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Aus den Jahren 1943/44 sind Planungen überliefert, die den Volkspark überbauen sollten, jedoch nicht durchgeführt wurden. Die Kriegszerstörungen sind nicht dokumentiert. Der maßgebliche Eingriff in die Parkanlage geschah in den Jahren 1949-52, als eine zusammenhängende Siedlung für die britische Besatzungsmacht errichtet wurde, die den Park um zwei Drittel seiner Größe reduzierte. Man wählte diesen Ort städtischen Besitzes, um eine Gartenstadt englischen Vorbildes zu schaffen. Für die städtebauliche Planung verantwortlich war eine vom Minister für Wiederaufbau einberufene Gruppe unter Beteiligung der GAG (Gemeinnützige Aktiengesellschaft). An den Hochbauentwürfen der Jahre 1949-51 waren Architekten wie Wilhelm Riphahn, Bernhard Hermkes, Theodor Kelter, Fritz Schaller und Hans Schilling beteiligt. Auch für die Freiraumgestaltung gewann man gute Gartenarchitekten. Im Ergebnis entstand eine vorbildliche Siedlung mit geschwungenem Straßen- und Fußwegenetz, den verschiedenen Haustypen, Versorgungseinrichtungen und einer Schule, die heute insgesamt unter Denkmalschutz steht. Damals bemerkte man offensichtlich nicht, dass man mit dem Projekt ein Gartenbaudenkmal ersten Ranges in wesentlichen Teilen zerstörte.
Belassen wurden die rechtwinkelig das Gelände rahmenden Alleen, zwei der Ringwallanlagen (mit Reigen- und Leseplatz) und das heute von Bebauung umgebene Naturtheater, während der Spielbereich mit dem Planschbecken und zwei der Ringwallanlagen überbaut wurden. Mit zwei Villenkomplexen für die Offiziere wurde die Volkswiese in ihrer Fläche eingeengt, die Schule wurde in die Fläche hineingebaut. Die Ruhegärten blieben zunächst unangetastet, bis sie in ihrem westlichen Teil in den siebziger Jahren von der Stadt für Einfamilienhäuser zur Verfügung gestellt wurden. Das Einkaufsgebäude (Naafi-Shop) des Architekten P.F. Schneider wurde 1993 abgebrochen. Erhalten blieb die vom städtischen Hochbauamt entworfene Schule, in der heute die Bundeswehrfachschule untergebracht ist.
Ein fast vergessener Park
Historische Entwicklung
Der historische Volkspark und seine Nutzungsbereiche
Nachkriegsentwicklung
Fritz Encke und sein Werk
Heutiger Zustand und Aussichten
Engagement