Werden Sie gemeinsam mit uns aktiv für Baukultur, Denkmalpflege und Kulturlandschaft!

Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Aktuelles

Neujahrsempfang 2018 in Düsseldorf - Vorankündigung


Pantoffeln

© SSPB Foto: Pia Scharpey

Liebe Mitglieder und Freunde des Rheinischen Vereins,

die Resonanz auf unsere Einladung zum Neujahrsempfang auf Schloss Benrath ist überwältigend groß. Deswegen haben wir aktuelle Hinweise für Sie zusammengestellt und bitten um Berücksichtigung bei Ihrer Planung:

Der Empfang findet als Stehempfang statt; Stühle für Gäste mit körperlichen Einschränkungen halten wir bereit.
Da wir den Kuppelsaal und das Marmorvestibül nutzen, kann es zeitweise zu Sichtbehinderungen kommen. Für eine umfassende Beschallung auf allen Plätzen ist gesorgt.

Der Zugang erfolgt über das Untergeschoss (dort befinden sich auch die WC-Anlagen); Personen mit Gehbehinderungen und Nutzer/innen von Rollatoren können das Schloss barrierefrei über die frontale Rampe erreichen; bitte beachten Sie, dass alle Gäste Filzpantoffeln tragen müssen.
Wir empfehlen Ihnen die Anreise mit der Deutschen Bahn und dem Öffentlichen Nahverkehr
Danke für Ihr Verständnis.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen den Jahresauftakt 2018, des Europäischen Kulturerbejahres, zu feiern!


Rathaus Mainz

Kunsthistoriker (Matthias Müller und Gregor Wedekind) heben Bedeutung der "republikanischen Burg" hervor und kritisieren die Sanierungspläne

Zeitungsausschnitt (PDF, 214 KB)


Manuela Klauser wird mit dem Paul-Clemen-Preis des LVR ausgezeichnet


Manuela Klauser

Manuela Klauser

Die aus Mülheim an der Ruhr stammende Manuela Klauser ist im LVR-LandesMuseum Bonn mit dem mit 10.000 Euro dotierten Paul-Clemen-Preis des Landschaftsverbandes Rheinland geehrt worden. Ausgezeichnet wurde ihre herausragende kunsthistorische Dissertation mit dem Titel: „Ikonische Kirchen – Zeichen lebendigen Glaubens. Geschichte und Theorie des Pfarrkirchenbaus an Rhein und Ruhr zwischen Historismus und Moderne“. Der Preis erinnert an Prof. Paul Clemen, den 1947 verstorbenen ersten Provinzialkonservator der Rheinprovinz, der als Kunsthistoriker an der Universität in Bonn gelehrt hat und der 1906 den „Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Heimatschutz“ gründete und ihn viele Jahre leitete.

Manuela Klauser hat die bislang für architektonisch konservativ geltenden, zwischen 1905 und 1935 entstandenen Pfarrkirchen im Rheinland untersucht und neu bewertet. nach den Ergebnissen ihrer Untersuchung war es gar nicht das Anliegen der Kirchen, durch innovative Formen zu glänzen oder modischen Strömungen zu folgen. Stattdessen bauten sie, was sie glaubten - und machten so ihren Glauben viel deutlicher als zuvor zum Gegenstand öffentlicher Diskussion. Das sei ein Erfolgsrezept in einer Zeit gewesen, als Glaube und Kirche in der Gesellschaft deutlich fester verankert waren als heutzutage.

Manuela Klauser ist seit Beginn ihres Studiums in Düsseldorf dem Rheinischen Verein eng verbunden und war als Masterstudentin einige Jahre in der Geschäftsstelle des Vereins als studentische Mitarbeiterin im Publikationsbereich beschäftigt. Sie hatte sich bereits in ihrer Masterarbeit mit Kirchenarchitektur beschäftigt.

