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Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Aktuelles

Aussichtsplattform Rabenlay in Oberkassel eröffnet

Von der neuen Aussichtsplattform an der Rabenlay können die Besucher über den Rhein bis zum Heiderhof blicken. 16 Tafeln informieren über den Fund einer steinzeitlichen Doppelbestattung.

Von Rainer Schmidt, 18.09.2017, Beitrag im General-Anzeiger Bonn


Aussichtsplattform Oberkassel

Foto: Benjamin Westhoff

„Ein Skywalk für Bonn“, sagt ein erster Besucher des neuen Aussichtspunkts an der Rabenlay in Oberkassel. Von allen Seiten wird der tolle Blick in das Rheintal spontan mit „Boah“ bewundert. Als die Sonne hinter den Regenwolken hervorkommt, kann man bis nach Königswinter und über den Rhein hinweg zum Heiderhof blicken. „Ein gigantischer Ausblick“, sagt Helmut Müller aus Ramersdorf, der den Bau der Aussichtsplattform genau verfolgt hat. Seit Sonntag ist sie im Ennertwald für die Wanderer geöffnet, obwohl sie schon vor vielen Wochen fertiggestellt worden war.

Dafür gab es zwei bürokratische Gründe. Zum einen hat es im Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, dem Hauptinitiator der Plattform, einen Wechsel im Vereinsvorstand gegeben. Zum anderen hat der Verein den Bau der Plattform zum Anlass genommen, den Versicherungsschutz für Haftpflichtschäden anzupassen. Der neue Vorstand entschied daraufhin, dass die Plattform mit einem Einweihungsfest und allen beteiligten Firmen, Vereinen sowie Bürgern freigegeben werden sollte. So kamen unter anderem Barbara Schock-Werner (Vorstand der NRW-Stiftung), Christoph Zöpel (Vorsitzender Rheinischer Verein), Landesrat Detlef Althoff (Landschaftsverband Rheinland), Jochen Dodt (Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW) und Bezirksbürgermeister Guido Déus.

Spektakulärer Blick über das Rheintal

Die 24 Quadratmeter große Aussichtsplattform hat eine Länge von etwa neun Metern und ermöglicht einen spektakulären Blick über das Rheintal. Insgesamt 16 Tafeln bieten neben Angaben zur steinzeitlichen Oberkasseler Doppelbestattung zahlreiche Informationen zum Naturschutzgebiet, zur Geologie und zu verschiedenen Themen der Kulturlandschaft. Der für die Region, aber auch für ganz Deutschland und Europa bedeutsame Grabfund beim Steinbruch am Stingenberg vor der Rabenlay wird so als Teil der Kulturlandschaft und ihrer Entwicklung neu erlebbar gemacht. Bereits im Juli gab es Überlegungen, im Umfeld der einstigen Fundstelle einen Ort zu schaffen, an dem die herausragende Bedeutung des Fundes in angemessener Weise gewürdigt werden solle. Immerhin zählt die 1914 im Zuge von Steinbrucharbeiten im Bereich der Rabenlay geborgene Doppelbestattung eines Mannes und einer Frau aus der Zeit um 14.000 vor Christus zu den bedeutendsten altsteinzeitlichen Funden Europas. Die Originale werden heute mitsamt der in den letzten Jahren bei der Neubearbeitung gewonnenen Ergebnisse im LVR-Landesmuseum Bonn präsentiert.

Planung und Förderung

Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, der Heimatverein Bonn-Oberkassel, der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch, der Landesbetrieb Wald und Holz NRW, das LVR-Landesmuseum Bonn sowie das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland haben die Plattform geplant. Gefördert wurde das Projekt maßgeblich von der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Landschaftsverband Rheinland. Die Realisierung der Plattform lag in den Händen des Ingenieurbüros Miebach, das vor allem im Brückenbau tätig ist und diesmal vornehmlich mit Holz gearbeitet hat. Die Kosten liegen bei etwa 160.000 Euro.


