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Zukünftiger Projektträger der Maßnahme ist der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz.
Bis einschließlich 2004 erfolgt die Entwicklungspflege des Weinberges. Mit einem ersten Ertrag aus dem Weinberg ist 2005 zu rechnen. Für die Bearbeitung nach den Richtlinien des ökologischen Weinbaus wurde ein Fachmann gewonnen, der die Anlage unter Berücksichtigung der historischen Vorgaben bewirtschaftet.
Wesentliches Kriterium ist nicht die Erzielung eines maximalen Ernteertrages, sondern die Erhaltung der vielfältigen Flora und Fauna in dem Weinberg bei extensiver Wirtschaftsweise (Lage im Naturschutzgebiet). Nicht nur im Sinne des ökologischen Weinbaus, sondern auch wegen der Funktion als Lebensraum für Kleinstlebewesen und zur Vermeidung von Erosion soll die Bodenpflege des Weinbergs schonend erfolgen. Dies bedeutet, dass der Weinberg zeilenweise grün bleibt. Die Bodenpflege beschränkt sich daher neben zeilenweisem Grubbern auf das Mähen, Mulchen und das Einbringen organischer Dünger.
Nach der Weinlese soll die Kelterung mit historischem Gerät im Freilichtmuseum Kommern (im Gebäude des Kelterhauses aus Oberdollendorf!) erfolgen. Durch separaten Weinausbau soll die Weinbaulage „Niederdollendorfer Heisterberg" wiederbelebt werden.
Langfristig ist vorgesehen, im Rahmen eines Rundweges die historischen, kulturellen, ökologischen und weinbaulichen Entwicklungen der Siebengebirgsregion aufzuzeigen. Bei einem Anschluss des durch den Weinberg führenden Laubengangs an den ehemaligen Kellerberger Winzerweg, der am Schleifenweg in Oberdollendorf endet, könnte dieser als Verbindungsweg zwischen dem Jugendhof und Dollendorf benutzt werden.
Kulturlandschaftlich-historische und ökologische Grundlagen zur Erhaltung und Weiterentwicklung der Weinbaulage „Heisterberg" im Siebengebirge.
In: Beiträge zur Landesentwicklung 54 (1998), S. 49 - 80. ISBN 3-7927-1738-7
Zum Projektträger
Rheinischer Verein,
Dr. Heike Gregarek,
Telefon: +49 (0) 221 / 809 28 04
Landschaftsverband Rheinland,
Martin Pflaum,
Telefon: +49 (0) 221 / 809 25 84
Zur Bewirtschaftung
Dr. Otmar Schmitz-Schlang, Bonn,
Telefon: +49 (0) 228 / 62 10 29
Zum Jugendhof Rheinland
Ulrich Becker,
Telefon: +49 (0) 22 23 / 70 09 50