Die von Prof. Jürgen Wiener (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) und Prof. Kai Kappel (Humboldt Universität Berlin) betreute Dissertation gilt nach den Worten der Betreuer als eine überzeugend entwickelte, in ihrem methodischen Ansatz innovative, für die Forschungen zu den Anfängen des modernen Kirchenbaus einen großen Fortschritt bezeichnende, in toto als herausragende wissenschaftliche Arbeit.

Der Rheinische Verein gratuliert sehr herzlich.


Weihnachten 2017: Geschenkmitgliedschaft im Rheinischen Verein


Landschaftsbild

Liebe Mitglieder und Freunde des Rheinischen Vereins, haben Sie schon alle Geschenke beisammen oder sind Sie noch auf der Suche nach etwas Passendem?

Wie wäre es, wenn Sie Ihre Verwandten, Freunden oder Bekannten mit einem Jahr Kulturvergnügen beim Rheinischen Verein beschenken? Und damit zugleich Denkmalpflege und Landschaftsschutz aktiv unterstützen? Verschenken Sie eine Mitgliedschaft für das Jahr 2018! Die Beschenkten erhalten dann vier mal unsere Vereinszeitschrift Rheinische Heimatpflege, die aktuellen Ausgaben der Rheinischen Kunststätten des nächsten Jahres und natürlich vier Mal das Quartalsprogramm mit dem umfangreichen Veranstaltungsangebot im ganzen Vereinsgebiet. Dazu Einladungen zu Empfängen, Veranstaltungen, Exkursionen und vieles mehr. Zugleich gibt es vergünstigten Eintritt zu den LVR-Museen und den Museen und Burgen der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz.

Bei Interesse melden Sie sich unter sekretariat@rheinischer-verein.de oder telefonisch unter (0228) 809 2804. Wir beraten Sie gerne!


Zeitungsausschnitt

AZ 29.11.2017

Brief des RVDL an das Rathaus Mainz (PDF, 263 KB)


Initiative "Freunde des Mainzer Rathauses"


Plätzchen werden verteilt

Plätzchen werden verteilt


Rathaus Mainz Plätzchen verteilen

Studenten haben eine Initiative „Freunde des Mainzer Rathauses“ gegründet und Plätzchen in Formen von Bauteilen des Rathauses an die Stadtratsmitglieder verteilt.


"Denkmal Digital - Denkmalpflege und Moderne Medien"


Erfolgreiche Tagung am 23.11.2017 im Rahmen der Exponatec Köln


Exponatec

Dr. Andrea Pufke, Anke von Heyl, Dr. Inge Gotzmann und Dr. Martin Bredenbeck Foto: IngenieurTeam2, Rheinbach

Zum mittlerweile 5. Mal fand im Rahmen der (zweijährlichen) Kölner Messe Exponatec die gemeinsame Tagung des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, des Bund Heimat und Umwelt in Deutschland, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Deutschen Burgenvereinigung sowie Europa Nostra Deutschland statt. Rund 130 Gäste waren zum Congress Center der Messe gekommen, um sich über Aspekte von Digitalität zu informieren, die unser Arbeits- und Alltagsleben längst durchdrungen hat und auch den Bereich der Denkmalpflege zunehmend prägt. Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein begrüßte die Gäste und sprach allen Veranstaltern und nicht zuletzt der unterstützenden KoelnMesse Dank aus.

Datenbanken als Arbeitsinstrumente wurden ebenso erläutert wie digitale Messmethoden und Visualisierungsmöglichkeiten. Im Bereich der Vermittlung lässt sich über die Sozialen Medien eine breite Öffentlichkeit erreichen, mit Apps und Internetportalen sind Informationen leicht zugänglich und können Trends gesetzt werden.

Auch zahlreiche nachdenkliche und kritische Fragen kamen zur Sprache: Regeln Denkmäler ihren Wartungsbedarf zukünftig durch Sensoren selber und stimmen Internetnutzer mit "Klicks" ab, was ihnen gefällt und was ein Denkmal sein soll? Die Bandbreite der Beiträge vom spielerischen Zugang bis zur nüchternen Datenbank-Arbeit ließ Freiheit für alle Gedankenexperimente und Zuspitzungen.

