platz vor dem Calmont-Forum bei gutem Bremmer Wein und kleinen Speisen erholen.

Gerhard Schommers


Der Rheinische Verein besuchte Briedern an der Mosel


Briedern

Foto: Gerhard Schommers

Der Regionalverband Cochem-Zell des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz hatte zu einem Besuch der Moselgemeinde Briedern eingeladen.

Fast fünfzig Teilnehmer konnte Vorsitzender Gerhard Schommers begrüßen und als sehr kundigen Referenten Bürgermeister Karl Heinz Bleser. Zur „Einstimmung“ gab es auf dem schön gestalteten Platz vor der Pfarrkirche „St. Servatius“ ein Glas guten Briederner Weins bevor man in die sehr gepflegte Kirche einzog.

Aber erst bewunderte man den romanischen Kirchturm aus dem späten 13. Jahrhundert. Das Langhaus der Kirche ist ein Werk der Spätgotik – die Ausstattung der Kirche wird von der Barockzeit bestimmt. Es wurde berichtet dass die sehr gut erhaltene Ausstattung von den Beilsteiner Karmeliten angeschafft wurde. Während über Jahrhunderte Briedern zur Pfarrei Mittelstrimmig gehörte ist sie heute Teil der Pfarreiengemeinschaft Beilstein-Moselkrampen. In früheren Jahrhunderten waren die Pfarrkirche „St. Servatius“ und der oberhalb der Ortslage befindliche Servatiusbrunnen Ziel zahlreicher Wallfahrer. Dem noch bestens erhaltenen unterirdischen Brunnen wurden heilende Kräfte nachgesagt. Zur „Servatius-Kirmes“ pflegt die Gemeinde noch die alte Tradition in einer Prozession durch das mit „Maien“ geschmückte Dorf. Ein geschlossenes Panorama bildet die Briederner Moselfront – aber auch der Ortskern bietet manches interessante Bauwerk – teils bestens renoviert, teils renovierungsbedürftig. Briedern mit seinen 345 Einwohnern hat nahezu keine Leerstände und die Zahl der renovierungsbedürftigen Häuser nimmt ständig ab. Interessant ist die ehemalige Schule, erbaut um die Jahrhundertwende 1900, heute als Gemeindehaus benutzt.

Letztes Ziel des Rundgangs war der Besuch der Werkstätten des größten Eigners von Ausflugsschiffen an der Mosel, der Reederei Kolb. Mit eigenen Fachleuten werden die zur Zeit 17 Ausflugsschiffe nicht nur in Stand gehalten sondern auf Werften gebaute Schiffsrümpfe zu modernen Ausflugsschiffen ausgebaut. Kolb ist einer der großen Arbeitgeber der Region. Nahezu die Hälfte der Teilnehmer nahm die Gelegenheit wahr in einer schönen Straußwirtschaft bei gutem Wein und Essen einen schönen Abend ausklingen zu lassen. Der Rheinische Verein weist schon heute auf den Besuch der grandiosen „Römervilla Ahrweiler“ am 15. Juni 2018 hin. Einzelheiten hierzu werden in der Presse rechtzeitig bekannt gemacht.

Gerhard Schommers


Der Rheinische Verein besuchte Bruttig-Fankel


Fankel 2017

Fankel 2017

Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Cochem-Zell, hatte zu einem Besuch der Doppelgemeinde Bruttig-Fankel eingeladen. Über vierzig Teilnehmer erlebten einen hoch interessanten Spätnachmittag mit dem ehemaligen Bürgermeister Manfred Ostermann als kenntnisreichen Referenten. Bereits 2016 hatte der Rheinische Verein den Ortsteil Bruttig besucht. Aber für die Vielzahl an Sehenswürdigkeiten reichte ein Abend nicht. So startete die Gruppe in Bruttig um zunächst die am südlichen Rand von Bruttig gelegene „Fausenburg“ aus dem 17. Jahrhundert zu besuchen. Betroffen lauschten die Teilnehmer den Ausführungen von Manfred Ostermann zu den teilweise noch vorhanden Baracken auf dem Damm der nie fertig gestellten Bahnlinie. Anfang 1944 sollte der Tunnel zwischen Treis und Bruttig als „Fabrik für kriegswichtiges Material“ genutzt werden. Die zu diesem Zweck aus anderen Lagern nach Bruttig transportierten Häftlinge lebten und arbeiteten dort unter menschenunwürdigen Verhältnissen.


