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Prof. Dr. Dethard von Winterfeld
Prof. Dr. Dethard von Winterfeld
Kunsthistorisches Institut der Universität Mainz
Binger Str. 26
55122 Mainz
Dr. Eberhard J. Nikitsch
Telefon: +49 (0) 61 31 / 57 72 22
E-Mail: Eberhard.J.Nikitsch[at]adwmainz.de
Samstag, 14. August 2010, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Portal der Kirche in Enkenbach
Führung: Prof. Dr. Dethard von Winterfeld
Hinweis: Den Abschluss (gegen 18.00 Uhr) findet die Exkursion mit der diesjährigen Mitgliederversammlung
(im Weinkeller des Hotels Blaues Haus, Kirchstr. 1,
67697 Otterberg, Tel.: (06301) 71 66 60)
Exkursion nach Enkenbach und Otterberg
Besichtigt werden zwei bedeutende Werke der romanischen Baukunst der Nordpfalz, die ehemalige Prämonstratenserinnenklosterkirche in Enkenbach mit ihrem prachtvoll skulpierten um 1250 entstandenen Stufenportal sowie das ehemalige Zisterzienserkloster Otterberg. Im Jahr 1143 zunächst innerhalb der alten Burg als Tochter von Eberbach gegründet, wurde die Anlage später an den Otterbach verlegt. Die 1168 begonnene Kirche, einer der größten und besterhaltenen der Pfalz, wurde 1254 geweiht. Bereits im 15. Jh. erfolgte der langsame Niedergang des Klosters. Nach mehrfachen Brandschatzungen und Plünderungen verließ der letzte Abt 1561 das Kloster, das 1564 endgültig aufgegeben wurde. Neben der Klosterkirche in den Formen der oberrheinischen Spätromanik ist nur noch der Kapitelsaal erhalten geblieben.
Samstag, 18. September 2010, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Ortsgemeinde Nack, an den Kirchen (Kreuzung Bechenheimer Straße / Hauptstraße)
Hinweis: Dauer 4 Stunden mit einer Kaffeepause. Gemütlicher Abschluss in einer Gaststätte in Niederwiesen
Führung: in Zusammenarbeit mit Pfarrer Tobias Kraft
Organisation: Karl Ludwig Lehmann
Exkursion nach Niederwiesen und Nack in Rheinhessen
„Der Teufel, meist auf Freiersfüßen, kam einst von Nack nach Nieder-Wiesen ..." Wir folgen heute seiner Spur: Der kleine Ort Nack, der einstmals den Grafen von Leiningen und den Grafen von Sponheim gehörte, wird erstmals 1333 urkundlich erwähnt und kam im 15. Jh. vermutlich durch Heirat an die Freiherren von Hunolstein, die hier einen ausgedehnten Hof besaßen. Das nahegelegene Niederwiesen gelangte nach dem Erlöschen des Geschlechtes derer von Morschheim zunächst an die Herren von Steinkallenfels und nach deren Aussterben ebenfalls an die Herren von Hunolstein, die hier ab 1725 ein kleines Wasserschloss errichteten. Neben dem Schloss besitzt der Ort noch eine im Wald gelegene, fast vergessene Burganlage.