Baustelle

ACHTUNG: Einschränkungen durch Bauarbeiten vom 14.8.-16.10.2017

Liebe Mitglieder und Freunde des Rheinischen Vereins,

in unserem Bürogebäude wird modernisiert – und auch unsere Büros bekommen neue Technik. Für die Dauer der Bauarbeiten zieht die Geschäftsstelle deswegen vom 14.08. bis zum 22.09.2017 in neue Räume um. Telefon- und Mailkontakt bleibt unverändert. Wir stehen Ihnen gerne auch weiterhin persönlich zur Verfügung, bitten aber um vorherige Anmeldung. Danke für Ihr Verständnis. Die Geschäftsstelle wünscht Ihnen eine schöne Sommerzeit!


Veranstaltungen der Geschäftsstelle


Feierabendspaziergänge

Termin: jeden zweiten Dienstag im Monat um 17.30 Uhr

Der Rheinische Verein und die Abteilung Kulturlandschaftspflege des Landschaftsverbands Rheinland laden zu entspannten Erkundungen zwischen Arbeit und Daheim ein. Wir spazieren unter fachkundiger Leitung durch städtische und ländliche Kulturlandschaften, sehen Bekanntes mit neuen Perspektiven und entdecken Unerwartetes gleich vor der Hausoder Bürotüre und auf dem Weg von A nach B. Wir wollen vermeintlich bekannte Orte neu sehen und hinter verschlossene Türen blicken. Neben dem Rheinauhafen Köln besuchen wir die Koblenzer Südallee und die Siedlung „Heimatplan“ in Wuppertal.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Kölns Waterfront – von der Altstadt zum Rheinauhafen
Treffpunkt: 17.30 Uhr, unter der Deutzer Brücke, Altstadtseite (mit ÖPNV erreichbar über die KVB-Haltestelle Heumarkt)

Ein Spaziergang mit Dr. Martina Gelhar, bis ca. 19.00 Uhr

Ende in der Nähe der KVB-Haltestelle Ubierring Frau Dr. Gelhar ist Geographin und leitet die LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege. Der Spaziergang führt am Rheinufer entlang zum Rheinauhafen. Thema ist die Entwicklung der linksrheinischen Kölner Waterfront seit dem Mittelalter.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Wuppertal – Siedlung „Heimatplan“
Treffpunkt: 17.30 Uhr, Hindenburgstraße/ Ecke Roeberstraße

Ein Spaziergang mit Charlotte Steinhauer, bis ca. 19.00 Uhr

Charlotte Steinhauer hat sich an der Universität Bonn mit Siedlungsbau des frühen 20. Jh. beschäftigt. Ihre Bachelorarbeit schreibt sie zur Siedlung „Heimatplan“, die um 1930 entstanden ist. Beim Spaziergang stellt sie aktuelle Ergebnisse vor. Es stellen sich Fragen nach Geschichte und Nutzung, Baustil und Bedeutung als kulturelles Erbe.

Dienstag, 24. Oktober 2017

Koblenz – die Südallee (Teil 1)
Treffpunkt: 17.30 Uhr, Südallee/Friedrich-Ebert-Ring, vor dem Max-von-Laue-Gymnasium

Ein Spaziergang mit Dr. Martin Bredenbeck, bis ca. 19.00 Uhr

Mit der südlichen Vorstadt entstand im 19. und frühen 20. Jh. in Koblenz ein ausgedehntes Wohnviertel, das mustergültig die damalige Stadtplanung und Architektur präsentiert. Der Feierabendspaziergang erkundet die Südallee, eine der Hauptachsen des Viertels. Die einstige Prachtstraße ist in die Jahre gekommen und braucht eine neue Gestaltung.


Rheinischer Verein startet mit neuem Vorstand

Der 1906 gegründete Rheinische Verein ist die starke Stimme für Denkmalpflege und Landschaftsschutz in der früheren Rheinprovinz, vom Niederrhein zum Oberen Mittelrheintal, von Trier bis ins Bergische Land. Gemeinsam mit ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen und Bürger vertreten wir unsere Ziele gegenüber Politik und Verwaltung und sorgen für eine starke zivilgesellschaftliche Lobby.

Die Mitgliederversammlung des Rheinischen Vereins hat bei ihrer Jahrestagung 2017 im Collegium Albertinum in Bonn vier neue Vorstandsmitglieder gewählt.