Fankel Collage

Bruttig und Fankel sind durch ihre Neubaugebiete heute nahezu übergangslos zusammen gewachsen. Die Vielzahl an historischer Bausubstanz in Fankel ist einmalig und zum größten Teil liebevoll gepflegt. Ein Gang durch die Brunnenstraße ähnelt einem Freilichtmuseum mit Bauten aller Stil-Epochen angefangen bei der Romanik. Zu diesem Ensemble hoch interessanter Bauten tragen die Hof- und Herrenhäuser ab dem 14. Jahrhundert bei. Ortsbildprägend ist das ehemalige Rathaus, das in seiner Funktion als „Spielhaus“ eher den heutigen „Dorfgemeinschafts-Häusern“ vergleichbar ist. Dem bestens erhaltenen Rathaus benachbart ist die Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“. Vom Vorgängerbau aus dem 13. Jahrhundert ist noch der spätromanische Turmschaft erhalten als Teil der ehemaligen Wehrkirche. Ein Erdbeben im Jahr 1356 zerstörte die Kirche. Das führte ab dem Ende des 14. Jahrhunderts zu einem gotischen Neubau der 1445 geweiht wurde. Ein Gang über den Friedhof ist lohnend. Man findet dort eine Reihe großformatiger Grabplatten adeliger Bürger und zahlreiche Basalt-Grabkreuze mit Inschriften ab dem 14. Jahrhundert im Gedenken an die „einfache“ Fankeler Bürgerschaft.

Gerhard Schommers


Rheinischer Verein auf den Spuren der Sponheimer


Sponheim

Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Cochem-Zell, hatte zu einem Besuch des Ursprungs der Grafen von Sponheim in den unweit des Nahetals gelegenen Orten Sponheim und Burgsponheim eingeladen.

„Spanheim“ war der ursprüngliche Name des Geschlechts – erst im späten Mittelalter änderte sich der Name in Sponheim. Nico Gäns vom Freundeskreis der Burg Sponheim führte kenntnisreich zunächst zur „Urzelle“, der Burg Sponheim. Die 1127 erstmals in einer Urkunde erwähnte Burg wurde vom spanischen Feldherrn Spinola 1620 zerstört. Sie dehnte sich einst hundert Meter über den Bergsporn. Erhalten sind heute der Rest eines Turms der Burgmauer und mächtig steht der unzerstörte Wohnbergfried mit einer Höhe von 22 Metern über dem Dorf. Der aus mächtigen Sandsteinquadern mit einem Gewicht von vielfach mehr als einer Tonne erbaute Bergfried sieht auch nach rund 800 Jahren aus als sei er erst gestern erbaut worden. Oberhalb des Dorfes Sponheim steht der beeindruckende Bau der dem hl. Martin geweihten Klosterkirche. Die Grafen von Sponheim finanzierten 1101 einen prächtigen Umbau der 1044 erstmals erwähnten Kirche zu einer Klosterkirche mit den notwendigen Klostergebäuden, geschützt durch eine hohe Mauer.1291 erfolgte die Weihe der Kirche mit vier Altären. Der romanische Bau ist in seiner Ursprünglichkeit erhalten. Sogar der aus kleinen dekorierten Tonziegeln bestehende Fußboden im Chor und vor dem St.Martins-Altar ist nach rund 800 Jahren noch zu bestaunen..


