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Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Veranstaltungen


Donnerstag, 6. September 2018


Turm am Linzenshäuschen

Der Turm am Linzenshäuschen war Wachtposten des Aachener Landgrabens, Foto: Thomas Kreft

Vortrag
Treffpunkt:
18.00 Uhr, Bibliothek Hub Kerkrade (NL), Martin-Buber-Plein 15 (bis 19.30 Uhr)
Referent: Dr. Holger A. Dux
Kosten: kostenfrei
Eine Kooperation mit der Volkshochschule Aachen und der Gemeinde und Bibliothek Kerkrade.

Das Aachener Reich und der Landgraben
Zum Schutz der bedeutenden Teilnehmer an den Königskrönungen und für die Bewohner ließ man eine massive Stadtmauer bauen. Vor den Toren lag das Aachener Reich. Um dieses für die Versorgung der Stadt wichtige Zone vor feindlichen Übergriffen aus den benachbarten Territorien zu schützen, legte man den Landgraben an, ein 70 km langes System aus Wällen, Gräben, Hecken und Wachttürmen. Seine militärische Bedeutung war allerdings gering. Viel wichtiger waren die Möglichkeit der Zollerhebung und der Schutz des Waldes vor Holzdiebstahl. Im Vortrag soll der Verlauf des Landgrabens anhand der noch sichtbaren Relikte aufzeigen.


Echy

Eine Veranstaltung zum Europäischen Kulturerbejahr 2018


Sonntag, 9. September 2018

Vier Busrundfahrten
Treffpunkt:
jeweils 10.00 Uhr, 12.00 Uhr, 14.00 Uhr, 16.00 Uhr, Aachen Bushof, Haltestelle 7
Kosten: 2,- €
Begleitung: Yvonne Hugot-Zgodda, Alexander Barth
Eine Kooperation mit der Volkshochschule Aachen und der Gemeinde und Bibliothek Kerkrade


Buslinie G

Die Buslinie G, Foto: Thomas Kreft


Buslinie G – Entdecken, was uns verbindet
Das Leben in der Grenzregion einst und jetzt: Begrenzen, eingrenzen, abgrenzen – die Bedeutung einer Grenze ist vielfältig und hat sich von Generation zu Generation verändert. Die Linie G sucht im Dreiländereck nach Spuren vergangener Zeiten und deckt Vergessenes oder wenig Bekanntes auf: Grenzen haben Spuren hinterlassen, in den Köpfen der Menschen, aber auch in Stadt und Land. Noch heute kann man Wachtürme, Stadttore und vor allem Grenzsteine überall wahrnehmen. Sie alle haben eine Geschichte, stehen für eine mehr oder weniger friedliche Epoche. Sie erfahren – im wahrsten Sinne des Wortes – etwas über den Anlass der Errichtung und natürlich auch darüber, wie die Menschen damit umgegangen sind. Grenze als Hindernis oder als Schutz, es gibt viele interessante Komponenten, die, wenn sie bewusst sind, vielleicht das Leben mit den Nachbarn vereinfachen können.


Echy

Eine Veranstaltung zum Europäischen Kulturerbejahr 2018


Dienstag, 11. September 2018

Rundgang
Treffpunkt:
14.00 Uhr, Aachen, Hansemannplatz, beim Denkmal (bis 15.30 Uhr)
Referent: Dr. Holger A. Dux Kosten: kostenfrei
Eine Kooperation mit der Volkshochschule Aachen und der Gemeinde und Bibliothek Kerkrade


Ponttor

Das Ponttor in Aachen, Foto: Thomas Kreft

Entlang des ehemaligen Aachener Mauerrings
Wie Jahresringe legen sich große Straßenzüge rund um Aachen. Hier standen im Mittelalter die Aachener Stadtmauern. Der Bau der „Barbarossamauer" wurde in der Mitte des 12. Jh. begonnen. Innerhalb von 100 Jahren hatte sich die Stadt so weit entwickelt, dass man Straßen, Hausplätze, Äcker und Gärten mit einem neuen Mauerring mit einer Länge von 5,5 km anlegen musste. Auf der Strecke vom Hansemannplatz bis zur Königsstraße werden Ponttor, Bastei und Langer Turm, das schon lange verschwundene Kölntor und das Steuereinnehmerhäuschen an der Königstraße vorgestellt.


Donnerstag, 13. September 2018

Vortrag
Treffpunkt:
18.00 Uhr, Bibliothek Hub Kerkrade (NL), Martin-Buber-Plein 15 (bis 19.30 Uhr)
Referent: Dr. Holger A. Dux
Kosten: kostenfrei
Eine Kooperation mit der Volkshochschule Aachen und der Gemeinde und der Bibliothek Kerkrade

Bauen grenzüberschreitend?
Obwohl der Wiener Kongress eine Grenze zwischen den Niederlanden und dem Königreich Preußen schuf, blieben die Kontakte in beide Richtungen intensiv. Ob dies aber auch beim Entwerfen und Errichten von Neubauten gilt, soll in diesem Vortrag beleuchtet werden. Historismus, Backsteingotik und Stuckfassaden findet man auch heute noch. Aber wie sah es im 20. Jh. aus? Haben die Vertreter der „Amsterdamer Schule" auch in Aachen gebaut? Gibt es überregional tätige Architekten aus Aachen oder Köln, deren Entwürfe in den Niederlanden realisiert wurden? Wohnungs- und Gewerbebauten, Altstadtsanierung und Umnutzungen von Kirchen sind weitere Facetten der Ausführungen.