Neuer Vorsitzender ist seit dem 30. Juni 2017 Prof. Dr. Christoph Zöpel. Der von 1980 bis 1990 für den Denkmalschutz in Nordrhein-Westfalen zuständige Minister sieht wichtige Themen des Vereins - auch angesichts der neuen Landesregierung in NRW - v.a. in der Förderpolitik, in der Stärkung des Ehrenamts, in der Vermittlungsarbeit und im gemeinsamen Gestalten des Europäischen Kulturerbejahres 2018.

Stellvertretender Vorsitzender ist Prof. Dr. Matthias Müller, der an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz Kunstgeschichte lehrt und Mitglied des Landesbeirats für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz ist.

Als weitere Vorstandsmitglieder wurden gewählt: der Vorsitzende der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW, Mark vom Hofe, der als Journalist beim WDR tätig ist, sowie Dr. Ulrich Stevens, früher Denkmalpfleger am Amt für Denkmalpflege im Rheinland, der einen Schwerpunkt u.a. auf digitale Sicherung und Vermittlung von Denkmalen legt. Dem Vorstand gehören außerdem Landesrätin Milena Karabaic, Kulturdezernentin des LVR, RA Rolfjosef Hamacher als Schatzmeister sowie der Kunsthistoriker Dr. Martin Bredenbeck als Geschäftsführer an.

Der neue Vorstand will sich den vielfältigen Facetten des Vereins - darunter Bau- und Bodendenkmäler, Ehrenamt in der Denkmalpflege und Denkmalvermittlung, junge Denkmale der Nachkriegsmoderne, Landschaftsschutz vor Veränderungen durch Rohstoffabbau und Energiewende, das Kulturerbe der Flusslandschaften von Rhein und Nebenflüssen, archäologische und vorzeitliche Funde und ihre Präsentation - nun mit ganzer Kraft widmen.


Koblenzer Feierabendspaziergang

Großer Andrang am Zaun vor dem "Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr" Foto: Hartmut Fischer

Feierabendspaziergang zu Koblenzer „Denkmalen von morgen“

Mit dem neuen Format „Feierabendspaziergänge“ laden der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz und die Abteilung Kulturlandschaft des Landschaftsverbands Rheinland regelmäßig ein zu legeren Erkundungstouren zwischen Arbeitsschluss und Feierabend daheim. Am 11. Juli stand „downtown Koblenz Rauental“ auf dem Programm, ein Verwaltungsquartier, das seit den 1960er Jahren entstand und von einer Fülle interessanter Bürobauten bis in die Gegenwart geprägt wird. 35 Interessierte schlossen sich dem Rundgang durch dieses Architekturmuseum des 20. Jahrhunderts an, bei dem Dr. Martin Bredenbeck Eigenheiten, Qualitäten und Herausforderungen u.a. von Betonoberflächen, Fertigteilarchitektur und zeitgebundener Ästhetik erläuterte. Eine Entdeckungsreise, bei der mancher Bau auf dem Programm stand, der vielleicht ein Denkmal werden könnte. Und eines steht ganz sicher fest: Die Gartenanlagen und Wasserspiele sind bestimmt der schönste Grund, um in Koblenz in das in den 1970er Jahren fertiggestellte Finanzamt zu gehen.


Die Aussichts- und Informationsplattform an der Rabenlay in Bonn-Oberkassel– Baubeginn Dezember 2016


Foto

Plattform Oberkassel

Bereits weit im Vorfeld des 100-jährigen Jubiläums der Entdeckung der berühmten späteiszeitlichen Doppelbestattung von Bonn-Oberkassel im Jahr 2014 gab es Überlegungen, im Umfeld der einstigen Fundstelle einen Ort zu schaffen, an dem die herausragende Bedeutung des Fundes in angemessener Weise gewürdigt werden sollte.