Sponheim, Kirche

Sponheim, Collage Kirche

Der wohl berühmteste Abt des Klosters war ab 1482 der Gelehrte Johannes Trithemius, aus Trittenheim an der Mosel stammend. Neben dem wirtschaftlichen Aufschwung des Klosters schuf Trithemius eine einzigartige Bibliothek aus rund 2000 Büchern, zur damaligen Zeit ein Riesenvermögen. 1569 erfolgte die Auflösung des Klosters im Zuge der Reformation – aber schon 1689 zogen wieder Mönche unter dem Schutz der spanischen Armee ins Kloster ein. 1802 erfolgte zur napoleonischen Zeit die endgültige Aufhebung des Klosters. Die Mehrzahl der Klostergebäude verfiel, die Kirche blieb erhalten und zeigt sich heute nach einer umfangreichen Restaurierung in den Jahren 2006 – 2008 in „alter Pracht“. Ein Besuch lohnt sich immer. Informationen im Internet unter www.klosterkirche-sponheim.de

Gerhard Schommers


Der Rheinische Verein besuchte das „9-Maare-Dorf“ Schalkenmehren


Besucher in Schalkmehren

Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Cochem-Zell, hatte zu einem Besuch des „9-Maare-Dorfes“ Schalkenmehren eingeladen. Als Referent konnte Hartmut Flothmann, Kulturwart des Eifelvereins Schalkenmehren, gewonnen werden der kenntnisreich durch die Gemeinde mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten führte.

Schalkenmehren, etwa vier km Luftlinie südöstlich von Daun gelegen, knapp 600 Einwohner, auf 425 m Meereshöhe liegend ist ein wahrer Touristenmagnet – nicht nur wegen seiner einmaligen Maar-Landschaft, auch wegen der vielfältigen und allen Ansprüchen genügenden Gastronomie und Hotellerie. Zur Gemeinde gehören die weltweit bekannten Maar-Seen wie das Schalkenmehrener Maar, ein Doppelmaar entstanden aus zwei ineinander übergehenden Maartrichtern und das angrenzende Trockenmaar. Nur von einem Bergsattel getrennt liegt das Weinfelder Maar (auch Totenmaar genannt) mit seiner historischen Kapelle und dem alten Friedhof und ganz in der Nähe das Gemündener Maar. Ergänzt wird die Kette an Maaren durch weitere Trockenmaare so dass Schalkenmehren zu Recht „das Dorf mit 9 Maaren“ bezeichnet wird.


Besucher in Schalkmehren

Schalkmehren 2017, Collage Kreuzberg

Erstmals urkundlich erwähnt ist Schalkenmehren in einer Urkunde des Klosters Himmerod von 1287. Die Kapelle am Weinfelder Maar war die Pfarrkirche bis 1803, dann übernahm die Vorgängerkapelle der St. Martin-Kirche im Dorf Schalkenmehren diese Funktion, aus der die neu erbaute, 1845 eingesegnete Pfarrkirche St. Martin hervorging. Als Nebenverdienst wurde schon seit Generationen Tuch gewebt. 1926 initiierte die Lehrerin Anna Lehnert die „Heimweberei-Genossenschaft“, die die Produktion koordinierte und den Vertrieb des „Maartuches“ übernahm. In der ehemaligen Schule kann sonntags im Heimweberei-Museum die Arbeit der ehemaligen Heimweberei anschaulich erkundet werden. Zur Gemarkung gehört auch das Skigebiet am Mäuseberg.

Ein „Muss“ für die Besucher Schalkenmehrens ist die von den Gebrüdern Rau eingerichtete „Pitt-Kreuzberg-Galerie“. Der Maler Pitt Kreuzberg, 1888-1966, dem Expressionismus nahe stehend aber mit eigenem Malstil schuf nach Schätzungen mehrere tausend Werke. Etwa 80 hiervon gehören zur Sammlung der Gebrüder Rau und sind in dem aus „Lava-Krotzen“ erbauten kleinen historischen Haus im alten Dorfzentrum in passendem Ambiente auf zwei Stockwerken zu bewundern.