In der Schlussrunde (Foto) reflektierten Landeskonservatorin Dr. Andrea Pufke, die Museumspädagogin und Bloggerin Anke von Heyl und Dr. Inge Gotzmann vom Bundesverband der Heimat- und Bürgervereine die Tagung und blickten voraus auf das Europäische Kulturerbejahr 2018, moderiert von Dr. Martin Bredenbeck vom Rheinischen Verein.


Rheinland Kalender 2018

Rheinland Kalender 2018

Informationen zum Kalender und zur Bestellung unter PUBLIKATIONEN.


Der Rheinische Verein (RVDL) und die Abteilung Kulturlandschaftspflege des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) haben 2017 zu mehreren „entspannten Erkundungen zwischen Arbeit und Daheim“ eingeladen.


Bauelement

Foto: © Henny Monzel

Bei den Spaziergängen unter fachkundiger Leitung durch städtische und ländliche Kulturlandschaften, gibt es Bekanntes aus neuen Perspektiven zu sehen und unerwartete Entdeckungen gleich neben der Haus- oder Bürotüre. Ein Ziel der Exkursion ist es, vermeintlich bekannte Orte neu zu sehen und gegebenenfalls auch hinter verschlossene Türen zu blicken. Nach einer erfolgreichen ersten Veranstaltung mit rund 35 Teilnehmern im Verwaltungszentrum in Koblenz-Rauental stand noch ein zweiter Spaziergang auf dem Programm, zu dem wir auf unserer Internetseite eingeladen hatten. Koblenz – die Südallee (Teil 1) Mit der südlichen Vorstadt entstand im 19. und frühen 20. Jh. in Koblenz ein ausgedehntes Wohnviertel, das mustergültig die damalige Stadtplanung und Architektur präsentiert.


Koblenz

Foto: © Hans-Peter Günther

Zum Feierabend-Spaziergang mit Dr. Martin Bredenbeck, Geschäftsführer des RVDL in Köln, fanden sich über 50 Teilnehmer ein.

Gemeinsam wurde der erste Teil der Südallee, eine der Hauptachsen des Viertels, zwischen Friedrich-Ebert-Ring und Markenbildchenweg erkundet. Die einstige Prachtstraße ist nach Auffassung des RVDL „in die Jahre gekommen“ und braucht eine neue Gestaltung. Besonders deutlich wurde dies im Verlauf der Führung beim Gang über den mittleren Grünstreifen, der für die Aufstellung von unterschiedlichsten Fahrradständern, Containern für Altpapier und Glas usw. genutzt wird.Im kommenden Jahr ist die Fortsetzung des Spazierganges vom Markenbildchenweg bis zur Josefskirche geplant. Wir werden rechtzeitig über den Termin informieren.


Aussichtsplattform Rabenlay in Oberkassel eröffnet

Von der neuen Aussichtsplattform an der Rabenlay können die Besucher über den Rhein bis zum Heiderhof blicken. 16 Tafeln informieren über den Fund einer steinzeitlichen Doppelbestattung.

Von Rainer Schmidt, 18.09.2017, Beitrag im General-Anzeiger Bonn


Aussichtsplattform Oberkassel

Foto: Benjamin Westhoff

„Ein Skywalk für Bonn“, sagt ein erster Besucher des neuen Aussichtspunkts an der Rabenlay in Oberkassel. Von allen Seiten wird der tolle Blick in das Rheintal spontan mit „Boah“ bewundert. Als die Sonne hinter den Regenwolken hervorkommt, kann man bis nach Königswinter und über den Rhein hinweg zum Heiderhof blicken. „Ein gigantischer Ausblick“, sagt Helmut Müller aus Ramersdorf, der den Bau der Aussichtsplattform genau verfolgt hat. Seit Sonntag ist sie im Ennertwald für die Wanderer geöffnet, obwohl sie schon vor vielen Wochen fertiggestellt worden war.

