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Inhaltsverzeichnis
Sie sind hier: Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz > Vor Ort > Niederrhein
Dr. Marion Brüggler
Dr. Dirk Schmitz (Stellvertretender Vorsitzender)
Dr. Klaus-Dieter Kleefeld (Schriftführer)
Siegwart Graf zu Eulenburg
Dr. Stefan Frankewitz
Dr. Jan G. Smit
Siegwart Graf zu Eulenburg (Vorsitzender)
Drs. Peter Burggraaff
Dr. Christoph Dautermann
Dr. Gudrun Escher
Franz-Josef Knöchel
Stefan Kronsbein
Dr. Gerhard Obertreis
Dr. Julia Obladen-Kauder
Michael Schulz
Verena Twyrdy
Wolfgang Wegener M.A.
Günter Wessels
Dr. Marion Brüggler
Geestweg 12
46509 Xanten
E-Mail: mbrueggler[at]gmx.net
Dr. Dirk Schmitz (Stellvertretender Vorsitzender)
In de Delle 3
46509 Xanten
E-Mail: Dirk.M.Schmitz[at]lvr.de
Dr. Klaus-Dieter Kleefeld (Schriftführer)
Rathausstraße 13
51143 Köln
Telefon/Fax: +49 (0) 2203 / 51 535

Aufruf: Alle Mitglieder des Regionalverbandes Niederrhein werden gebeten, ihre e-mail-Adresse Frau Dr. Marion Brüggler (mbrueggler@gmx.de) mitzuteilen – soweit dies noch nicht geschehen ist. Wir wollen ein neues internes Kommunikationssystem aufbauen und benötigen dazu Ihre elektronischen Adressen. Wir hoffen auf Ihr Interesse und Ihre Mitarbeit. In den Regionalverbänden Niederrhein und Bonn/Rhein-Sieg/Ahr wollen wir das neue System testen. Selbstverständlich werden die Adressen ausschließlich für vereinsinterne Zwecke genutzt.
Samstag, 11. Februar 2012, 14.00 bis 18.00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Tiergarten Kleve, B 9 Richtung Nijmegen, Tiergartenstraße
Anmeldung: bis zum 30.Januar 2012 unter klaus-dieter.kleefeld@lvr.de, telefonische Aus-künfte unter (0228) 2070 383.
Führung: Dr. Klaus-Dieter Kleefeld, Drs. Peter Burggraaff
Die Klever Residenzlandschaft – Kulturelles Erbe von landesweiter Bedeutung im Spannungsfeld kommunaler Planungspolitik
Die zweistündige Exkursion mit anschließendem Kurzvortrag stellt die wertgebenden Kultur-landschaftselemente und herausragenden landschaftlichen Strukturen der frühbarocken Re-sidenzlandschaft von Johann Moritz von Nassau von 1650 bis 1660 in Kleve heraus. Der unbestrittenen landesweiten Bedeutung stehen kommunale Planungen und Überlegungen zu Bau- und Straßenmaßnahmen gegenüber, die den herausragenden historischen Zeugniswert als Gesamtanlage von europäischem Rang in erheblicher Weise zerstören würden. Die Bewahrung dieses einzigartigen Ensembles ist eine Verpflichtung zu kultureller Nachhaltigkeit.
In der Exkursion werden Elemente dieser Residenzlandschaft erfahrbar: bewusste Sichtach-sen und Blickbeziehungen sowie gestalterische Elementen wie Alleensysteme, Gärten, Parks, Gewässer in einer landschaftskünstlerischen Gesamtkomposition.
Im Anschluss an die Exkursion erfolgt um 16.00 Uhr der Kurzvortrag und es gibt bis 18.00 Uhr Gelegenheit zur Diskussion und Einkehr in: „Altes Landhaus im Forstgarten" Joseph-Beuys-Allee 1, 47533 Kleve, Tel. (02821) 97 32 74.
Mittwoch, 7. März 2012, 17.00 Uhr
Treffpunkt: Haus Kolk, 47589 Uedem (Anfahrtsbeschreibung unter www.haus-kolk.de)
Anmeldung: nicht erforderlich
Präsentation: Martin Bredenbeck
Buchpräsentation „Wasser – die Seele des Gartens"
Seitdem Menschen Gärten anlegen, zählt das Wasser zu deren wichtigsten Elementen: als unverzichtbare Grundlage für das Gedeihen von Pflanzen, in Form kunstvoller Wasserspiele, zum Ausdruck herrschaftlicher Ansprüche oder zur Steigerung der Lebensqualität. Das Buch bietet vielfältige Anregungen zum Thema Wasser in historischen Gärten und lädt mit zahlrei-chen Bildern zum Entdecken unterschiedlicher Facetten ein.
Samstag, 21. April 2012, 15.00 Uhr
Treffpunkt: LVR-RömerMuseum im Archäologischen Park Xanten
Anmeldung: nicht erforderlich
Kosten: kostenlos
Samstag, 28. April 2012, 15.00 Uhr (ca. 1-1,5 Stunden)
Treffpunkt: Kapellener Straße 30 a, 47661 Issum
Kosten: kostenlos
Anmeldung: Marion Brüggler, mbrueggler@gmx.net
Führung: Johannes van Leuck
Die ehemalige Synagoge in Issum – ein versteckter Schatz
Die ehemalige Synagoge Issum ist eine der wenigen in NRW, welche die Zeit des Nationalsozialismus überstanden hat. 1865 eröffnet, führen älteste Spuren bereits in das 18. Jh. zurück. 1935 wurde sie verkauft und entwürdigt, anschließend geriet sie in Vergessenheit. Lange hat sie unbeachtet versteckt in einem Hinterhof überdauert, erst 1987 wurde sie von der Gemeinde Issum angekauft und behutsam saniert. Heute sind außer der Synagoge auch die Mikwe, sonst selten erhalten, und das Schulgebäude zu besichtigen. Die Führung beleuchtet das religiöse Leben, Riten und Symbole
einer kleinen Gemeinde auf dem Land.
Freitag, 1. Juni 2012, 15.00 Uhr (ca. 2-3 Stunden)
Treffpunkt: Marktplatz in Büderich
Anmeldung: bis 30. Mai 2012 bei Marion Brüggler, Tel. (02801) 776 29 13, mbrueggler@gmx.net
Führung: Martin Vollmer-König (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland)
Altbüderich – Pompeji des Niederrheins
Im Jahr 1806 errichtete Napoleon nahe bei der mittelalterlichen Stadt Büderich, heute ein Stadtteil von Wesel, ein Fort. Als Wesel 1813 von preußischen und russischen Truppen belagert wurde, räumten Napoleons Truppen das Vorfeld und rissen Büderich ab, die Bürger wurden vertrieben. Damit endete die Geschichte der mittelalterlichen Stadt, die im 13. Jh. das Stadtrecht erhalten hatte, denn 1814 beschloss der König von Preußen, 1,6 km weiter südlich eine neue Siedlung zu gründen. Die mittelalterliche Stadtwüstung – die einzige ihrer Art im Rheinland – wurde nie überbaut. Damit ist, ähnlich wie in Pompeji, ein mittelalterlich-frühneuzeitlicher Zustand versiegelt, was den Platz zu einem hochrangigen Bodendenkmal macht. Die Exkursion hat das heutige Büderich mit seinem auf dem Reißbrett entworfenen Ortskern, das Fort Napoleon/Fort Blücher und die mittelalterlichen Stadtwüstung zum Ziel.