Gerhard Schommers


Der Rheinische Verein besuchte Beuren im Kreis Cochem-Zell


Gruppenfoto Beuren

Die Teilnehmer auf der Treppe zwischen alter Schule und Kirchturm

Als der Regionalverband Cochem-Zell des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz zu einem Besuch der Gemeinde Beuren einlud, gab es erstaunte Reaktionen. Was gibt es in dem kleinen Dorf mit 400 Einwohnern Besonderes zu sehen? Trotzdem versammelten sich über sechzig Teilnehmer auf dem Platz zwischen Kirche und ehemaliger Schule. Dr. Gabriele Neumann, in Beuren geboren und aufgewachsen, führte kenntnisreich durch Geschichte und aktuelle Situation der Gemeinde. Die Gründung der Gemeinde wird um 1300 vermutet, vielleicht auch schon um 1017. 1744 bestand der Ort aus nur drei Höfen. In den 1970er Jahren lag die Einwohnerzahl bei rund 550, heute sind es nur noch um die 400. Im früher landwirtschaftlich geprägten Dorf gibt es keinen Bauernhof mehr. Die Felder werden von auswärtigen Pächtern bewirtschaftet. Bei der Fahrt oder einem Gang durch Beuren fällt zunächst die ehemalige Schule auf. Johann Claudius von Lassaulx, der wohl bekannteste Baumeister seiner Zeit, war sich nicht zu schade die Pläne für eine einklassige Schule mit kleinen Nebenräumen im Erdgeschoss und einer Lehrerwohnung im Obergeschoss zu erstellen. Mit dem Bau der Schule wurde 1843 begonnen. Seit vielen Jahren steht die Schule leer – so wie viele Schulgebäude in den kleinen Dörfern. Sie wird gelegentlich von den Dorfvereinen genutzt. Der in Lassaulx-Manier steinsichtig errichtete Bau wurde vor vielen Jahren verputzt und verlor so einen Teil seines „Gesichts“. Auf gleicher Ebene wie der Schuleingang liegt die „alte“ barocke Pfarrkirche, erstmals 1569 erwähnt, mit einem schönen hölzernen Tonnengewölbe und einer wertvollen Ausstattung, überwiegend aus der Zeit des Barock. Wertvolle Teile der Ausstattung dienen heute der Ausschmückung der neuen Kirche. Beeindruckend im kleinen Kirchenraum ist das die ganze rückwärtige Westwand ausfüllende Gemälde mit Bibelmotiven des insbesondere durch seine Glasmalereien bekannten Jakob Schwarzkopf aus Trier (1926-2001). Die alte Kirche war mit wachsender Bevölkerung zu klein geworden. Ein Abriss der alten Kirche kam nicht in Frage. Ein Neubau entstand in den späten 1960er Jahren nach Plänen von Karl Peter Böhr gleich neben der alten Kirche – verbunden durch die Sakristei. Der fast quadratische Innenraum der neuen Kirche strahlt Ruhe aus und lädt zur inneren Einkehr ein.


Beuren

Wandfüllendes Gemälde mit Bibelmotiven von Jakob Schwarzkopf, Trier (1926 - 2001)

Die Nordwand der Kirche wird geschmückt von einem dreigeteilten Bildfries von etwa einem Meter Höhe in den Farben blau, schwarz, weiß und grau. Es ist ein „Passions-Tryptichon“ ebenfalls gestaltet von Jakob Schwarzkopf. Kaum ein anderer Ort dieser Größe kann eine Doppelkirche vorweisen – die Beurener können stolz darauf sein. Gerhard Schommers


„VorZEITEN – Archäologische Schätze an Rhein und Mosel“


Nehren

Foto: Klaus Wendt

Unter diesem Leitwort planten der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz sowie die Generaldirektion Kulturelles Erbe eine Veranstaltungsreihe aus Anlass des 70jährigen Bestehens der Landesarchäologie Rheinland-Pfalz.


