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Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Veranstaltungen


Freitag, 06. Oktober 2017

Rundgang
Treffpunkt: 15.30 Uhr am „kleinen Zoll“ in Vaals (NL), Grenzübergang Alte Vaalserstraße/ Akenerstraat Anreise per ÖPNV: Bushaltestelle Püngelerstraße
Referent: Dietmar Kottmann


Lutherische Kirche in Vaals

Lutherische Kirche in Vaals Foto: Dietmar Kottmann

500 Jahre Reformation Sechs Konfessionen im Grenzort Vaals (NL)
Der niederländische Ort Vaals, direkt an der Aachener Stadtgrenze, ist religionsgeschichtlich einzigartig in der Region: Sechs christliche Konfessionen bzw. Sprachgemeinden waren hier versammelt. Zunächst erlebte die Reformation in Aachen Aufschwung. Die Protestanten waren zwischen 1574 und 1598 nicht nur im Rat vertreten, nach einem vergeblichen Aufstand 1611 aber mussten die Protestanten weichen. Nun kam Vaals ins Spiel: Die damalige Exklave der niederländischen Generalstaaten bot allen Konfessionen die Möglichkeit, Gottesdienst zu feiern. Zu nennen sind vor allem die niederländisch-, die hochdeutsch- und die französischsprachigen Reformierten mit je eigenen Gemeinden, dann die Täufer oder Mennoniten und schließlich die Lutheraner. Zunächst mieteten sie dazu einfache Schuppen an. Nach und nach entstanden aber feste und würdige Andachtsräume und Kirchen. Die einheimischen katholischen Vaalser mussten die simultane Nutzung ihrer Kirche mit den Reformierten zugestehen, bis diese nördlich an den Turm eine separate Kirche anbauten. Höhepunkt des Rundgangs ist die heute als Museum genutzte Lutherische Kirche, ein Oktogon mit baulichen Anleihen an den Aachener Dom.


Grundriss

Grundriss der Lutherischen Kirche in Vaals von Johann Josef Couven, 1738 Foto: Sourmondt-Ludwig-Museum Aachen

Mitgliederversammlung
Treffpunkt: 17.00 Uhr, Museum „De Kopermolen“ in Vaals, Van Clermontsplein 11

Mitgliederversammlung des Regionalverbandes EUREGIO Aachen
Im Anschluss an den Rundgang durch Vaals laden wir zur Mitgliederversammlung ins Museum „De Kopermolen“ in der ehem. Lutherischen Kirche. Anregungen zur Tagesordnung nimmt Geschäftsführer Dr. Thomas Kreft gern entgegen (Tel.: 0241-9907070, E-Mail: thomas.kreft@gmx.de).


Samstag, 7. Oktober 2017


Wasserlauf

Künstlicher Wasserlauf der Pau im Kaiser-Friedrich-Park Foto: Thomas Kreft

Rundgang
Treffpunkt: 10.30 Uhr, Eberburgweg 31, Aachen Anfahrt per Bus: Linie 2, Haltestelle Ronheide
Referent: Dr. Thomas Kreft
Weglänge: ca. 5 km
Dauer: bis ca. 12.30 Uhr

Geschichtliche Führung entlang der Aachener Pau Der Kampf ums Wasser
„Aachen“ bedeutet Wasser. Doch davon ist in der Stadt nicht mehr viel zu sehen, denn die Bäche fließen heute zum großen Teil durch Rohre. Früher trieben sie aber etliche Wasserräder von Mühlen und Fabriken an, allen voran die Pau. Vermutlich schon zur Karolingerzeit hatte man zu deren Regulierung den Hangeweiher gestaut, heute Teil des Kaiser-Friedrich-Parks. Im 18. Jh. wurde sogar der Goldbach angezapft und durch einen Tunnel ins Pautal umgeleitet. Die Führung bringt verborgene und vergangene Details an den Tag. Sie folgt dem oberen Paulauf vorbei an Colynshof und Tritonenbrunnen bis zur Gebrannten Mühle bei der Heiliggeistkirche. Der Rückweg widmet sich der Bedeutung des Hangeweihers. Erläuterungen gibt es ferner zu den Gebäuden der ehem. städtischen Krankenanstalten und der Freien Waldorfschule.


Kaiser-Friedrich-Park

Kaiser-Friedrich-Park


Vorstand

Regionalverband Euregio Aachen

Vorstand
Vorsitzender: Hans H. Garbe
stellv. Vorsitzender: Rainer Kerz
Geschäftsführer: Dr. Thomas Kreft

Erweiterter Vorstand
Hans-Dieter Collinet
Dr. Holger A. Dux
Veit Helmig
Albert Heusch
Heike Kussinger-Stankovic
Irmgard Mailandt
Jadwiga Pilarska
Prof. Dr. Ingeborg Schild
Albrecht Freiherr von Wrede

Kooptierte Mitglieder
Augustinus M.P.P. Janssen (Niederlande)
Heinz Godesar (Belgien)
Max Klasen (Belgien)


Kontakt

Dr. Thomas Kreft

Hans Heinrich Garbe


Projekte

Fassadenfiguren in der Euregio Maas-Rhein
Man sieht sie über Haustüren, manchmal auch an Hausecken: kleine Nischen mit Heiligenfi-guren in der Fassade. Vermehrt treten sie im Raum Aachen und Eupen (B) auf, hauptsäch-lich entstanden sie im 18. und 19. Jahrhundert. Um eine räumliche und typologische Einord-nung dieser Nischen systematisch vornehmen zu können, bittet der Regionalverband Euregio Aachen um Ihre Mithilfe. Hinweise auf Häuser mit Figuren nimmt Geschäftsführer Dr. Thomas Kreft entgegen: Tel. (0241) 9907070 oder thomas.kreft@gmx.de.

Figuren

Foto: Thomas Kreft

Maria ist die am häufigsten dargestellte Heilige.

a) Maria mit Kind, neugotische Nische, Aachen ca. 1880

b) Betende Maria, barocke Konche mit Muschelkalotte, Inschrift „MATER DEI O[RA] P[RO] N[OBIS]“, Eupen 18. Jh.

c) Seltene Darstellung der Mondsichelmadonna, die zwölf Sterne im Bogen der neuromanischen Konche, Aachen ca.

Fassadenfiguren in der Euregio Maas-Rhein

Man sieht sie über Haustüren, manchmal auch an Hausecken: kleine Nischen mit Heiligenfiguren in der Fassade. Vermehrt treten sie im Raum Aachen und Eupen (B) auf, hauptsächlich entstanden sie im 18. und 19. Jahrhundert. Um eine räumliche und typologische Einordnung dieser Nischen systematisch vornehmen zu können, bittet der Regionalverband Euregio Aachen um Ihre Mithilfe.
Hinweise auf Häuser mit Figuren nimmt Geschäftsführer Dr. Thomas Kreft entgegen: Tel. (0241) 9907070 oder thomas.kreft@gmx.de.1900