Echy

Eine Veranstaltung zum Europäischen Kulturerbejahr 2018


Dienstag, 18. September 2018

Rundgang
Treffpunkt:
18.00 Uhr, Vaals (NL), Maastrichterlaan, Busstation (bis 19.30 Uhr)
Referent: Dr. Holger A. Dux
Kosten: kostenfrei

Bauen in Vaals
Der Rundgang konkretisiert den Vortrag „Bauen grenzüberschreitend" vom 13. September 2018.


Echy

Eine Veranstaltung zum Europäischen Kulturerbejahr 2018


Freitag, 14. September 2018

Studienfahrt
Treffpunkt:
10.00 Uhr, Bushaltestelle Aachen Sandkaulstraße, 10.20 Uhr Parkplatz Waldfriedhof, Monschauer Straße Dauer: bis ca. 17.00 Uhr
Örtl. Begleiter: Dr. Holger A. Dux
Anmeldung: VHS Aachen, Tel. (0241) 479 21 11 oder E-Mail: holger.dux@mail.aachen.de, Kurs- Nr. 182-01302; Rücktritt nur bis 21 Tage vorher möglich
Kosten: 70,- Euro (Busfahrt, Führungen, Eintritte, Mittagessen)
Eine Kooperation mit der Gesellschaft Burtscheid in Geschichte und Gegenwart e.V.


Schloss Eijsden

Schloss Eijsden, Foto: Wikipedia


Von Eijsden nach Houthem (NL)
Die diesjährige Fahrt zu den unbekannteren Zielen in der Euregio Maas-Rhein führt zu zwei Orten in den Niederlanden. Die Wasserburg in Eijsden, die nur auf Einladung der Besitzer zugänglich ist, entstand aus einem Königshof der Karolinger. Sie wurde 1636 im Stil der prachtliebenden Renaissance ausgebaut und imponiert mit ihren Fassaden, Giebeln und verschieferten Turmbekrönungen. Dank der aufwendigen Restaurierungsarbeiten konnte das bis zur Säkularisation als Damenstift genutzte Kloster in Houthem dem Verfall entrissen werden. Die Anlage bei der historischen, dem hl. Gerlach geweihten Kirche dient heute als Hotel. Durch die neue Nutzung unterstreicht der elegante, im Geschmack des Barocks entworfene Pachthof auch heute eindrucksvoll, wie ein Landsitz nicht einfach nur aus Zweckbauten bestanden hat.


Echy

Eine Veranstaltung zum Europäischen Kulturerbejahr 2018


Donnerstag, 4. Oktober 2018

Geführter Rundgang
Treffpunkt: 16.30 Uhr, Hermann-Löns-Allee / Aachen-Münchener-Allee in Aachen (Parkeingang)
Dauer: 1,5 bis 2 Std.
Führung: Karen Roß-Kark (Stadt Aachen, Fachbereich Umwelt); Isabelle Maier (Untere Denkmalpflege)
Kosten: kostenfrei


Tritonenbrunnen, Aachen

Tritonenbrunnen im Kaiser-Friedrich-Park, Foto: Thomas Kreft

Kaiser-Friedrich-Park in Aachen: Geschichte und Wiederherstellung
Der Kaiser-Friedrich-Park wurde 1908-1910 nach Plänen des Aachener Stadtgartendirektors Wilhelm Weßberge am Hangeweiher angelegt und in den 20er Jahren nach Süden entlang des Paubaches erweitert. Den Abschluss bildet der 1923 vom Bahnhofsplatz hierher versetzte monumentale Tritonenbrunnen. Dieser obere Teil steht im Mittelpunkt der Führung. Er war zuletzt völlig verwildert und wurde in diesem Jahr rekonstruiert.


Freitag, 12. Oktober 2018

Besichtigung
Treffpunkt: 15.00 Uhr, Konrad-Adenauer-Allee 7 in Alsdorf; Anfahrt mit der Euregiobahn: Haltepunkt Alsdorf-Busch
Führung: Hans-Dieter Collinet
Kosten: kostenfrei


Zeche Anna in Alsdorf

Förderturm der Zeche Anna in Alsdorf, Foto: Wikimedia

Annapark und Energeticon in Alsdorf
In diesem Jahr schließt die letzte Steinkohlezeche im Ruhrgebiet. Das Aachener Revier hat diesen Prozess längst hinter sich. Die Zeche Anna in Alsdorf lag mitten in der Stadt. Das Gelände wurde erfolgreich weiterentwickelt mit Wohnen im Zentrum, aber auch Umnutzung der historischen Industriebauten u. a. für das „Energeticon“ als Museum.


