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Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Veranstaltungen


Donnerstag, 4. Mai 2017

Vortrag
Treffpunkt: 19.00 Uhr, Begegnungsstätte Alte Synagoge, Genügsamkeitsstraße, Wuppertal-Elberfeld
Referent: Jörg Scheidt In Kooperation mit dem BGV, Abt. Wuppertal

Kirchen, Knochen, Gräberfelder – Das Frühmittelalter im Wuppertaler Raum
Die frühmittelalterliche Besiedlung Wuppertals ist auch heute noch in vielen Bereichen ein Rätsel. Vieles deutet darauf hin, dass einige Regionen der Stadtteile schon in dieser Zeit eine relativ hohe Bevölkerung aufwiesen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeichnen ein neues und überraschendes Bild über diese frühe Phase der Besiedlungsgeschichte Wuppertals. Besonders in Elberfeld, Vohwinkel und Sonnborn wurden archäologische Befunde entdeckt, die uns diese Zeit näherbringen und uns helfen, sie besser zu verstehen. Sie belegen auch, dass eine kontinuierliche Besiedlung früher und umfangreicher stattfand als bisher angenommen.


Mittwoch, 10. Mai 2017

Ausstellungsbesuch im Ruhr Museum
Organisation: Dr. Sigird Lekebusch, E-Mail: s.lekebusch@web.de
In Kooperation mit dem Bergischen Geschichtsverein, Abt. Wuppertal

„Der geteilte Himmel“ – Die Reformation im Ruhrgebiet
Knapp 1.000 Exponate aus über 150 Museen, Kirchen, Bibliotheken und Archiven veranschaulichen die religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr sowie die politischen, sozialen und kulturellen Aspekte der Reformationsgeschichte. Darüber hinaus finden die Besucher interreligiöse Vergleiche und Gegenüberstellungen zu grundlegenden Themen wie „Frömmigkeit“, „Heilige Schriften“, „Lebensstationen“, „Tod und Jenseits“ oder „Propaganda und Toleranz“. Die Präsentation ist die zentrale Ausstellung des gleichnamigen Kooperationsprojekts des Forums Kreuzeskirche Essen, des Martin Luther Forums Ruhr und des Ruhr Museums. Unter dem Titel „Der geteilte Himmel. Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr“ fiel am 30. Oktober 2016 der Startschuss für ein umfassendes kulturelles und wissenschaftliches Veranstaltungsprogramm mit verschiedenen Ausstellungen, Führungen, Workshops und Programmen für Schulen, Vorträgen, Diskussionen, Tagungen, Konzerten, Filmen und Theateraufführungen, Exkursionen und liturgischen Veranstaltungen.


Samstag, 27. Mai 2017

Spaziergang
Treffpunkt: 15.00 Uhr, Erklöserkirche, Stahlstraße 9, Wuppertal
Referent: Heiko Schnickmann

Zwischen Mark und Berg – Ein Spaziergang an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen
Der Nordosten von Wuppertal ist geprägt durch politische Grenzziehungen, die seit dem Spätmittelalter das Leben dort geprägt haben. Der Spaziergang gibt Einblicke in Grenzveränderungen und betrachtet Hintergründe, die solche Entscheidungen geprägt haben. Dabei wird es auch im Grenzen gehen, die Regionen innerhalb einer Landesherrschaft kennzeichnen können.


Sonntag, 16. Juli 2017

Führung
Treffpunkt:
14.00 Uhr, Schloss Lüntenbeck, Hof
Dauer: ca. 1. Std.
Referentin: Dr. Antonia Dinnebier

Führung durch Schloss Lüntenbeck
Jahrhundertelang diente Schloss Lüntenbeck als Gutshof und Adelssitz. Heute ist das mit Liebe und Sorgfalt restaurierte Baudenkmal mit neuem Leben erfüllt. Geschichte kann man in Schloss Lüntenbeck aber noch „fühlen" oder sich führen lassen. Kultur, Gesundheit und Schloss-Gastronomie laden zum Besuch ein. Auch für Familienausflüge, Hochzeiten und Tagungen ist die Hofanlage der richtige Ort.


Samstag, 2. September 2017

Wanderung
Treffpunkt:
13.00 Uhr, Haltestelle Beyenburg-Mitte
Referent: Jörg Mortsiefer

Führung entlang der Bergischen Landwehr
Es empfiehlt sich festes Schuhwerk sowie die Mitnahme von etwas Rucksackverpflegung und vor allen Getränken, da die Rundwanderung ca. 12 km lang ist. Wir werden auf dem Rundweg mehrere markante Stellen der Bergischen Außenlandwehr sowie zwei märkische Sperr- und Kontrolllandwehrstücke sehen.


Donnerstag, 7. September 2017

Vortrag
Treffpunkt:
18.00 Uhr, Alte Synagoge, Genügsamkeitstr., Wuppertal-Elberfeld
Referent: PD Dr. Christian Witt
In Zusammenarbeit mit dem Bergischen Geschichtsverein, Abt. Wuppertal

Eine weltgeschichtliche Zäsur trifft die Provinz. Die Reformation und ihre Wirkung im Bergischen Land
Das 16. Jh. sieht eine der wirkmächtigsten Umwälzungen der Menschheitsgeschichte: die Reformation. Inhaltlich ausgehend von Martin Luthers schöpferischer Neubestimmung des Verhältnisses von Gott und Mensch, geographisch von Epizentren wie Wittenberg, Zürich und Straßburg, erfasst eine religiöse Dynamik Europa, die an zahllosen Orten zum Zusammenbruch des bestehenden spätmittelalterlichen Kirchentums und zur Aufrichtung neuer Gemeinde- und Kirchentypen führt. Und diese Dynamik sollte schließlich auch das Gebiet zwischen Rhein und Ruhr treffen – wenn auch erst spät und noch dazu in ganz eigentümlicher Form, wie der Vortrag zeigen wird.


Sonntag, 10. September 2017

Tag des Offenen Denkmals
Treffpunkt:
14.00 Uhr, Alte Freiheit 9, Haupteingang der City Arkaden
Referent: Jörg Scheidt M.A.

Die Burg Elberfeld – Archäologie und Geschichte einer Stadt
Am Anfang der Geschichte Elberfelds stand eine Versorgungsstation, ein „Tafelhof" des Kölner Erzbischofs mit einer dem hl. Laurentius geweihten, um 1000 errichteten Kapelle. Im Umfeld des Tafelhofs entwickelte sich nach und nach eine kleine Siedlung. 1176 verpfändete der Kölner Erzbischof dem Grafen Engelbert von Berg seinen Elberfelder Besitz mit allen Rechten und Einkünften. Zum Schutz der Siedlung wurde zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt eine Befestigungsanlage errichtet. 1366 belehnte der Kölner Erzbischof seinen Vasallen Engelbrecht Zobbe mit der „Burg und Herrschaft" Elberfeld. Dies ist die erste urkundliche Erwähnung der Burg.


Vorstand

Vorsitzender
Heiko Schnickmann
schnickmann@itigefo.de

stellv. Vorsitzender
Jörg Scheidt
joergscheidt@gmx.de


Kontakt

Heiko Schnickmann
schnickmann@itigefo.de

Dr. Karl-Peter Wiemer