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Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Veranstaltungen


Samstag, 26. Mai 2018

Wanderung
Treffpunkt:
12.00 Uhr, Wichlinghauser Markt, Wuppertal
Leitung: Heiko Schnickmann
Kooperationsveranstaltung mit der Ev. Kirchengemeinde Wichlinghausen-Nächstebreck und dem kath. Bildungswerk

Wo Oberbarmer einst zur Kirche gingen – eine Wanderung nach Schwelm
Bis 1744 hatten die Lutheraner keine eigene Gemeinde im Bereich Oberbarmern. Bis dahin gingen Bewohner dieses östlichen Stadtteils sonntags zu Fuß zur Schwelmer Kirche. Die Wanderung will den Spuren diesen Menschen folgen und so erleben, welche Anstrengungen auf diesem Weg jede Woche zu bewältigen waren, aber auch, was man dabei entdecken kann.


Samstag, 2. Juni 2018

Exkursion
Treffpunkt:
8.45 Uhr Hauptbahnhof Wuppertal 8.56 Uhr Wuppertal Hbf nach Hagen Hbf, RE 7, Gleis 2 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr Besichtigung des Kulturforums (Osthaus- und Emil-Schumacher-Museum) 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr Mittagessen in der Brasserie Novy´s 14.45 Uhr bis 18.00 Uhr Besichtigung des Hohenhof und Rundgang Stirnband ca. 18.30 Uhr Rückfahrt nach Wuppertal
Referent: Dirk Fischer
Kooperationsveranstaltung mit dem Bergischen Geschichtsverein Wuppertal

Hagener Impuls – Wandel durch Kultur, Kultur durch Wandel
Der Hagener Impuls bezeichnet einen Abschnitt in der Geschichte der Stadt Hagen zu Beginn des 20. Jh., in dem Hagen Schauplatz für eine im internationalen Maßstab wichtige Entwicklung war. Initiator war der Hagener Museumsgründer, Mäzen und Kulturvermittler Karl Ernst Osthaus. Der Hagener Impuls war der Versuch der Umgestaltung des gesellschaftlichen Lebens einer Industriestadt durch Kultur. Der Leitspruch von Karl Ernst Osthaus „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel" war auch das Motto für die Europäische Kulturhauptstadt Ruhr 2010. Zwischen 1900 und 1921 war Hagen eines der wichtigsten Zentren der Reformbewegung. Äußeres Zeichen dieser Reformbewegung war der Jugendstil, der sich über Henry van de Velde auch in Deutschland durchsetzen konnte. In Hagen haben sich zahlreiche Bauwerke aus dieser Zeit erhalten. Dazu zählen das Gebäude des Osthaus Museums (ehem. 1902 gegründetes Folkwang Museum) und das Gesamtkunstwerk Hohenhof (1908), für die Familie Osthaus als Wohnhaus erbaut. Innenarchitektur und Einrichtung sind weitgehend erhalten. Beide Gebäude sind Meisterwerke von Henry van de Velde, die europaweite Beachtung finden.


Freitag, 15. Juni 2018

Vortrag
Treffpunkt:
19.00 Uhr, Stadtteilzentrum Wiki, Westkotter Str. 194, Wuppertal
Referentin: Anne-Sophie Overkamp (Universität Bayreuth)

Das Bergische Land als „Hinterland" des afrikanischen Sklavenhandels
Die Baumwolle revolutionierte die Textilproduktion im Bergischen. Ihre Verarbeitung führte zu großen Gewinnmargen der Fabriken und Manufakturen. Produziert wurde diese Baumwolle auf den Plantagen Amerikas, auf denen vor allem afro-amerikanische Sklaven diesen Rohstoff pflückten. Ihre Kleidung stammte dabei unter anderem aus Elberfeld, ihre Werkzeuge aus Remscheid. Macht dieses globale Handelsnetz das Bergische Land zu einem „Hinterland" des amerikanischen Sklavenhandels?


Vorstand

Vorsitzender
Heiko Schnickmann
schnickmann@itigefo.de

stellv. Vorsitzender
Jörg Scheidt
joergscheidt@gmx.de


Kontakt

Heiko Schnickmann
schnickmann@itigefo.de

Dr. Karl-Peter Wiemer