Freitag, 12. Oktober 2018

Mitgliederversammlung
Treffpunkt: ca. 17.00 Uhr, im Anschluss an die Besichtigung, Konrad-Adenauer-Allee 7 in Alsdorf;
Anfahrt mit der Euregiobahn: Haltepunkt Alsdorf-Busc


Samstag, 10. November 2018

Besichtigung
Treffpunkt: 11.00 Uhr, Genezarethkirche, Vaalser Straße 349, Aachen
Führung: Karsten Fricke
Anmeldung: bis 4. Nov. unter Tel.: (0241) 990 70 71 oder E-Mail: Thomas.Kreft@gmx.de
Kosten: kostenfrei


Genezarethkirche in Aachen

"Kreuzgang" der neuen Genezarethkirche in Aachen, Foto: Bettina Donath-Kreß

Neubau Genezarethkirche
Der Neubau von heute ist das Baudenkmal von morgen. Das gilt erst recht für Kirchen, die in unser Zeit nur noch selten entstehen. Die Aachener Genezarethkirche mit dem Kampanile steht exponiert an der Vaalser Straße / Einmündung Pariser Ring. Die Kirche besteht klassisch aus Haupt- und Seitenschiffen, aber statt bunter Fenster arbeitet Architektin Gesine Weinmiller mit indirektem Licht. Kirche und Nebengebäude gruppieren sich um ein Atrium, ein Zitat mittelalterlicher Kreuzgänge.


Freitag, 23. November 2018

Besichtigung
Treffpunkt: 15.00 Uhr, Jakobstraße 40 in Aachen
Führung: Dr. Beate Sophie Fleck; Peter Schumacher
Kosten: kostenfrei

Neues Diözesanarchiv in umgebauter Dominikanerkirche
Die Paulskirche in Aachen, einst Dominikanerkirche, hat als Diözesanarchiv eine neue Nutzung gefunden. Vorgabe für die Umgestaltung war, so wenig wie möglich in die denkmalgeschützte Substanz einzugreifen. Die Lösung ist ein dreigeschossiger Kubus aus Stahlbeton und Glas zu 25 x 11 m für Magazin, Büros und Lesesaal.


Vorstand

Regionalverband Euregio Aachen

Vorstand
Vorsitzender: Hans H. Garbe
stellv. Vorsitzender: Rainer Kerz
Geschäftsführer: Dr. Thomas Kreft

Erweiterter Vorstand
Hans-Dieter Collinet
Dr. Holger A. Dux
Veit Helmig
Albert Heusch
Heike Kussinger-Stankovic
Irmgard Mailandt
Jadwiga Pilarska
Prof. Dr. Ingeborg Schild
Albrecht Freiherr von Wrede

Kooptierte Mitglieder
Augustinus M.P.P. Janssen (Niederlande)
Heinz Godesar (Belgien)
Max Klasen (Belgien)


Kontakt

Dr. Thomas Kreft

Hans Heinrich Garbe


Projekte

Fassadenfiguren in der Euregio Maas-Rhein
Man sieht sie über Haustüren, manchmal auch an Hausecken: kleine Nischen mit Heiligenfi-guren in der Fassade. Vermehrt treten sie im Raum Aachen und Eupen (B) auf, hauptsäch-lich entstanden sie im 18. und 19. Jahrhundert. Um eine räumliche und typologische Einord-nung dieser Nischen systematisch vornehmen zu können, bittet der Regionalverband Euregio Aachen um Ihre Mithilfe. Hinweise auf Häuser mit Figuren nimmt Geschäftsführer Dr. Thomas Kreft entgegen: Tel. (0241) 9907070 oder thomas.kreft@gmx.de.

Figuren

Foto: Thomas Kreft

Maria ist die am häufigsten dargestellte Heilige.

a) Maria mit Kind, neugotische Nische, Aachen ca. 1880

b) Betende Maria, barocke Konche mit Muschelkalotte, Inschrift „MATER DEI O[RA] P[RO] N[OBIS]“, Eupen 18. Jh.

c) Seltene Darstellung der Mondsichelmadonna, die zwölf Sterne im Bogen der neuromanischen Konche, Aachen ca.

Fassadenfiguren in der Euregio Maas-Rhein

Man sieht sie über Haustüren, manchmal auch an Hausecken: kleine Nischen mit Heiligenfiguren in der Fassade. Vermehrt treten sie im Raum Aachen und Eupen (B) auf, hauptsächlich entstanden sie im 18. und 19. Jahrhundert. Um eine räumliche und typologische Einordnung dieser Nischen systematisch vornehmen zu können, bittet der Regionalverband Euregio Aachen um Ihre Mithilfe.
Hinweise auf Häuser mit Figuren nimmt Geschäftsführer Dr. Thomas Kreft entgegen: Tel. (0241) 9907070 oder thomas.kreft@gmx.de.1900