Werden Sie gemeinsam mit uns aktiv für Baukultur, Denkmalpflege und Kulturlandschaft!

Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Veranstaltungen


Termin ist leider noch nicht bekannt

Vortrag
Treffpunkt: Reiffmuseum, Templergraben/Ecke Schinkelstraße, Aachen
Referent: Dr. Lutz Henning Meyer

In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Architekturgeschichte der RWTH Aachen


Aachen Nordbahnhof

Aachen-Ewerbeck, Nordbahnhof

Schinkels Nachfahren in Aachen: Franz Ewerbeck – Architekt der Neorenaissance

Nach dem Klassizisten Johann Peter Cremer folgt in der Reihe „Schinkels Nachfahren in Aachen“ nun Franz Ewerbeck, der erste Architekturprofessor der RWTH.

Franz Clemens Ewerbeck, geb. 1839 zu Brake im Fürstentum Lippe-Detmold, war das jüngste Kind von Georg Ferdinand Ewerbeck und Johanne Sophie Hildebrand und Nachfahre des Danziger Philosophen Christian Gottlieb Ewerbeck. Er studierte 1857-1861 am Polytechnikum Hannover und an der Bauakademie Berlin. Er hatte die Bauleitung am Welfenschloss Marienburg bei Hannover und plante die damals modernste Architektur: Bahnhöfe. Im Jahre 1870 berief ihn die neu gegründete Polytechnische Schule Aachen als Lehrer.


Aachen Stadttor

Aachen-Ewerbeck, Stadttor


Neben zeitgenössischer Architektur beschäftigte ihn die Baugeschichte. Zehn Jahre lang nahm er mit seinen Schülern Bauten an Mosel, Mittelrhein, in Franken, den Niederlanden und Belgien auf und gab sie im Verlag Seemann heraus. Damit schuf er wesentliche Grundlagen für die Renaissanceforschung. Ewerbeck gilt auch als Begründer der um die Jahrhundertwende in Blüte stehenden deutschen Neo-Renaissance, die auch Aachen stark prägte. Von seinem Wirken an der RWTH ist ein Kollegheft erhalten, das den gesamten Umfang der polytechnischen Lehre der Architektur um 1870 wiedergibt. Auch als Kunstmaler wirkte Ewerbeck, wie Johannes Fey in seiner „Geschichte Aachener Maler des 19. Jahrhunderts“ darstellt. Einige Bilder bewahrt das Suermondt- Ludwig-Museum noch auf. Eines davon wurde Titelbild des 2015 von Tobias Möllmer herausgegebenen „Stil und Charakter“.


Vorstand

Regionalverband Euregio Aachen

Vorstand
Vorsitzender: Hans H. Garbe
stellv. Vorsitzender: Rainer Kerz
Geschäftsführer: Dr. Thomas Kreft

Erweiterter Vorstand
Hans-Dieter Collinet
Dr. Holger A. Dux
Veit Helmig
Albert Heusch
Heike Kussinger-Stankovic
Irmgard Mailandt
Jadwiga Pilarska
Prof. Dr. Ingeborg Schild
Albrecht Freiherr von Wrede

Kooptierte Mitglieder
Augustinus M.P.P. Janssen (Niederlande)
Heinz Godesar (Belgien)
Max Klasen (Belgien)


Kontakt

Dr. Thomas Kreft

Hans Heinrich Garbe


Projekte

Fassadenfiguren in der Euregio Maas-Rhein
Man sieht sie über Haustüren, manchmal auch an Hausecken: kleine Nischen mit Heiligenfi-guren in der Fassade. Vermehrt treten sie im Raum Aachen und Eupen (B) auf, hauptsäch-lich entstanden sie im 18. und 19. Jahrhundert. Um eine räumliche und typologische Einord-nung dieser Nischen systematisch vornehmen zu können, bittet der Regionalverband Euregio Aachen um Ihre Mithilfe. Hinweise auf Häuser mit Figuren nimmt Geschäftsführer Dr. Thomas Kreft entgegen: Tel. (0241) 9907070 oder thomas.kreft@gmx.de.

Figuren

Foto: Thomas Kreft

Maria ist die am häufigsten dargestellte Heilige.

a) Maria mit Kind, neugotische Nische, Aachen ca. 1880

b) Betende Maria, barocke Konche mit Muschelkalotte, Inschrift „MATER DEI O[RA] P[RO] N[OBIS]“, Eupen 18. Jh.

c) Seltene Darstellung der Mondsichelmadonna, die zwölf Sterne im Bogen der neuromanischen Konche, Aachen ca.

Fassadenfiguren in der Euregio Maas-Rhein

Man sieht sie über Haustüren, manchmal auch an Hausecken: kleine Nischen mit Heiligenfiguren in der Fassade. Vermehrt treten sie im Raum Aachen und Eupen (B) auf, hauptsächlich entstanden sie im 18. und 19. Jahrhundert. Um eine räumliche und typologische Einordnung dieser Nischen systematisch vornehmen zu können, bittet der Regionalverband Euregio Aachen um Ihre Mithilfe.
Hinweise auf Häuser mit Figuren nimmt Geschäftsführer Dr. Thomas Kreft entgegen: Tel. (0241) 9907070 oder thomas.kreft@gmx.de.1900