Dafür gab es zwei bürokratische Gründe. Zum einen hat es im Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, dem Hauptinitiator der Plattform, einen Wechsel im Vereinsvorstand gegeben. Zum anderen hat der Verein den Bau der Plattform zum Anlass genommen, den Versicherungsschutz für Haftpflichtschäden anzupassen. Der neue Vorstand entschied daraufhin, dass die Plattform mit einem Einweihungsfest und allen beteiligten Firmen, Vereinen sowie Bürgern freigegeben werden sollte. So kamen unter anderem Barbara Schock-Werner (Vorstand der NRW-Stiftung), Christoph Zöpel (Vorsitzender Rheinischer Verein), Landesrat Detlef Althoff (Landschaftsverband Rheinland), Jochen Dodt (Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW) und Bezirksbürgermeister Guido Déus.

Spektakulärer Blick über das Rheintal

Die 24 Quadratmeter große Aussichtsplattform hat eine Länge von etwa neun Metern und ermöglicht einen spektakulären Blick über das Rheintal. Insgesamt 16 Tafeln bieten neben Angaben zur steinzeitlichen Oberkasseler Doppelbestattung zahlreiche Informationen zum Naturschutzgebiet, zur Geologie und zu verschiedenen Themen der Kulturlandschaft. Der für die Region, aber auch für ganz Deutschland und Europa bedeutsame Grabfund beim Steinbruch am Stingenberg vor der Rabenlay wird so als Teil der Kulturlandschaft und ihrer Entwicklung neu erlebbar gemacht. Bereits im Juli gab es Überlegungen, im Umfeld der einstigen Fundstelle einen Ort zu schaffen, an dem die herausragende Bedeutung des Fundes in angemessener Weise gewürdigt werden solle. Immerhin zählt die 1914 im Zuge von Steinbrucharbeiten im Bereich der Rabenlay geborgene Doppelbestattung eines Mannes und einer Frau aus der Zeit um 14.000 vor Christus zu den bedeutendsten altsteinzeitlichen Funden Europas. Die Originale werden heute mitsamt der in den letzten Jahren bei der Neubearbeitung gewonnenen Ergebnisse im LVR-Landesmuseum Bonn präsentiert.

Planung und Förderung

Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, der Heimatverein Bonn-Oberkassel, der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch, der Landesbetrieb Wald und Holz NRW, das LVR-Landesmuseum Bonn sowie das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland haben die Plattform geplant. Gefördert wurde das Projekt maßgeblich von der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Landschaftsverband Rheinland. Die Realisierung der Plattform lag in den Händen des Ingenieurbüros Miebach, das vor allem im Brückenbau tätig ist und diesmal vornehmlich mit Holz gearbeitet hat. Die Kosten liegen bei etwa 160.000 Euro.


Eröffnung 17.09.2017

Eröffnung 17.09.2017 Foto: Lothar Kornblum


Eröffnung

Foto: Lothar Kornblum


Geschäftsstelle


Rheinischer Verein startet mit neuem Vorstand

Der 1906 gegründete Rheinische Verein ist die starke Stimme für Denkmalpflege und Landschaftsschutz in der früheren Rheinprovinz, vom Niederrhein zum Oberen Mittelrheintal, von Trier bis ins Bergische Land. Gemeinsam mit ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen und Bürger vertreten wir unsere Ziele gegenüber Politik und Verwaltung und sorgen für eine starke zivilgesellschaftliche Lobby.

Die Mitgliederversammlung des Rheinischen Vereins hat bei ihrer Jahrestagung 2017 im Collegium Albertinum in Bonn vier neue Vorstandsmitglieder gewählt.