Immerhin zählt die 1914 im Zuge von Steinbrucharbeiten im Bereich der Rabenlay geborgene Doppelbestattung eines männlichen und eines weiblichen Individuums aus der Zeit um 14.000 vor Christus heute zu den bedeutendsten altsteinzeitlichen Funden Europas – und dies nicht zuletzt aufgrund der weiteren Beigaben (ein Knochenstab mit Tierkopfverzierung, ein Geweihstück in Form einer Elchkuh und der Penisknochen eines Bären) sowie der Reste eines der frühesten Haushunde weltweit. Die Originalfunde werden heute mitsamt der in den letzten Jahren im Rahmen der umfassenden Neubearbeitung gewonnenen Ergebnisse im LVR-Landesmuseum Bonn präsentiert.

Am Beginn des Projektes stand ein mit der Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft durchgeführter Workshop, der sich mit der Aufwertung der bestehenden Informationssituation unterhalb der Rabenlay befasste. Die Quintessenz des Workshops war, dass der bisherige Platz als Vermittlungsort aufgrund seiner unzureichenden Einbindung in das Wegenetz und seiner versteckten Lage kaum dafür geeignet ist, diesen einzigartigen Fund stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Bereits während des Workshops wurden von studentischer Seite daher Überlegungen formuliert, den Vermittlungsort oberhalb der Fundstelle zu positionieren, wo sich bereits Tafeln zur Doppelbestattung befanden. Diese Überlegungen wurden dann seit 2013 konsequent weitergeführt.

Getragen wird die Initiative seitdem durch ein breites Bündnis aus Bürgerschaft und öffentlichen Organisationen, zu dem der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e. V., der Heimatverein Bonn-Oberkassel e. V., der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e. V., der Landesbetrieb Wald und Holz NRW, das LVR-LandesMuseum Bonn und das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland zählen. Als Förderer für das Projekt konnte die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege gewonnen werden. Darüber hinaus wird die Realisierung durch das von Beginn an intensiv in das Projekt eingebundene Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und den Landschaftsverband Rheinland ermöglicht.

Als planerischer Partner sind seit 2013 die Landschaftsarchitekten „die3“ tätig. In einem intensiven Austausch- und Abstimmungsprozess aller beteiligten Partner wurden die weiteren Schritte zu Realisierung der Vermittlungs- und Aussichtsplattform oberhalb der Fundstelle entwickelt. Von zentraler Bedeutung waren hierbei neben dem Vermittlungsaspekt zur Doppelbestattung vor allem die Belange des Naturschutzes. Die Rabenlay und die ehemaligen Steinbrüche stellen ein sehr wertvolles Biotop dar. Erklärtes Ziel ist es, eine klare und eindeutige Besucherlenkung zu erreichen und damit das derzeit bestehende Netz aus illegalen Trampelpfaden im Bereich der bestehenden Aussichtssituation oberhalb der Rabenlay zu beseitigen. Zudem gibt es weitergehende Überlegungen bezüglich des sich derzeit unterhalb der Rabenlay befindenden Informationsplatz, die gleichfalls durch die Naturschutzaspekte motiviert sind.

Die planerische und bauliche Umsetzung der Plattform liegt in den Händen des Ingenieursbüros Miebach, das vor allem im Brückenbau tätig ist und intensiv mit dem Werkstoff Holz arbeitet (Siehe Datenblatt zur Plattform). Die baulichen Maßnahmen werden voraussichtlich im Frühjahr 2017 abgeschlossen sein. Auf insgesamt 16 Tafeln, die am Geländer der Plattform angebracht werden, wird es neben Angaben zur Doppelbestattung weitere Informationen zum Naturschutzgebiet, der Geologie und verschiedenen Themen der Kulturlandschaft geben, die von diesem spektakulären Punkt oberhalb des Steinbruchs bei einem Blick in das Rheintal zu sehen sind.


Erhalt des Industriedenkmals Düsseldorfer Gasbeleuchtung


Gaslaterne

Warum es sich lohnt für den Erhalt des Gaslichts in Düsseldorf zu kämpfen

Düsseldorf ist bald die einzige Stadt weltweit, in der es ein funktionierendes Gaslaternennetz gibt. Keine andere Stadt wird auch nur annähernd so markant vom Schein des Gaslichts geprägt wie unsere.