Der Regionalverband Cochem-Zell des Rheinischen Vereins schlug in diesem Rahmen einen Besuch der römischen Grabkammern in Nehren an der Mosel vor und unterstützte die Veranstaltung mit dem Titel „Luxus für das Jenseits“ organisatorisch. Weitere Veranstaltungen werden im Herbst in Trier und Mainz stattfinden.

Zunächst war zu einer Vortragsveranstaltung nach Ernst an der Mosel eingeladen. Als Referenten konnten Reinhold Elenz, Amtsrestaurator i. R. GDKE, Landesdenkmalpflege sowie Dr. Dirk Schmitz, Abteilungsleiter Archäologie am Römische-Germanischen Museum in Köln gewonnen werden.. Reinhold Elenz hatte das Projekt „Römische Grabkammern Nehren“, in der Region bis dahin „Heidenkeller“ genannt, das als Forschungsprojekt durchgeführt wurde, von der ersten Stunde an über viele Jahre fachlich begleitet. Im Anschluss der beiden Vorträge erfolgte die Besichtigung der beiden Grabkammern mit eingehenden Erläuterungen zum Forschungsprojekt. Die Grabkammern in Nehren gelten als einzigartiges Beispiel römischer Grabbauten die im 4. Jahrhundert n. Chr. entstanden sind. Der künstlerische Wert liegt vor allem an den noch in situ erhaltenen Wandmalereien in der westlichen Grabkammer. Ihre sehr wechselvolle Entdeckungs-und Freilegungsgeschichte führte in den 70er Jahren zu einer umfassenden archäologischen Bearbeitung. Mehrfach wurden Anstrengungen unternommen die Wandmalereien auf Dauer zu konservieren. Leider mussten über 50 Jahre vergehen bis über ein Forschungsprojekt die wissenschaftliche Bearbeitung mit einer präventiven Konservierung in Angriff genommen werden konnte. Extreme Verwitterungsmechanismen durch eindringende Feuchtigkeit verbunden mit starken Salzeinlagerungen sowie biogene Ablagerungen gefährdeten den Bestand nachhaltig. Ziel des Projektes war die genaueste Erforschung der klimatischen Einflussgrößen und die Einrichtung eines konstanten Klimas zur präventiven und nachhaltigen Konservierung. Darüber hinaus sollten weitere Schadensursachen aufgedeckt und bekämpft werden. Die angestrebten Konservierungsmaßnahmen sollten mit dem angestrebten Klimakonzept konform gehen. Restauratorische Untersuchungen erstreckten sich auf alle Bereiche der Grabkammern, neben der Erkundung der römischen Gebäude lag der Focus im Besonderen auf der römischen Wandmalerei. Diese, als karbonatisch gebundene Malerei ausgeführt, liegt auf einem einlagigen Wandverputz auf. Den eigentlichen Malgrund stellt eine dünn aufgetragene weiße Kalkschlämme, auf der mit geübter Hand die Malereien ausgeführt sind. Das Colorit auf weißem Grund in Rot, Ockergelb, Grün (grüne Erde) und Pflanzenschwarz. Dargestellt sind auf den umlaufenden Wandflächen Gitterwerk mit Blumengebinden, das Tonnengewölbe mit illusionistischer Kuppelmalerei mit Blumengebinden und Ornamenten. Die konservatorischen Aufgaben waren sehr vielfältig, so musste zunächst auf der Westseite der ausgemalten Grabkammer eine Drainage zur Wasserableitung eingebaut werden, dieses, verbunden mit Salzen und Mikrobiologie waren die Haupt- schadensursachen in der Grabkammer. Gerade der permanente unkontrollierte Wassereintrag führte zu einer sehr starken Oberflächenversinterung. Die Malereien waren fast gänzlich von dem weißlich-gräulichen Belag überzogen und somit nicht mehr wahrnehmbar. Ein sehr aufwändiges technisches Verfahren aus Ultraschall und Nachreinigung mit Ionentauscher zeigen die Malereien wieder in ihrer ursprünglichen Konzeption. Selbstverständlich sind sowohl die Wandverputze als auch die Malschicht einer konservatorischen Behandlung unterzogen worden. Die großflächigen Anlagerungen von Algen und Pilzen wurden chemisch abgenommen, eine über Feuchtkompressen durchgeführte Salzreduzierung an den Oberflächen führte zum nachhaltigen Erfolg.


