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Das Weltkulturerbe Mittelrheintal und eine neue Rheinbrücke

Einleitung

Zwei in der Regionalen Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald zusammengeschlossene Landkreise Rhein-Hunsrück und Rhein-Lahn, sowie zahlreiche betroffene Gemeinden verlangen den Bau einer neuen Rheinquerung zwischen den Städten Mainz und Koblenz. Zur Begründung wird darauf hingewiesen, dass es auf der knapp 80 km langen Stromstrecke bislang nur Fährverbindungen gebe, die nicht jederzeit zur Verfügung stünden: nicht während der Nachtstunden, nicht bei Hochwasser, Nebel und anderen Unwägbarkeiten. Aus diesem Grunde sei es unbedingt erforderlich, eine feste, jederzeit nutzbare Verbindung, sei es eine Brücke oder auch ein Tunnel vorzuhalten.

Derzeit sei es z. B. mehr als problematisch, einen Arbeitsort am anderen Stromufer zu akzeptieren und auch für andere Aktivitäten bestünden erhebliche Einschränkungen. Vor allem vor diesem Hintergrund seien auch die dramatischen Rückgänge der Einwohnerzahlen einiger Gemeinden zu sehen; zwischen 1970 und 2000 verloren z. B. Kaub 45 % und Sankt Goarshausen 30 % ihrer Einwohner und auch die Zahl der Beschäftigten ging spürbar zurück.
Die betroffenen Gebietskörperschaften hoffen, diese negative Entwicklung durch den Bau einer festen Rheinquerung zu beenden und zu positiven Zahlen zu kommen.

Aus diesem Grunde wurden verschiedene Querungsmöglichkeiten untersucht, und zwar im Hinblick auf die verkehrliche Bedeutung, auf die allgemeine räumliche Entwicklung der Region und auf die im Hinblick auf das Weltkulturerbe „Mittelrheintal" besonders wichtige schonende Einordnung in die Landschaft. Als besonders nachteilig wird die Situation der rechtsrheinischen Gemeinden im Rhein-Lahn-Kreis herausgestellt. So fehle rechtsrheinisch eine schnelle Schienenverbindung, für die drei „Inter-Regio-Systemhalte" in Lahnstein, Sankt Goarshausen und Rüdesheim gefordert werden. Diese Aussage ist inzwischen überholt, weil die DB die IR-Züge im vorliegenden Fall ersatzlos gestrichen hat. Als bislang günstigste Querungsstelle hat sich der Bereich der Städte Sankt Goar und Sankt Goarshausen herausgestellt.

Unabhängig davon, welche Träger die Maßnahme durchführen (Bund, Land, Kommunen, private Träger), ist die Frage der entstehenden Kosten von entscheidender Bedeutung. Dem in der Machbarkeitsstudie angegebenen Kostenrahmen kann nicht gefolgt werden.

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Einleitung
Eine neue Rheinquerung als Bestandteil einer großräumigen Straßenverbindung
Die zu erwartende Belastung einer neuen Rheinquerung
Das Weltkulturerbe Mittelrheintal und eine neue Rheinbrücke - Empfehlungen

 

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