Neuer Vorsitzender ist seit dem 30. Juni 2017 Prof. Dr. Christoph Zöpel. Der von 1980 bis 1990 für den Denkmalschutz in Nordrhein-Westfalen zuständige Minister sieht wichtige Themen des Vereins - auch angesichts der neuen Landesregierung in NRW - v.a. in der Förderpolitik, in der Stärkung des Ehrenamts, in der Vermittlungsarbeit und im gemeinsamen Gestalten des Europäischen Kulturerbejahres 2018.

Stellvertretender Vorsitzender ist Prof. Dr. Matthias Müller, der an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz Kunstgeschichte lehrt und Mitglied des Landesbeirats für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz ist.

Als weitere Vorstandsmitglieder wurden gewählt: der Vorsitzende der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW, Mark vom Hofe, der als Journalist beim WDR tätig ist, sowie Dr. Ulrich Stevens, früher Denkmalpfleger am Amt für Denkmalpflege im Rheinland, der einen Schwerpunkt u.a. auf digitale Sicherung und Vermittlung von Denkmalen legt. Dem Vorstand gehören außerdem Landesrätin Milena Karabaic, Kulturdezernentin des LVR, RA Rolfjosef Hamacher als Schatzmeister sowie der Kunsthistoriker Dr. Martin Bredenbeck als Geschäftsführer an.

Der neue Vorstand will sich den vielfältigen Facetten des Vereins - darunter Bau- und Bodendenkmäler, Ehrenamt in der Denkmalpflege und Denkmalvermittlung, junge Denkmale der Nachkriegsmoderne, Landschaftsschutz vor Veränderungen durch Rohstoffabbau und Energiewende, das Kulturerbe der Flusslandschaften von Rhein und Nebenflüssen, archäologische und vorzeitliche Funde und ihre Präsentation - nun mit ganzer Kraft widmen.


Koblenzer Feierabendspaziergang

Großer Andrang am Zaun vor dem "Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr" Foto: Hartmut Fischer

Feierabendspaziergang zu Koblenzer „Denkmalen von morgen“

Mit dem neuen Format „Feierabendspaziergänge“ laden der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz und die Abteilung Kulturlandschaft des Landschaftsverbands Rheinland regelmäßig ein zu legeren Erkundungstouren zwischen Arbeitsschluss und Feierabend daheim. Am 11. Juli stand „downtown Koblenz Rauental“ auf dem Programm, ein Verwaltungsquartier, das seit den 1960er Jahren entstand und von einer Fülle interessanter Bürobauten bis in die Gegenwart geprägt wird. 35 Interessierte schlossen sich dem Rundgang durch dieses Architekturmuseum des 20. Jahrhunderts an, bei dem Dr. Martin Bredenbeck Eigenheiten, Qualitäten und Herausforderungen u.a. von Betonoberflächen, Fertigteilarchitektur und zeitgebundener Ästhetik erläuterte. Eine Entdeckungsreise, bei der mancher Bau auf dem Programm stand, der vielleicht ein Denkmal werden könnte. Und eines steht ganz sicher fest: Die Gartenanlagen und Wasserspiele sind bestimmt der schönste Grund, um in Koblenz in das in den 1970er Jahren fertiggestellte Finanzamt zu gehen.


Erhalt des Industriedenkmals Düsseldorfer Gasbeleuchtung


Gaslaterne

Warum es sich lohnt für den Erhalt des Gaslichts in Düsseldorf zu kämpfen

Düsseldorf ist bald die einzige Stadt weltweit, in der es ein funktionierendes Gaslaternennetz gibt. Keine andere Stadt wird auch nur annähernd so markant vom Schein des Gaslichts geprägt wie unsere.