Nehren Collage 2017

Foto: Klaus Wendt


Nehren Gruppe Wirtz

Foto: Philipp Wirtz

Da der Klimakonstanz ganz entscheidend für den Erhalt der Bausubstanz und im Besonderen der Wandmalereien ist, wurde ein rechnergesteuertes Lüftungssystem eingebaut.

Die östlich gelegene Grabkammer hat in Verlauf der Jahrhunderte ihre innere Ausstattung verloren. Das Tonnengewölbe, welches ursprünglich auch ausgemalt war, ist nicht mehr erhalten. Erhaltene Putzfragmente belegen auch hier eine vergleichbare Ausmalung wie wir sie von der westlichen Grabkammer her kennen. Von der bauzeitlichen Ausstattung sind nur noch der Stein-Sargboden und in wesentlichen Teilen der ursprüngliche Ziegelestrich-Fußboden erhalten geblieben. Dieser wurde im Rahmen einer an der FH Köln vorgelegten Diplomarbeit wissenschaftlich bearbeitet und konserviert. Um eintretendes Wasser durch Schlagregen zu vermeiden wurden teilweise zwischen den Porticus-Säulen Schutzverglasungen angebracht.

Dr. Dirk Schmitz referierte zunächst über die Bestattungskultur in römischer Zeit, insbesondere aber über die unterirdische Grabkammer im Kölner Vorort Weiden, die außerhalb der Fachwelt nur wenigen Interessierten bekannt und nur schwierig zugänglich ist. Die Grabkammer war im Jahr 1843 bei einer Baumaßnahme entdeckt und vom preußischen Staat gekauft worden. Die mit Nischen gegliederte und wie ein Speisezimmer gestaltete Grabkammer ist vollständig erhalten. Nach den Plänen des Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwirner entstanden ein obertägiger Zugang und ein Wärterhaus. Die Kammer mit einem prachtvollen Sarkophag und Büsten von Verstorbenen wurde vom zweiten nachchristlichen Jahrhundert an genutzt. Sie gilt als die am besten erhaltene Grabkammer nördlich der Alpen. Im März 2017 hat sich ein Förderverein mit dem Ziel gegründet, dieses bedeutende Bodendenkmal der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Bis in die zweite Jahreshälfte 2018 sollen die Voraussetzungen für die künftige Nutzung geschaffen werden. Neben der eigentlichen Grabkammer soll im Wärterhaus ein Informationszentrum eingerichtet werden. Nähere Informationen unter www.roemergrab.de.

Reinhold Elenz
Gerhard Schommers


Der Rheinische Verein besuchte Boppard


Foto

Das Foto (Klaus Wendt) zeigt die Teilnehmer in der Karmelitenkirche.

Trotz Dauerregen waren rund 25 Teilnehmer der Einladung des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Cochem-Zell, zu einem Besuch der Stadt Boppard und ihrer Kirchen gefolgt. Prof. Dr. Wolfgang Schmid führte kenntnisreich durch die Rheinstadt die Schwerpunkt des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal ist.

