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Das Gebäude der Kölner Oper ist dringend sanierungsbedürftig, nachdem jahrelang auf notwendige Erhaltungs- und Erneuerungsaufgaben verzichtet wurde.
Wenn kurzfristig nichts wesentliches an dem Gebäude geschieht, droht aus baupolizeilichen Gründen eine Schließung der Spielstätte Oper in Köln. Finanzmittel zur Sanierung der Gebäude aus dem städtischen Haushalt stehen offensichtlich gegenwärtig nicht zur Verfügung.
Diese nahezu ausweglose Situation führt zur Diskussion der Frage, inwieweit die Gebäude der Kölner Oper und des Schauspiels überhaupt erhaltungs- und sanierungswürdig seien; ob nicht der Verkauf der betroffenen Grundstücke, ihre wirtschaftliche Verwertung auf dem Immobilienmarkt und ein Neubau der Spielstätten an anderer Stelle in Köln effektiver wäre als die Grundsanierung der Riphahn-Bauten am Offenbachplatz.
Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz bringt sich in diese Diskussion ein und betont ausdrücklich die Verpflichtung der Stadt Köln, die denkmalgeschützten Bauten zu erhalten, als Spielstätten zu bewahren und die notwendigen Sanierungsarbeiten durchzuführen.