Ein Projekt im RVDL
Förderung der Ziele des Gaslicht-Projektes ist stets sehr willkommen:
Zweckgebundene Spenden, Kennwort „Düsseldorfer Gasbeleuchtung“ bitte ausschliesslich auf das RVDL-Konto bei Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE23 3705 0198 0002 2326 50
BIC: COLSDE33


Kooperation des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz mit dem Kölner Zoo zur Wiederherstellung des Südamerikahauses


Der Rheinische Verein wird mit seinem breiten bürgerschaftlichen Engagement die Sanierung des Südamerikahauses im Kölner Zoo vor allem unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten begleiten.

Die Presseerklärung mit weiteren Informationen finden Sie hier» (PDF, 269 KB)


Scheckübergabe: 250.000 Euro für Sanierung des Südamerikahauses im Kölner Zoo


Südamerikahaus

Köln, 15. März 2017

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung unterstützt auf Anregung des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e. V. die künftige Sanierung des Historischen Südamerikahauses im Kölner Zoo mit einem Zuschuss in Höhe von 250.000 Euro.

Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung, übergab heute stellvertretend die schriftliche Förderzusage an die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg. „Mit diesem Betrag kommen wir einen Schritt voran auf dem Weg der Instandsetzung dieses für Köln einzigartigen Gebäudes“, betonten die Zoovorstände.

Das Geld fließt in die grundlegende Sanierung des denkmalgeschützten Südamerikahauses. Es wurde 1899 im Stil einer russisch-orthodoxen Kirche erbaut und ist mit seiner Architektur einmalig im gesamten Rheinland. Bei der Fassadengestaltung steht der Denkmalschutz im Vordergrund. Das Hauptaugenmerk für die Innennutzung liegt auf den Themen Besucherattraktivität und Energieeffizienz.

Theo Pagel: „Nach Sanierung und Umbau wollen wir unseren Gästen eine attraktive Regenwaldlandschaft präsentieren, in der sich Affen, Vögel und andere Tiere Mittel- und Südamerikas frei bewegen können.“ Christopher Landsberg: „Wir danken der NRW-Stiftung und dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz. Ohne Partner wie diese wäre die Verwirklichung unserer ehrgeizigen Pläne nur sehr schwer möglich.“

Im Zuge des Jubiläumsjahres „Danke Berlin – 200 Jahre Preußen am Rhein“ hatten der Rheinische Verein und der Kölner Zoo 2015 eine Kooperation vereinbart, um gemeinsam für das bedeutende Kulturerbe der Zoo-Bauten aktiv zu werden.

Das Südamerikahaus zählt neben den Schweizer Blockhäusern, dem Alten Elefantenhaus im maurischen Stil und der klassizistischen Direktorenvilla zu den ältesten Bauten des Kölner Zoos.


Stellungnahme des RVDL zum Thema Grüngürtel / 1. FC Köln

Grüngürtel, Stellungnahme RVDL (PDF, 301 KB)

Grüngürtel Aufruf zur Pedition (PDF, 216 KB)


Ela - Grüne Schätze in der Stadt

Wie Landschaftsarchitekten historische Gärten und Parkanlagen nach Sturmschäden wieder in Wert setzen

mehr (PDF, 318 KB)


Bodendenkmalschutz und Bodendenkmalpflege in Kobern-Gondorf

- Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes im Bereich des Grabungsschutzgebietes „Gondorf–Römerstraße“
- Berücksichtigung der bodendenkmalpflegerischen Belange

Der Vorstandsvorsitzende, Herr Prof. Dr. Horn, hat sich in einem Schreiben an den Bürgermeister der Stadt Kobern-Gondorf gewandt.

Brief RVDL Kobern-Gondorf (PDF, 254 KB)


Publikationsliste des Bund Heimat und Umwelt zu den Themen Bürgerschaftliches Engagement, Kulturlandschaft, Natur und Umwelt sowie Baukultur und Denkmäler.

BHU Publikationsliste (PDF, 1,51 MB)


Im LVR Freilichtmuseum Lindlar fand ein Symposium zum Thema "Turmstationen – erhaltenswerte Landmarken in der Kulturlandschaft" statt

Symposiumsbericht (PDF, 4,41 MB)