Boppard, in römischer Zeit „Baudobriga“, war eine bedeutende Römer-, Reichs- und dann kurtrierische Amts- und Stiftsstadt. Teile des römischen Kastells und erhebliche Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung sind bis heute erhalten. Die Stiftskirche „St. Severus“ wurde im 5. Jahrhundert auf den Mauern eines römischen Bades gebaut. Dieser Urbau wurde zwischen dem 11. bis 13. Jahrhundert durch die heutige Pfarrkirche ersetzt die ein hervorragendes Beispiel romanischer Baukunst ist und eine reiche Ausstattung und zahlreiche Grabdenkmäler die die Anfänge des christlichen Lebens am Mittelrhein beleuchten, birgt.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der im frühen 14. Jahrhundert in gotischem Stil errichteten Stiftskirche des 1265 gegründeten Karmeliterklosters. Die in zwei Baustufen zwischen 1320 und 1340 erbaute doppelschiffige Kirche beherbergt zahlreiche Kunststiftungen in Form von Meisterwerken der Gotik und der Renaissance. Da nach den Regeln des Bistums Trier in jeder Pfarrei nur eine Kirche in ihrer Unterhaltung vom Bistum mit finanziert wird – und da haben sich die Bopparder für die Pfarrkirche „St. Severus“ entschieden - liegt die „Trägerschaft“ für die Kapuzinerkirche bei der Pfarrei. Um die Finanzierung leichter „stemmen“ zu können wurde nach langer Diskussion die Einrichtung eines Kolumbariums unterhalb der gotischen Orgelempore beschlossen. Dort finden rund 1.100 Urnengräber Platz die nicht nur von Boppardern sondern auch von Bürgern der Region als letzte Ruhestätte genutzt werden können.

Gerhard Schommers


Archiv

2016

November 2016
Nicolaus Cusanus - von der Mosel an den Tiber (PDF, 1,06 MB)
Ein Bericht von Heinz Kugel

Oktober 2016
Der Rheinische Verein besuchte Kaisersesch (PDF, 764 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

September 2016
Rheinischer Verein besuchte die "Fraukirch" in der Pellenz (PDF, 353 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

Juli 2016
Besuch in Alflen (PDF, 432 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

Juni 2016
Der Rheinische Verein besucht Bruttig (PDF, 382 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

Mai 2016
Der Rheinische Verein besucht den "Bleidenberg". (PDF, 0,99 MB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

Februar 2016
Geschichte und Kunstdenkmäler des Kreises Cochem-Zell an der Mosel (PDF, 275 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

2015

November 2015
Besuch der Stiftskirche "St. Kastor" in Karden (PDF, 0,98 MB)
Ein Bericht von Heinz Kugel

Oktober 2015
Rheinischer Verein besuchte Hatzenport (PDF, 350 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

September 2015
Rheinischer Verein besuchte Moselkern (PDF, 187 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

Juli 2015
Exkursion zur Wallfahrtskirche "Mater Dolorosa" in Driesch (PDF, 203 KB)
Ein Bericht von Hans-Joachim Lui

Juni 2015
Exkursion nach Bad Bertrich (PDF, 339 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

Mai 2015
Exkursion nach Enkirch (PDF, 254 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

2014

September 2014
Exkursion nach Mörz (PDF, 328 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

August 2014
Exkursion nach Bassenheim (PDF, 2,36 MB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

Juli 2014
Exkursion nach Maria Laach (PDF, 347 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

Juni 2014
Exkursion nach Mesenich an der Mosel (PDF, 303 KB)
Ein Bericht von Heinz Kugel

Mai 2014
Exkursion nach Monreal (PDF, 205 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

2013

September 2013
Exkursion zur Burg Thurant in der Ortsgemeinde Alken (PDF, 283 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

Juli 2013
Exkursion nach Morbach (PDF, 642 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

Juli 2013
Exkursion nach Wollmerath (PDF, 740 KB)
Ein Bericht von Brigitte Meier, Mitarbeiterin der Rhein-Zeitung

