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Inhaltsverzeichnis

Köln. Der Klingelpützpark - ein Grünflächenkonzept der sechziger Jahre

Bedeutung des Parks

Der Ortsverband Köln des Rheinische Vereins hat mit seinem Denkmal des Monats September 2008 darauf hingewiesen, dass dieser vor über 40 Jahren geplante grüne Freiraum im Zentrum von Köln eine für stadträumliche Gestaltung zukunftsweisende Bedeutung hatte. Für die Kölner Innenstadt ist es die erste und bislang einzige Parkanlage seit der zunehmenden Verdichtung der Stadt in der Mitte des 19. Jh., die diesen Namen verdient.
Die bedeutendste Grünanlage des 20. Jh. in der Kölner Altstadt geht auf einen bereits 1958 und 1964 gefassten Entschluss des Kölner Stadtrates zurück. Das Land übereignete das mit dem Wegzug des Gefängnisses frei gewordene Gelände 1969 mit der Auflage, darauf eine öffentliche Grünanlage auszubauen. Ausgezeichnete Entwürfe von Bewerbern um den Peter Josef Lenné-Preis haben die großräumige Gestaltung maßgeblich geprägt. Hier soll auf die qualitätvollen Besonderheiten des Parks und seine Integrität und Bedeutung für die umliegenden Viertel und seine bisherige Unversehrtheit hingewiesen werden. Die Auflagen zu dem vom Land übereigneten Gelände haben bislang begehrliche Bauabsichten abgewehrt und Eingriffe in das Gelände verhindert. Dies sollte auch im Hinblick auf die qualitätvolle Gestalt des Parks für die Zukunft gelten, damit dieses außergewöhnliche Geschenk an die Stadt Köln auch der nächsten Generation weitergegeben werden kann.

Klingelpützpark

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