Ein Projekt im RVDL
Förderung der Ziele des Gaslicht-Projektes ist stets sehr willkommen:
Zweckgebundene Spenden, Kennwort „Düsseldorfer Gasbeleuchtung“ bitte ausschliesslich auf das RVDL-Konto bei Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE23 3705 0198 0002 2326 50
BIC: COLSDE33


Kooperation des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz mit dem Kölner Zoo zur Wiederherstellung des Südamerikahauses


Der Rheinische Verein wird mit seinem breiten bürgerschaftlichen Engagement die Sanierung des Südamerikahauses im Kölner Zoo vor allem unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten begleiten.

Die Presseerklärung mit weiteren Informationen finden Sie hier» (PDF, 269 KB)


Scheckübergabe: 250.000 Euro für Sanierung des Südamerikahauses im Kölner Zoo


Südamerikahaus

Köln, 15. März 2017

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung unterstützt auf Anregung des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e. V. die künftige Sanierung des Historischen Südamerikahauses im Kölner Zoo mit einem Zuschuss in Höhe von 250.000 Euro.

Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung, übergab heute stellvertretend die schriftliche Förderzusage an die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg. „Mit diesem Betrag kommen wir einen Schritt voran auf dem Weg der Instandsetzung dieses für Köln einzigartigen Gebäudes“, betonten die Zoovorstände.

Das Geld fließt in die grundlegende Sanierung des denkmalgeschützten Südamerikahauses. Es wurde 1899 im Stil einer russisch-orthodoxen Kirche erbaut und ist mit seiner Architektur einmalig im gesamten Rheinland. Bei der Fassadengestaltung steht der Denkmalschutz im Vordergrund. Das Hauptaugenmerk für die Innennutzung liegt auf den Themen Besucherattraktivität und Energieeffizienz.

Theo Pagel: „Nach Sanierung und Umbau wollen wir unseren Gästen eine attraktive Regenwaldlandschaft präsentieren, in der sich Affen, Vögel und andere Tiere Mittel- und Südamerikas frei bewegen können.“ Christopher Landsberg: „Wir danken der NRW-Stiftung und dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz. Ohne Partner wie diese wäre die Verwirklichung unserer ehrgeizigen Pläne nur sehr schwer möglich.“

Im Zuge des Jubiläumsjahres „Danke Berlin – 200 Jahre Preußen am Rhein“ hatten der Rheinische Verein und der Kölner Zoo 2015 eine Kooperation vereinbart, um gemeinsam für das bedeutende Kulturerbe der Zoo-Bauten aktiv zu werden.

Das Südamerikahaus zählt neben den Schweizer Blockhäusern, dem Alten Elefantenhaus im maurischen Stil und der klassizistischen Direktorenvilla zu den ältesten Bauten des Kölner Zoos.


Stellungnahme des RVDL zum Thema Grüngürtel / 1. FC Köln

Grüngürtel, Stellungnahme RVDL (PDF, 301 KB)

Grüngürtel Aufruf zur Pedition (PDF, 216 KB)


Ela - Grüne Schätze in der Stadt

Wie Landschaftsarchitekten historische Gärten und Parkanlagen nach Sturmschäden wieder in Wert setzen

mehr (PDF, 318 KB)


Bodendenkmalschutz und Bodendenkmalpflege in Kobern-Gondorf

- Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes im Bereich des Grabungsschutzgebietes „Gondorf–Römerstraße“
- Berücksichtigung der bodendenkmalpflegerischen Belange

Der Vorstandsvorsitzende, Herr Prof. Dr. Horn, hat sich in einem Schreiben an den Bürgermeister der Stadt Kobern-Gondorf gewandt.

Brief RVDL Kobern-Gondorf (PDF, 254 KB)


Publikationsliste des Bund Heimat und Umwelt zu den Themen Bürgerschaftliches Engagement, Kulturlandschaft, Natur und Umwelt sowie Baukultur und Denkmäler.

BHU Publikationsliste (PDF, 1,51 MB)


Im LVR Freilichtmuseum Lindlar fand ein Symposium zum Thema "Turmstationen – erhaltenswerte Landmarken in der Kulturlandschaft" statt

Symposiumsbericht (PDF, 4,41 MB)