Juni 2013
Exkursion in die Erdgeschichte: Der Treiser Steinbruch (PDF, 248 KB)
Der Rheinische Verein erlebte das alte und neue Pünderich.
Ein Bericht von Heinz Kugel
Mit Bildern von Klaus Wendt

Mai 2013
Exkursion nach Rhens (PDF, 191 KB)
Ein Bericht von Heinz Kugel

2012

September 2012
Pünderich – Leben an der Mittelmosel (PDF, 629 KB)
Der Rheinische Verein erlebte das alte und neue Pünderich.
Ein Bericht von Gerhard Schommers

September 2012
Wie man Vergangenheit und Moderne wunderbar verbindet (PDF, 83 KB)
Die Stadt Kastellaun ist hierfür beispielhaft.
Ein Bericht von Gerhard Schommers

September 2012
Der Heimatgeschichte mit Leib und Seele verbunden (PDF, 736 KB)
Alfons Friderichs aus Zell mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet – Dank für jahrzehntelanges Engagement.
Ein Bericht von Dieter Junker

Juli 2012
Der Rheinische Verein erkundet das Wirken von Nicolaus Cusanus (PDF, 380 KB)
Ein Bericht von Gerhard Schommers

Juni 2012
Auf den Spuren der Belle Epoque (PDF, 2,48 MB)
Mit dem Rheinischen Verein durch die Jugendstil-Stadt Traben-Trarbach.
Ein Bericht von Gerhard Schommers

Mai 2012
Wie ein Dorf aus Gestern und Heute das Morgen gestaltet (PDF, 170 KB)
Der Rheinische Verein besuchte Hambuch in der Eifel.
Ein Bericht von Gerhard Schommers

2011

29. August 2011
Wohnte die erste Europäerin in Klotten an der Mosel? (PDF, 53 KB)

26. Mai 2011
Maar oder Kratersee? (PDF, 927 KB)
Geologische Lehrstunden in Theorie und Praxis beim Rheinischen Verein.

10. Mai 2011
Dem "Amtshaus" in Zell droht der Abriss (PDF, 114 KB)
Der Rheinische Verein nimmt dazu in einem Bericht in der Rhein-Zeitung vom 3. Mai 2011 Stellung.

12. April 2011
Dornen statt Reben! (PDF, 17 KB)
Der Rheinische Verein diskutiert die Situation des Steillagen-Weinbaus bei einer Vortragsveranstaltung am 1. April 2011 im Haus „Waldfrieden" bei Alf an der Mosel. Den Vortrag von Ulrich Stein hat Gerhard Schommers in einem Bericht für die Rhein-Zeitung zusammengefasst.

Dornen statt Reben! (PDF, 77 KB)
Der Weinbau an der Mosel hat schon viele Krisen erlebt - und überlebt! Jetzt aber droht vielen alten Rieslingreben in besten Schiefer-Steillagen das endgültige Aus. Und das flächendeckend.

Exkursion zum Kloster Engelport (PDF, 178 KB)
Der Regionalverband Cochem-Zell besucht das Oblatenkloster Maria Engelport im Flaumbachtal bei Treis-Karden-Mosel.

Exkursion in den Hochpotener Wald (PDF, 698 KB)
Manfred Dietzen führte in die geheimnisvolle Welt der Hünengräber und der baulichen Reste des römischen Imperiums im Hochpotener Wald bei Ulmen.

Der Regionalverband Cochem-Zell strebt „Vernetzung der Kulturvereine" der Region Mosel - Eifel - Hunsrück an. (PDF, 8 KB)

2010

Am 19. Oktober 2010 jährt sich der Todestag Reinhold Schommers zum zehnten Mal. (PDF, 9 KB)

Exkursion zum ehemaligen Minoriten-Kloster in Merl (PDF, 373 KB)